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Um den entscheidenden Punkt vorwegzunehmen: Die Scheibe ist gelungen. Da trifft eine ansprechende Mischung aus eingängigen Popsongs auf die obligatorischen "großen" (und selbstredend entsprechend "groß" produzierten) Hymnen; eine Mixtur, die sich bei der Besetzung natürlich beinahe aufdrängt. Neben den Tracks mit der gesamten Crew, wie etwa dem vorab veröffentlichten Opener "We Have A Dream", sind es vor allem die persönlichen Songs, die überzeugen. Alexander beweist beispielsweise bei "Today, Tonight, Tomorrow", dass er in jeder Boygroup dieser Welt mithalten könnte. Und Daniel K. macht uns den "Superman", der ans Licht bringt, was sowieso jeder weiß: Er ist nicht der größte Sänger unter der Sonne, aber ein begnadeter Entertainer. Wenn man das Ziel hat, seinen Fans ein Lächeln zu schenken, dann hat Daniel dieses Ziel erreicht.
Überhaupt gilt das für das gesamte Album: Es unterhält, weil es Assoziationen zu der TV-Show weckt, weil es schlicht und einfach gut produzierte Pop-Musik enthält. Auch Juror und Hauptproduzent Dieter Bohlen hat also den erwartet guten Job gemacht. Viel mehr ist da nicht, aber viel mehr muss da ja auch nicht sein. Wenn man United einen Makel anlasten kann, dann ist es das Fehlen der vorzeitig ausgestiegenen Judith, die in der Show für die Gänsehaut zuständig war, die man auf dem Album ein wenig vermisst. Aber man kann eben nicht alles haben. --Tobias Wessels
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Soundtrack zur musikalischen Dekadenz,
Von Mr.Plow (New York / Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: United (Audio CD)
Musik kann etwas schönes sein. Sie kann befreien, inspirieren, zum Nachdenken anregen oder einfach nur unterhalten. Folgt man dieser Definition wäre dieses Album theoretisch nicht dem Genre der Musik, weder als Kunst noch als Entertainment, zuzuordnen. Was haben wir also? Ein weiteres schnelllebiges und belangloses Konsumprodukt, welches einzig und allein aus Gewinnstreben produziert wurde. Und ich meine nicht produziert im Sinne von Studioarbeit, sondern als Beschreibung der mechanischen, verkaufsproduktorientierten Anfertigung, welche sich theoretisch nicht im Geringsten von der Fabrikation von Aldi Tütensuppen unterscheidet. Es gibt hier keine Kreativität, keine Seele, keine Ehrlichkeit oder gar Glaubwürdigkeit, sondern nur industrielles Kalkül. Musik ist mehr als die Summe der Einzelteile? Hier definitiv nicht. Begleitung, Melodien, Lyrics und Vocals werden mit mäßiger technischer Versiertheit mechanisch zusammengerührt und unter dem "Gütesiegel" Bohlen auf CD gepresst. Ein wenig Psychologie ist auch dabei: Eine ausgefeilte Maschinerie aus aggressivem Marketing und überlegtem Recycling ausgewählter, bereits erfolgsbestätigter Melodien ließ dieses Album zum Charthit werden.Klingt hart, aber sein wir doch mal auch nur für einen Moment ehrlich: Ich kann in dieser Rezension schreiben was ich will, da dieser Artikel sowieso nach 6 Monaten aus dem Inventar verschwindet. Warum? Bei diesem Ableger dieterscher Vermarktung handelt es sich schlicht und ergreifend um Wegwerfmusik. Dies ist nicht Ausdruck meiner persönlichen Abneigung (mit diesen Mechanismen habe ich mich längst abgefunden), sondern objektive Gesetzmäßigkeit. Jedes Jahr gibt es aufs Neue irgendeinen musikalischen Hype der "die Nation spaltet" (wer erinnert sich an Big Brother?). Die Ergebnisse im Allgemeinen und DSDS im Besonderen sind Wertlos. Dieses Wort umschreibt diese Musik mit Abstand am besten. Was haben wir auf der technischen Seite? Simpelste Kombinationen von Standartsamples, welche man auch in jeder "Music Maker"-Datenbank findet, werden kombiniert mit instrumentalen Arrangements, die aus bestenfalls 3 oder 4 nah beieinander liegenden Tönen oder 2 Akkorden bestehen. Die Stimmen der gesanglichen Vertreter sind allesamt austauschbar. So sympathisch uns doch einige Kandidaten waren, realistisch betrachtet bietet jeder Schulchor vergleichbare Stimmen. Die Songs an sich gab es alle schon mal. Ob nun unter den Pseudonymen "Modern Talking", "Blue System" oder wie auch immer sie alle hießen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich jeder Käufer darüber im Klaren sein sollte, dass er sich hier ein anspruchsloses Musikerzeugnis kauft und einzig und allein der kalkulierten Ausbeutung bzw. Massenverdummung Tribut zollt. Wem die Musik etwas gibt, der soll ruhig zugreifen, denn dann hat "United" wenigstens eine minimale Existenzberechtigung, auch wenn das Berühren der Menschen bestenfalls als ungewollter Nebeneffekt betrachtet werden kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
G R A U E N V O L L,
Rezension bezieht sich auf: United (Audio CD)
Ein Wochenende mit 12- und 13jährigen Jugendlichen unterwegs und man kann dieses Album wirklich nicht mehr hören. Und genau diese Zielgruppe wird angesprochen. Wer sonst außer quietschenden Teenagern findet nervige Musik und noch dazu einen über alles nervender Daniel Kübelböck (den ich am liebsten dahin wünschen würde, wo der Pfeffer wächst) sogar noch toll???. Nein, keiner dieser Songs hätte es ohne den dazugehörigen Hype der Fernsehsendung je geschafft, in die Charts zu kommen. Die ganze Platte ist einfach nur noch furchtbar und es kommen einem wirklich Zweifel auf, an der musikalischen Eignung der deutschen Plattenkäufer. Dies fängt schon beim Titel des Konzepts an: Ein Superstar ist für mich jemand, wie Elton John oder Phil Collins, der es schafft, sich entgegen allen kurzlebigen Trends über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte im Geschäft zu halten. Ich hoffe, dass diese Platte und die dazugehörigen sogenannten "Superstars" (allen voran der Kasperle aus Eggenfelden) so schnell wie möglich wieder von der Bildfläche verschwinden. Und die Hoffnung ist in unserem schnelllebigem medialen Zeitalter berechtigt. Von den Big-Brother-Containerstars hört man ja zum Glück auch nichts mehr ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Hier sucht man die Superstars - vergeblich!,
Von EOS 40D (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: United (Audio CD)
Das sollen Superstars sein??Ich habe noch nie soviel Kommerz-Schrott auf einer CD gehört! Ich weiß auch nicht,was Bohlen so bekannt bzw. interessant macht,da er als Produzent UND als Sänger eine Niete ist! Da ist ja Moses P. um einiges besser - als Produzent UND als Musiker. Ich kann nur jedem abraten auf diese Selbstbeweihräucherung Bohlens und seine billigen bzw. geklauten Popsongs hereinzufallen und das Ganze auch noch zu unterstützen. Langweiligere Lieder hab ich auch noch nie gehört... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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