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Unidentifizierte Flugobjekte über Europa
 
 
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Unidentifizierte Flugobjekte über Europa [Gebundene Ausgabe]

Illobrand von Ludwiger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Herbig (September 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776621109
  • ISBN-13: 978-3776621105
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.045 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Illobrand von Ludwiger, geboren 1937, hat als Physiker und Systemanalytiker in der Luft- und Raumfahrtindustrie in den USA, Frankreich und England gearbeitet und untersucht als Leiter der Wissenschaftlergruppe MUFON-CES seit vielen Jahren UFO-Phänomene.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das UFO-Phänomen ist real 5. November 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das UFO-Phänomen ist real und es läßt sich wissenschaftlich belegen. Unklar ist jedoch, woher die UFOs kommen, wer sie steuert und warum sie hier sind. Dies sind die Kernaussagen, die Illobrand von Ludwiger, Physiker und Systemanalytiker bei der DASA und Vorsitzender der MUFON-CES, in seinem neuesten Buch vorstellt und diskutiert. Gleich vorweg sei gesagt: Wer in diesem Buch nach Sensationen wie abgestürzten Raumschiffen, Alienleichen, großartigen Verschwörungstheorien oder wüste Spekulationen über Aliens von Zeta Reticulum sucht, der braucht das Buch gar nicht erst zu lesen. Viele UFO-Sichtungen lassen sich klären: Wetterballone, hochfliegende Vogelschwärme, astronomische Objekte, Flugzeuge, Autoscheinwerfer, Fälschungen oder Skytracker. Doch einige Sichtungen bleiben auch bei genauer Analyse des vorliegenden Materials, gründlicher Zeugenbefragung oder Untersuchung von Foto- oder Filmmaterial unerklärbar. Anders als so mancher UFO-Autor ist v. Ludwiger auch so ehrlich, Pannen zuzugeben, so beispielsweise den Fehrenbach-Fall, ein Jungenstreich, der der MUFON-CES nicht gerade wenig Schaden in der Presse zufügte. UFOs lassen sich aber nicht nur durch Zeugenaussagen (hier spielen Piloten eine besonders wichtige Rolle), Filme und Fotos belegen, sondern auch durch Aufzeichnungen, die von militärischen Radargeräten vorgenommen wurden. Wertet man diese gründlich aus, stößt man ohne Zweifel auf meteorologische Phänomene. Doch es bleiben immer auch ungeklärte Aufzeichnungen zurück, beispielsweise die eines UFOs, daß innerhalb von 4 Sekunden aus einer Höhe von 30.000 Fuß auf 6000 Fuß herabsank, dann aufgefangen wurde und in dieser Höhe weiterflog. Was uns diese Daten zeigen ist, daß das UFO-Phänomen real ist. Was sie uns nicht zeigen ist, woher diese Gebilde kommen. Deshalb wendet sich v. Ludwiger dagegen, hinter jedem UFO ein außerirdisches Raumschiff zu sehen. Woher die UFOs kommen, weiß v. Ludwiger nicht (und da unterscheidet er sich positiv von vielen anderen Autoren), er stellt aber drei grundlegende Erklärungsmöglichkeiten vor: UFOs stammen aus einer anderen Dimension, sie stammen von einem oder mehreren anderen Planeten oder aber es handelt sich um Zeitreisende. V. Ludwiger läßt keinen Zweifel daran aufkommen, daß er die letzte Erklärungsmöglichkeit für die Wahrscheinlichste hält.Doch geht er nicht so weit, diese Möglichkeit als alleingültige Erklärung darzustellen. Sachlich, nüchtern, bisweilen ein bißchen sehr trocken, stellt v. Ludwiger das UFO-Phänomen aus verschiedenen Blickwinkeln dar, so daß der Leser einen umfassenden Einblick in die Arbeit und die Forschungsergebnisse der seriösen UFO-Forschung in Europa erhält. Zu Beginn des Buches schildert v. Ludwiger die Schwierigkeiten, daß Thema "UFO" zu einem wissenschaftlich akzeptablen Forschungsgegenstand zu machen. Eine wissenschaftliche, finanzierte Forschung des UFO-Phänomens ist notwendig, nicht nur, um das Thema endlich aus den Hinterhöfen der privaten UFO-Forschung herauszuhebeln, sondern auch, weil es sich hier tatsächlich um ein ungeklärtes Phänomen handelt, das aus weit mehr als nur Partyballonen oder wildgewordenen UL-Fliegern besteht. Insgesamt ist v. Ludwigers neues Buch informativ und lesenswert.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für Interessierte 13. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Illobrand von Ludwiger ist als Systemanalytiker in der Luft- und Raumfahrtindustrie beschäftigt und leitet die UFO-Forschungsgruppe MUFON-CES. Er studierte die Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Philosophie und Astronomie.

Im vorliegenden Buch beschäftigt sich von Ludwiger schwerpunktmäßig mit den verschiedenen über Deutschland gesehenen UFO-Formen und den Begegnungen mit gelandeten UFOs und deren Insassen. Er legt die Ergebnisse seiner eigenen Forschungsgruppen vor und vergleicht sie mit den Statistiken ausländischer Gruppen. Von Ludwiger kommt zu der Erkenntnis, die UFOs physikalische bemannte Objekte sein müssen und hält die Zeitreise-These für die wahrscheinlichste Erklärung.

Insoweit scheint die Argumentationskette von Ludwigers absolut schlüssig, wenn davon ausgegangen wird, dass die von ihm angeführten ungeklärten Fälle zu recht als „ungeklärt" eingestuft wurden. Aber gerade da gibt es Zweifel. In diesem Zusammenhang muss ich einmal mehr auf den "Fehrenbach-Fall" zurück kommen, bei dem aufgrund einer Computeranalyse durch einen MUFON-CES-Mitarbeiter ein auf einem Foto zu sehendes vermeintliches UFO viel zu groß eingestuft und als echt bewertet wurde. (Der Vorsitzende der UFO-Gruppe GEP e.V., H.-W. Peiniger, fand damals das verwendete Modell in einem Spielzeugladen, und die Kinder, die den Fall gemeldet hatten, gaben den Schwindel danach auch zu.) Von Ludwiger unterstellt Peiniger übrigens fälschlicherweise, dieser habe sein Buch Das Rätsel: Unbekannte Flugobjekte eigens zu dem Zweck geschrieben, um die Entlarvung dieses Falles zu feiern! Von Ludwiger schreibt, dass die "Kriterien bei MUFON-CES bei den Analysen zu diesem Vorfall schärfer geworden" seien. Daraus ergibt sich allerdings die Frage, was die Statistiken dieser Gruppe, in denen zahlreiche Fälle aus der Zeit vor "Fehrenbach" eingeflossen sind, überhaupt noch wert sind. Zu denken gibt auch, dass einige Fälle (Greifswald, Langenargen, Nagora/Steiermark) von der MUFON-CES als ungeklärt, von der GEP, bzw. CENAP dagegen als geklärt geführt werden. Von Ludwigers Argument, bei diesen Gruppen handele es sich eben um "ideologische Skeptiker", ist nach Meinung des Rezensenten weder begründet, noch reicht er aus, um die Diskrepanzen hinreichend zu erklären.

Liest man sich die Beschreibung der MUFON-CES-Fälle durch, so gelangt man zwangsläufig zu dem Eindruck, dass der psychologische Problemkreis kaum Beachtung findet. Damit sind nicht die Ausnahmefälle gemeint, in denen "Geisteskranke" von UFOs berichten, sondern es geht um die alltäglichen Wahrnehmungsfehler, denen wir alle ständig unterliegen und die besonders bei der Sichtung von UFOs berücksichtigt werden sollten (Größenüberschätzung, Überschätzung der Sichtungsdauer etc.) Hier ist man erstaunt, dass der erfahrene Leiter einer Gruppe auf diese Problematik praktisch nicht eingeht. Durch dieses Versäumnis versperrt man sich oft den Weg zu einer naheliegenden natürlichen Erklärung.

Auch bei der Bewertung der Entführungs-Erlebnisse werden psychologische Faktoren nicht berücksichtigt bzw. mit lapidaren Gegenargumenten wegzuerklären versucht. Von Ludwiger hält im Gegensatz zu namhaften Experten wie Martin T. Orne die Hypnose für ein zuverlässiges Mittel zur Wahrheitsfindung und überbewertet auch die Sichtungen der populären "Kleinen Grauen", die häufig erst während einer Hypnosesitzung beschrieben werden. Von Ludwiger bezeichnet die Hypnose als ein "Mittel zur Beseitigung von Gedächtnisblockaden" und geht auf die mit der Hypnose verbundene Problematik praktisch nicht ein.

Aufgrund der angesprochenen Problematik muss davon ausgegangen werden, dass etliche UFO-Sichtungs-Fälle der MUFON-CES-Statistik zu unrecht als "ungeklärt" eingestuft werden. So muss die Frage, ob es tatsächlich genügend ungeklärte Fälle gibt, die das in Betracht Ziehen einer exotischen These wie "UFOs sind künstliche Flugobjekte, die von Zeitreisenden gesteuert werden" nahelegen bzw. notwendig erscheinen lassen, im Raum stehen bleiben.

Von Ludwiger bezeichnet sich selbst als einen "pragmatischen Skeptiker", doch diesem Ruf wird er nicht gerecht, denn sonst müsste er den psychologischen Aspekten wesentlich mehr Platz einräumen. Dass ein erfahrener UFO-Phänomen-Forscher diese wichtigen Aspekte so außer acht lässt, ist vollkommen unverständlich.

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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Illobrand von Ludwiger ist ebenso wie viele andere eine Person die polarisiert. Schwer ist es, sich bei so einem Thema sachlich und wertneutral zu verhalten und dies auch zu übertragen, denn seien wir ehrlich, es gibt wahnsinnig viele Spinner da draußen.
280 gesichtete UFO Formen werden hier katalogisiert und besprochen. Zahlreiche Theorien werden in diesem Buch diskutiert und der Autor geht näher auf die von im favorisierten Theorien: die extraterretrischen Eingriffe (ETH) und die Zeitreisehypothese. Klar ist, ein UFU ist ein unidentifiziertes fliegendes Objekt, nicht mehr und nicht weniger. Dies scheint leider vielen meiner Kollegen nicht ganz klar zu sein, weder das berühmte grüne Männchen vom Mars noch der böse Wolf fliegen es. Es gibt keinen Beweis nur Indizien und die müssen geprüft werden. Indizienurteile sind immer harrsträubend und gefährlich.
Auch eine mathematische Erfassung des Phänomens macht es nicht mehr glaubwürdig. Viele werden den mathematischen Ausführungen des Dipl. Ing`s Ludwiger auch einfach nicht folgen können, da einige der Formeln einfach zu hoch sind für den Laien. Leider muß man auch in diesem Buch die fehlenden Querverweise zu sachlich forschenden und kritisch denkenden Organisationen des UFO Phänomens bemängeln. Außer den Großkreis MUFON; CENAP; MUFON-CES und GEP scheint es ja mal wieder nichts zu geben.
Nichts desto trotz, dieses Buch ist sachlich geschrieben und verdient Aufmerksamkeit. Es ist sicherlich, wie einige andere Bucherscheinungen auf diesem Gebiet, ein gutes Buch, welches Leser(innen) verdient und dazu beträgt sich ein besseres Bild über das Phänomen UFOs machen zu können.
UFOs wird es immer geben und zur Zeit scheinen sie tatsächlich häufiger vorzukommen und in das Bewußtsein der Menschen vorzudringen, ob nun aus der Zukunft oder von einem fremden Planeten, eine Unterhaltung mit UFO Insassen wäre mehr als faszinierend.
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