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Steven Spielbergs Unheimliche Begegnung der dritten Art gehört zu jenen Filmen, die das Kinometier kräftig durcheinanderwirbelten. Er erschien 1978, kurz nach dem Erfolg von George Lucas' Krieg der Sterne, auf den Kinoleinwänden. Wo Lucas sich jedoch martialischen Raumschlachten und einem an sich simplen Aktions/Reaktions-Muster widmete, ging Spielberg einen anderen Weg. Sein Film steht in der Tradition typischer 70er Jahre SciFi-Filme, die oft als Allegorie der Wirklichkeit angelegt waren. Eine Wirklichkeit, die den Filmemachern nicht gerade hoffnungsfroh erschien. Der SciFi-Film der 70er Jahre war düster und geprägt von einem zynischen Nihilismus. Allzu weit bewegt sich Spielberg nicht von diesem Weltbild fort. Auch die Welt, die er zeigt, ist äußerst fehlerhaft. Roy Nearys Leben mag auf den ersten Blick glücklich erscheinen, doch es ist auch leer.
Statt jedoch auf den Zynismus seiner Zeit zu setzen, ging Spielberg einen anderen Weg. Die Besucher aus der Fremde sind in seinem Film keine Invasoren, die Übles im Sinn haben. Sie sind messianische Friedensboten, die vor allem Menschen wie Roy Neary neuen Lebensmut vermitteln. Spielberg beendete mit dieser positiven Utopie die Zeit des 70er-Jahre-SciFi-Films. Da schwang die Hoffnung auf eine bessere Welt mit. So ganz scheint er den Menschen allerdings nicht vertraut zu haben. Sonst wären seine Friedensboten kaum aus den Weiten des Universums erschienen.
Eine ähnliche Geschichte erzählte Spielberg auch 1981 in seinem Film E.T. - Der Außerirdische. Während der jedoch auf vorhersehbare Emotionen und die Tränendrüse setzte, erlaubte Spielberg seinen Zuschauern in Unheimliche Begegnung der dritten Art mitzudenken und eigene Schlüsse aus dem Geschehen zu ziehen. Dies kann man nicht von allen Spielberg-Filmen behaupten. --Christian Lukas
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1. Toll! Unheimliche Begegnung der dritten Art endlich auf DVD!
oder ist die vielleicht doch nicht soooo toll?
Was macht also jemand, der den Film bereits mehrfach in der Originalversion und auch in der im Jahre 1978 erschienenen (synchronisierten) Version gesehen hat? Er kauft sich diese DVD und freut sich einen tollen Film endlich auch in toller Bild- und Soundqualitaet geniessen zu koennen.
...sollte man meinen!
Was fiel mir als erstes auf, als ich den Film startete?
Der komplette Film wurde nocheinmal ins Deutsche übersetzt und zwar mit völlig anderen Synchronstimmen wie in der Version, die man sich in der Videothek auf VHS ausleihen oder manchmal im Fernsehen anschauen kann.
Dies hat einen ganz grossen Nachteil, denn wer die in den 80-er Jahren sychronisierte Version bereits kennt, wird eine völlig andere Betonung der Texte in dem Film feststellen, was die Atmosphäre einiger Szenen erheblich platt und diletantisch wirken laeßt (meist diletantisch und platt dahergebetete Sätze in dieser neuen DVD-Version). Ausserdem wurde teilweise anders übersetzt, so das ein anderer Sinn entsteht.
Die einzige neu vertonte Stimme, die dem Original gleicht ist die des Hauptdarstellers: Richard Dreyfuss, ansonsten sind alle anders :-(
Allein das ist fuer mich ein Grund das Gefuehl zu haben, für diese DVD mein Geld zum Fenster rausgeworfen zu haben.
Es kommt aber noch viel besser:
Jeder, der diesen Film kennt, erinnert sich an die Szene kurz vor dem Ende des Films, in dem Richard Dreyfuss als einziger in das Raumschiff einsteigen darf und sich im Inneren des Schiffes umschaut.. In dieser neuen DVD-Version fehlt diese Szene komplett. Man sieht wie Richard Dreyfuss ins Raumschiff steigt, es hebt ab und das war's...
Die Stimme des kleinen Barry ist zum totlachen (klingt wie eine auf jung getrimmete Stimme eins 12jährigen jungen oder mädchen's)
und die Stimme von Lacombe und einigen Leuten aus seinem Team erinnert mich an diverese Besatzungsmitglieder der Voyager und der Entrprise.... noch ein Minuspunkt.
tja, das einzige, was an dieser DVD wirklich brauchbar ist, ist die Bildqualitaet und der Sound.
Wer allerdings die ins Deutsche übersetzte Originalversion kennt und dann diese DVD ansieht wir enttäuscht sein und deshalb bekommt diese DVD (obwohl das Bild und der Sound sehr gut sind)
nur 2 Punkte.... daumen nach unten, dvdhersteller....
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