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Unheimliche Gesellschaft: Sechs phantastische Erzählungen Gebundene Ausgabe – 17. August 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 1 (17. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100207521
  • ISBN-13: 978-3100207524
  • Originaltitel: Inquieta compania
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,8 x 21,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.472.378 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Carlos Fuentes, am 11. November 1928 in Panama geboren, studierte Jura und schlug zunächst die diplomatische Laufbahn ein, um sich dann vor allem dem Schreiben und der Literatur zuzuwenden. In den 70er Jahren war er mexikanischer Botschafter in Paris, lehrte in Harvard und lebte in den USA. 1987 erhielt Carlos Fuentes die höchste Auszeichnung der spanischsprachigen Welt: den Cervantes-Preis. 2008 wurde ihm der Premio Internacional Don Quijote de la Mancha verliehen. Er lebt heute in London und in Mexiko-City.

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jge am 8. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser Autor findet hier bestimmt verschiedene Leser: solche, die sich für Mexiko interessieren oder die lateinamerikainsche Literatur (und ihn daher vielleicht auch längst kennen), und solche, die den gepflegten Horror suchen, den der Klappentext verspricht. Letztere möchte ich warnen: so subtil ist der Horror nicht, so überraschend auch nicht. Mir scheint Fuentes auf den Pfaden Poes zu wandeln, und das kann man gut finden: man kann sich aber auch wundern, dass er immer noch so schreibt. Dabei sind die Geschichten von unterschiedlicher Qualität: die erste mit dem Neffen aus Europa, der im Haus seiner beiden alten Tanten auf deren Erbe warten möchte, ist mit Freud leicht entziffert, gruselig ist das nicht. Die in der Geschichte der Inquisition wühlende Story "Die Katze meiner Mutter" bietet nur deswegen eine überraschende Wendung, weil diese kaum vorbereitet wurde. Fuentes bedient sich dabei einer Symbolik, die von ihm nicht erklärt wird (Leopard, Maus etc.), und wo ich mich frage, ob mir hier der kulturelle Hintergrund fehlt, oder ob die Geschichte vielleicht nicht so gut gearbeitet ist... Die Vampirgeschichte ist interessanter und entwickelt sich stetiger, hat auch einen interessanten Konflikt (zwischen dem Erzähler und seiner Frau), aber trotzdem krankt die Geschichte an der Ich-Perspektive der Erzählung, welche den Leser hindert, die Motive der Frau nachzuvollziehen. Die werden hier bloß behauptet statt gezeigt, zu wenig, um glaubwürdig und damit spannend zu sein. Bitte versteht mich recht: das heißt nicht, dass die Geschichten langweilig wären, aber so richtig gut sind sie nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Stauder am 11. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Carlos Fuentes überrascht mit Erzählungen aus dem Genre der Phantastik. Ganz konventionell beginnen die Geschichten und gleiten in unwirkliche Welten ab, in die Welt der Toten, in horrende Abgründe. Subtiler Horror vom Feinsten sehr spannend zu Papier gebracht. Sehr horrend können hier auch seelische Tiefen sein. Da hasst ein Ehemann seine Frau, weil sie ihm intellektuell weit überlegen ist. Wie kleinlich und egoistisch solch ein Hass ist, macht Fuentes, ohne moralisieren zu müssen, sehr deutlich. Gerade das hebt diese Geschichte ins Engelhafte - ja, schließlich stirbt die Frau in den Flügeln eines Engels. In einer anderen Geschichte verliebt sich „Der Theaterliebhaber“ in eine Schönheit, die in seiner Fantasie herumspukt, eine Erzählung über eine quälende Leidenschaft, die den Leidenden zum Wahnsinn treibt. Der besondere Reiz dieser Erzählung liegt darin, dass für den Herrn die schöne Frau immer unerreichbar bleibt und Fuentes dem Leser die seelische Qual des Leidenden ergreifend nahe bringt : „Es war ein innerer Taumel, der mein Herz überflutete. Ich wollte sie nur vom Fenster aus sehen...Ich wollte nicht die Illusion dieser unberührbaren, stummen Schönheit zerstören,...“ .

Eine Draculageschichte finden wir auch in der Sammlung, hier will eine Ehefrau beim Fürsten Vlad bleiben, weil ihr Ehemann zu gewöhnlich, brav und langweilig ist. Wir finden hier natürlich viele bekannte Draculamotive wieder, übrigens auch einen sprachlichen Höhepunkt des ganzen Erzählbandes: Das Ehepaar schon in den Klauen des Bösen, da gelingt es Fuentes, einen Geschlechtsakt des Paares sehr obsessiv darzustellen, ohne eine Spur obszön zu werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT am 16. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Sechs Erzählungen umfasst dieses Bändchen. Von einem jungen Mann, der von Paris nach Mexiko zu seinen Tanten zieht, die er nie gesehen hat und die etwas merkwürdig Angwohnheiten zu haben scheinen. Von dem Macho, der seine geliebte Frau quält, bis überirdische Mächte eingreifen. Vom Grafen Vlad und seinem seltsamen Haus ohne Fenster. Von einem Deutschen, der 1915 nach Mexiko zieht, aber immer geheime Kontakte in die alte Heimat unterhält.

Aber der Ton, in dem diese Geschichten geschrieben sind! Man möchte fast nicht glauben, dass noch jemand diesen Ton beherrscht, so sehr spiegelt sich in ihnen eine vergangene Zeit. Am Kamin sollte man sie lesen, mit einem Glas Sherry neben sich, jeder Menge Zeit und weit weg von Fernsehen und Internet.

Notfalls tut es auch ein bequemer Sessel am Zentralheizkörper. Die Zeit jedoch ist unverzichtbar. Die Geschichten sind keine Pageturner, man liest sie langsam, blickt immer wieder auf, lässt seine Gedanken schweifen. Und plötzlich sieht man sich in einem Zimmer mit alten Möbeln im Kolonialstil sitzen, ein Graf mit vollendeten Manieren betritt das Zimmer und ...

Alle Geschichten erzählen von gebildeten Mexikanern der Oberschicht, europäisch erzogen, die Spannung zwischen europäischer Kultur und mexikanischer Herkunft taucht immer wieder auf.

Sechs sorgfältig erzählte Miniaturen, die zwischen Realität und Phantastik schweben, stilistisch ausgefeilt, langsam erzählt, die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen und ein wenig Grauen kriecht den Rücken hinauf, aber auch das ist wohldosiert. Ein Leseerlebnis der ganz eigenen Art.

(C) Hans Peter Roentgen
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