Kundenrezensionen

10
3,7 von 5 Sternen
Unheimliche Geschichten - Die komplette Serie (Pidax Serien-Klassiker) [2 DVDs]
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am 8. Januar 2015
Da gab es Gerüchte.
Dort draußen in der nebligen Moorlandschaft.
Immer an einem bestimmten Kilometerstein verunglückten regelmäßig im feuchten Nebel die Autofahrer..
Eine schwarze Frau, so sagen die Leute des Dorfes geistert nachts über die Wiesen, eine Hexe die Unglück bringt.
Ein ahnungsloser Restaurantkritiker wird Bekanntschaft mit der unheimlichen Dame machen.
Oder wie war das an anderem Ort mit einer einsamen Ehefrau. Des Nachts immer allein und angsterfüllt in ihrem neuen düsteren Landhaus ,wenn ihr Ehemann auf Geschäftsreise ist. Warum wird sie in großer Furcht dennoch von den dunklen Kellerräumen angezogen.
Im Taschenlampenlicht langsam die steinernen Stufen herabsteigend- in die feuchte Stille.
Zwischen ausgestopften Tieren und verwitterten Kisten im Schatten- zwei bleiche Augen in der Dunkelheit.
Geschichte, Mythen, paranormale Erlebnisse,die verankert in der Realität Deutschlands der Achtziger Jahre oft nur durch winzige Verschiebungen ins Irreale die Nackenhaare sträuben.
Kleine feine Alpträume, filigran schwebende Ahnungen von Jenseitswelten, von schicksalshaften übernatürlichen Zusammenhängen, die unerkannt die Geschicke der Lebenden leiten.
Eine schwarze Katze , als Reinkarnation der geliebten Verstorbenen , eine andere Frau, die nur anhand einer Photographie über Entfernungen hinweg hypnotisiert werden kann.
Was hat es auf sich mit der seltsamen Gletscherleiche, die nach Jahrzehnten aus dem Eis der Berge geborgen wird, und einem schwarzen Todesengel, der jedem erscheint, der bald die Schwelle des Jenseits überschreitet ?
Grauen packt uns bei der Erzählung einer Frau, deren Mutter im Kellergewölbe des Hauses eingemauert wurde, und eine verstaubte Gedichtzeile in einem antiquarischen Buch führt eine Buchhändlerin auf die Spur einer mysteriösen Liebe.
Eine surreal, verschrobene Kultserie ist "Unheimliche Geschichten" ,die für sich genommen schon eine geheimnisvolle Frage aufwirft:
Wie kann es sein, daß diese Serie, 1980 vom hessischen Rundfunk mit zahllosen prominenten Schauspielern (Uwe Friedrichsen, Evelyn Opela, Witta Pohl, Jochen Busse, Wolfgang Preiss) produziert, gegliedert in dreizehn fünfundzwanzigminütige in sich abgeschlossene Episoden, so dermaßen auch oder vielmehr gerade den heutigen Zuschauer faszinieren kann.
Was die beiden Regisseure Joachim Hess und Dieter Kehler hier an feinsinnig, morbiden Grauen entwarfen, dürfte so ziemlich das vollkommene Gegenteil heutiger Fernsehkost sein.
Und die Tatsache, wie vollkommen aufs Wesentliche reduziert, mit überschaubaren Budget und einfachen Mitteln, aber mit hoher Raffinesse, Intelligenz und Doppelbödigkeit hier das leise Unbehagen mit packender Spannung aufgebaut wird, ist beispielhaft für das, was wir heute so vermissen gerade in der Fernsehfilmszene: Nachhaltigkeit, Talent und Fingerspitzengefühl in den Inszenierungen.
Nur fünf Minuten von "Unheimliche Geschichten" läßt die grellbunten, schillernd überladenen und vollkommen hohlen Übersättigungsspektakel von "Alarm für Cobra 11" bis "Walking Dead" ganz, ganz alt aussehen.
Wie kann das sein ?
Wie ist es möglich , daß eine Witta Pohl, wenn sie nur in Totenstille mit hallenden Schritten durch ein leerstehendes Haus geht, die Uhr als einziges Geräusch im Hintergrund tickt und sich leise plötzlich der Türgriff zum Kellergewölbe langsam dreht, uns die Luft vor Spannung wegbleibt und wir gebannt auf den Bildschirm starren.
"Unheimliche Geschichten" setzt auf einige Merkmale, die sie bis heute weit über viele moderne Produktionen hinaushebt.
Da ist der völlige Verzicht auf "Action", knallige Spezialeffekte, überdreht hektisches Bildgewackel, hier findet man ebenfalls keinen einzigen überflüssigen Dialog, oder eine aufgeplusterte Überfrachtung.
Wir erleben ein Musterbeispiel an brillanter Dichte und Perfektion.
Jeder Kameraschnitt durchdacht, jede Storywendung wohl überlegt. Die Atmosphäre des Unerklärlichen in den kleinsten alltäglichen Geschehnissen, die zieht uns sogartig in die kleinen subtilen Alpträume.
Kein Tropfen Blut fließt, keine vordergründige Brutalität stört den spinnwebhaften Kosmos der Unwägbarkeiten.
Was zählt sind die oft verklausulierten Metaphern, Assoziationen, die Kraft der unterbewussten Intuition.
Das sorgt für wohligen Schauer, für Erstaunen, und für Begeisterung darüber wie fesselnd in jeder einzelne Minute die Spannungsschraube angedreht wird.
Ebenfalls bietet die Serie, dem Produktionsjahr entsprechend eine gehörige Portion Schrulligkeit, eine nostalgischen Zeitreise in die Wohnzimmer, Straßen, Geschäfte und Büros anno 1980.
Bevorzugter Drehort waren Plätze, Landschaften rund um Wiesbaden und den Umkreis Frankfurt/ Main, aber auch die rauhen Nordseestrände und bayerisches Bergpanorama findet sich wieder.
Die deutsche alltägliche Lebensrealität, die Authentizität von jedem Drehort gibt der Serie ebenfalls einen ganz besonderen Charme.
Ein Interieur, eine Mode, auch eine viel gediegen, langsamere Lebensphilosophie lange Jahre vor dem Internet-Supergau, die für sich genommen, und obwohl selbst von mir erlebt, heute fast schon eine Expedition zu einen weit entfernten Planeten darstellt. Eine Patina, die den Episoden zusätzlichen Reiz verleiht.
Dreizehn Ausflüge in die Bereiche, die zwischen Himmel und Erde existieren, und für uns unerklärbar erscheinen.
Dreizehn Mysterien, die manchmal nur durch einen irritierenden Blick, durch einen bedeutungsschwangeren Nebensatz, durch eine mit stillem Unbehagen aufgeladene Atmosphäre eines hallend leeren Treppenhauses im fahlen Mondlicht an bedrohlicher Bedeutung gewinnen. Vielleicht einzig die Episode" Nur ein Tropfen Blut" schwächelt doch sehr. Ansonsten bietet "Unheimliche Geschichten" sinistere, betörende Gruselhäppchen für Gourmets, die einmal erspüren möchten, wie begeisternd es ist einmal den unerklärlichen Schauer zu spüren, ohne platte Erklärungen oder vordergründige Dynamik.

" Kennen sie die "Kreutzersonate" von Tolstoi. Genau wie in seiner Erzählung tötete ich einst meine Frau". Der Clown lächelt süß.
Wahrheit oder Schein. Die Grabsteine auf dem Totenacker.. Nicht jeder ist hier kirchlich bestattet, zuckt es der Frau durch das Gehirn.
Die weißgeschminkte gebückte Gestalt aus den Träumen, gekleidet in das makabre grünweiße Kostüm eines Clowns.
Ist er ein wahnsinniger Mörder ? Angstverzerrter Versuch der jungen Frau der Fratzenkreatur mit dem schwankenden Kerzenleuchter zu entkommen, die langsam , lächelnd die Treppenstiege hinunterkommt.
Sie tastet nach dem Türschloss in der Dunkelheit, doch der Riegel ist verschlossen......
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2014
Nachfolgende Rezension fand ich im News-Ticker Nr. 327 vom 04. Juli 2014 des TITANIC-MUSEUM-GERMANY. Ich stimme dem voll und ganz zu.

(Zitat:) ,,Nach dem großen Erfolg von Deutschlands erster Mysteryserie („Merkwürdige Geschichten“, ebenfalls auf DVD erschienen) im Jahre 1970, besann man sich im Jahre 1981 beim Hessischen Rundfunk und produzierte nach gleichem Muster die 13-teilige TV-Serie „Unheimliche Geschichten“. Sie war eine Art Fortsetzung und glänzte mit Stars wie Witta Pohl, Jochen Busse, Werner Hinz, Volker Kraeft u.v.a. mehr. Und es geht genauso Gruselig und zu und ständig fragt sich der Zuschauer, ob alles nur Zufall, Schicksal oder paranormales sein könnte. Erst am Ende einer jeden Folge, erfährt, welche geheimen Mächte am Werk waren. Wer also Gänsehautfeeling erleben möchte in herrlichen Kurzgeschichten, der liegt bei beiden Serien genau richtig. Die Gruselserie „Unheimliche Geschichten“ erschien jetzt auf einer Doppel-DVD. + + +"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie schon bei Merkwürdige Geschichten werden in 13 Episoden a 25 Minuten mehr oder weniger unterhaltsame Kurzgeschichten erzählt...diesmal mit Fokus auf Grusel.
Naja...das Ganze ist schön nostalgisch, die Serie ist aus dem Jahr 1981, und stimmungsvoll aber leider hapert es bei einigen Geschichten schlicht an Qualität.
6 von 13 Episoden sind nach meinem Verständnis weder Unheimlich noch Gruselig und so frage ich mich wieso sie überhaupt in der Serie vertreten sind.
Das ist sicherlich Geschmackssache....meiner wurde jedenfalls nicht vollends getroffen.

Tatsächlich haben mir lediglich 3 Episoden richtig Gut gefallen was im schnitt sogar weniger ist als bei Merkwürdige Geschichten.
Als Nostalgie-Fan hatte ich mich sehr auf die Serie gefreut aber letztendlich hat sie mich doch etwas enttäuscht.
Darsteller sind u.a.: Uwe Friedrichsen, Wolfgang Preiss, Witta Pohl, Klaus Höhne, Ernst Fritz Fürbringer und Jochen Busse.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2012
Es ist eine tolle Guselserie mit sehr guten Geschichten.
Zudem ist es Wiedersehen mit vielen guten alten deutschen Schauspielern.
Die Serie ist nicht nur Nostalgikern zu empfehlen.
Fazit: Beste Unterhaltung!
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2012
Zugegeben, ich war beim Schauen der Episoden (habe vielleicht damals mit 10 Jahren oder so, 5 oder 6 Folgen gesehen) echt gespannt. Am Besten fand ich die mit Witta Pohl "Zwei Augen im Dunkeln" die wohl genug Gruselpotential hat um beim Zuschauer einen wohligen Schauer zu erzeugen.

Nachdem ich nun alle 13 Folgen gesehen habe ist meine Auswertung wieder mal ernüchternd. Das alles hat sicherlich Nostalgie-Faktor, gerade weil man viele Bekannte Gesichter wiedersieht, die mit der Zeit (die Serie ist nun mal 30 Jahre alt) etwas gealtert sind oder schlimmer noch gar nicht mehr unter uns weilen.

Aber mal ehrlich, so richtig gruselig ist keine der vielen Episoden aus der Reihe "Unheimliche Geschichten".

Gute Folgen, die sogar Realitätsbezug haben sind "Nur ein Tropfen Blut", indem ein Junge nach einer Bluttransfusion plötzlic perfekt spanisch sprechen kann; es gab erst vor kurzem einen Fall, indem ein Mann nach einer Operation erwacht und plötzlich perfekt kroatisch sprechen kann, aber seine eigene Muttersprache (deutsch)komplett verlernt hat, so als hätte er sie nie gesprochen.

Auch nicht schlecht die Episode mit dem Toten im Wandschrank oder mit dem unheimlichen Mann der anscheinend einen Hass auf alle Frauen hat.

Fazit: Gute Darsteller und eine jeweilige kurzweilige Handlung machen die Kurzepisoden von ca. 25 Minuten zu einer kurzweiligen Nostalgie-Unterhaltung, zu einem Fernsehen von gestern quasi.

Leidlich spannend, etwas gruselig, angestaubt, aber trotzdem immer noch sehenswert, denn solche Sendungen gibt es heute nicht mehr, da die Regisseur Dieter Kehler oder Joachim Hess gänzlich auf die üblichen Zutaten eines Gruselfilms verzichtet und zwar Blut und Gewalt, wer das sehen möchte wird hier gänzlich enttäuscht.

Kurzweilige deutsche TV-Nostalgie-Mystery-Serie aus dem Jahre 1981, leider ohne Kultcharakter, aber gute Darsteller und mehr oder minder guten "Grusel"geschichten.

jw
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2013
Ich habe die Serie gekauft, weil ich wie viele andere Käufer auch meine Kindheitserinnerungen auffrischen wollte. Vor allem die Episode "Zwei Augen im Dunkeln" hatten es mir angetan. War das doch die Geschichte, die mir damals (mit ca. 10 Jahren) heftigste Gänsehaut bescherte. Aber....diese Episode kann man nur ertragen, wenn man weiss, dass sie einem mal das Gruseln lehrte. Alles in allem sehr einfallslos und tricktechnisch billig.
Am schlimmsten ist der Sprecher, der die Handlung in allen Episoden kommentiert.

Manchmal muss man seine Kindheitserinnerungen ruhen lassen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2013
Habe bisher zwar erst 2 Geschichten gesehen. Sind ganz nett, für Erwachsene aber nicht gerade sehr unheimlich und das Ende bleibt offen, sodass man die eigene Phantasie anstrengen muss, um sich vorzustellen, wie es wohl weitergeht. Fazit: ganz nett, für Erwachsene nicht gerade unheimlich, für kleine Kinder aber nicht geeignet.
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am 25. März 2014
Unheimliche Geschichten und Merkwürdige Geschichten habe ich als kleines Mädchen immer montag abends im ARD gesehen. Und habe mich wirklich gekruselt. Ich mußte sie haben.
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am 16. Mai 2014
In den 80 er Jahren die Serei im Fernsehen gesehen und jetzt erfreut diese hier zu entdecken. Ein schönes Stück Nostalgie!
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2 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2012
Von , Unheimlich ' kann mit diesen Film nun wirklich keine rede sein.So was langweiliges ist mir seid langes nicht mehr begegnet,schade um das Geld.
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