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United Nations of Sound [Vinyl LP]


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Produktinformation

  • Vinyl (16. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Parlophone (EMI)
  • Spieldauer: 11 Minuten
  • ASIN: B003OXX9T4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 468.650 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Are You Ready?
2. Born Again
3. America
Disk: 2
1. This Thing Called Life
2. Beatitudes
3. Good Lovin'
Disk: 3
1. How Deep Is Your Man?
2. She Brings Me The Music
3. Royal Highness
Disk: 4
1. Glory
2. Life Can Be So Beautiful
3. Let My Soul Rest

Produktbeschreibungen

motor.de

Der notorische Britpopper und Egomane Richard Ashcroft wählt für seine neue Band einen ungewohnten Ansatz und schafft somit eine Revitalisierung seines Sounds. Richard Ashcroft ist schon eine gefühlte Ewigkeit im britischen Musikzirkus around. Mitte der 90er legt er mit seiner Band The Verve das Album „Urban Hymns“ vor, das zusammen mit Oasis’ „(What’s The Story) Morning Glory?“, Blurs „Parklife“ und Pulps „Different Class“ zu DEN genredefinierenden Platten des Britpop zählt. Nach bandinternen Spannungen, die ihren Ursprung nicht zuletzt im großen Ego Ashcrofts haben, lösen sich The Verve 1999 auf. In den 00er Jahren reüssiert der 38-Jährige mit einem exzellenten („Alone With Everybody“) einem guten („Keys To The World“) und einem eher schwachen Langspieler („Human Conditions“) und feilt weiter an seinem so hymnischen, wie urbritischen Sound.

Der Alleingang scheint zu diesem Zeitpunkt die einzig wahre Ausdrucksweise für den Sänger zu sein, der als exzentrisch, perfektionistisch und schwer umgänglich gilt. Um so mehr überrascht 2007 die Nachricht einer Verve-Reunion, der das eher mediokre „Forth“ entspringt und die zwei Jahre später im erneuten Split, inklusive gegenseitiger Schuldzuweisungen, endet. Ein weiteres Soloalbum des überzeugten Sonnenbrillenträgers scheint die logische Fortsetzung der Karriere zu sein, doch Ashcroft wäre nicht Ashcroft, wenn er nicht wieder überraschen würde. Das Bandprojekt RPA & The United Nations Of Sound ist die neueste Spielwiese des Musikers. Dass der Egomane aus Wigan diese Band dominiert, ist klar, aber diesmal bereits im Namen angelegt (RPA = Richard Paul Ashcroft). Und auch der Sound trägt die typischen Ashcroftiaden wie Fackeln vor sich her: breite Streicherarrangements, 60ies-Rock’n’Roll-Gitarrenläufe, bedeutungsschwangere Lyrics und natürlich die messianisch einnehmende Stimme des Sängers. Doch wenn der Engländer über seine Mitmusiker sagt, sie „schienen mir alle inspiriert zu sein, an etwas zu arbeiten, das man (...) schwer beschreiben kann“, gilt es, noch etwas näher hinzuhören. Auf „United Nations Of Sound“ entfaltet sich ein reichhaltiges Soundspektrum, das nicht mehr nur auf die britische Musiktradition verweist und das man so von Ashcroft noch nicht gehört hat.

Entscheidenden Anteil daran scheinen die verschiedenen Musiker, Toningenieure und Produzenten zu haben, die aus den verschieden Stilrichtungen „schwarzer“ amerikanischer Musik kommen und mit denen er in New York an der Platte arbeitete. Bassist Paul Wright kommt aus dem Soul, Arrangeur Benjamin Wright aus dem Motown und Produzent No ID aus dem HipHop. Diese Einflüsse vermischen sich mit den Ashcroft-Trademarks zu einem Klangbild, das zwar nicht immer hundertprozentig geglückt ist, aber immer interessant bleibt. Bei dem reich arrangierten „Are You Ready?“ sind Anklänge an Motown erkennbar, „America“ ist eine Mischung aus Spaghetti-Western-Soundtrack in der Tradition Ennio Morricones und einem schleppenden HipHop-Beat. „How Deep Is Your Man?” ist ein mitreißendes, fast klassisch zu nennendes Rhythm&Blues-Stück und steht einer typischen Ashcroft-Ballade wie „She Brings The Music“ gegenüber. Gerade von diesen Spannungsfeldern lebt „United Nations Of Sound“ und hält den Hörer neugierig auf den nächsten Song. Schwächere Stücke wie das sehr kitschige „This Thing Called Life“ und das überkanditelte „Life Can Be So Beautiful“ können den guten Gesamteindruck nicht trüben. Es ist fast eine Ironie des Schicksals, dass der Egozentriker Richard Ashcroft die Revitialisierung seines Sounds nicht in sich selbst, sondern in der Zusammenarbeit mit anderen Musikern findet und so ein überraschendes und interessantes neues Album vorlegt. Die Frage, die bleibt, lautet allerdings: Wie lange wird er sich diesmal mit einer Band arrangieren können?

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 11. März 2014
Richard Paul Ahscroft bewies 2010 auch mit diesem Album einmal mehr, dass er exzellente songs schreiben kann, mehr noch - er zeigt hier auch unbedingten Veränderungswillen, der sich v.a. dadurch äußert, dass er mit No ID ausgerechnet einen Hip-Hop Produzenten für die Umsetzung dieses Albums verpflichtete. Das fuktioniert noch dazu sehr gut.

Die Kombination aus schwarzen beats mit echten Streichern und Rockgitarre ist mehr vorwärtsgerichtet als die vorsichtigen updates die Kollege Ian Brown in letzten Jahren vorlegte. In den besten Momenten gehen sich da gar Pop-Hymnen aus, wie z.Bsp. ,Born Again` od. ,America` und auch wenn die ergreifenden Balladen á la ,The Drugs Don't Work` hier etwas zu kurz kommen, so hat zumindest ,She Brings Me The Music` wieder das Potential unkitschig zu ergreifen.

Eigentlich ein tolles Crossover Album zwischen allem Möglichen; warum dieser Scheibe der Erfolg versagt blieb und Ashcroft damit sogar in seinem Heimatland nicht über Platz 20 der Album charts hinauskam kann man wohl nur mit dem Zeitgeist erklären. Die dancebeats waren wohl nicht mehr angesagt - speziell wenn Sie noch dazu so rockig und bombastisch arrangiert ausgeschmückt wurden.

Nichtsdestotrotzdem - ein Klasse Album, das Verve Liebhaber eigentlich nur wegen den hinzugefügten elektronischen Sounds nicht gefallen könnte - die songs sind großartig und dieses ,too big for the world` feeling ist hier auch vorhanden.
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Von Axel C. Ludwig am 26. September 2010
Das neue Album von "United Nations of Sound" wurde in einer Frauenzeitschrift als DER Sommersoundtrack gelobt, aber bei mir hat das Doppelalbum nur zur Begleitmusik beim Sudoku gelangt. Ganz nett, aber keine Highlights, die mich vom Sofa reissen.
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