Beim vierten Album der Power Metaller Dream Evil gibt es Neuzugänge in der Mannschaft. Der sich schon länger auf Firewind konzentrierende Gus G. wurde durch Mark Black ersetzt, während Schlagzeuger Snowy Shaw durch Pat Power abgelöst wurde. Das nennt man dann wohl das Gipfeltreffen der lustigen Klischeepseudonyme! Ansonsten ist auf "United", was vom Titel an einen alten Priest Hit erinnert, eigentlich alles wie gehabt: Frontmann Niklas Isfeldt überzeugt mit Stimmgewalt und leichtem Klaus Meine Timbre, während die fette Produktion Knöpfchendreher und Gitarrist Frederik Nordström wie immer superb handhabt! Der Opener "Fire Battle In Metal" ist mit der Spieldauer etwas müßig, während der Titelsong eine richtige Hymne ist. Auf halber Albumsstrecke brilliert dann die Hymne "Higher On Fire". Danach kommen ein paar nette Songs, während seltsamerweise das hintere Drittel der Scheibe voller Schätze steckt. Das treibende "Doomlord" geht dem Hörer so schnell nicht mehr aus dem Kopf, genauso wie das abschließende "My Number One", was eine Coverversion des griechischen Eurovision Gewinnertitel 2005 darstellt! Der Song war mir nicht bekannt, rockt aber in der Evil Fassung wie die Hölle und wurde noch mit Gus und Snowy eingespielt. Fazit: Mit Dream Evil ist immer noch zu rechnen!