Nicht ohne Grund wurde Jörg Bremer schon von mehreren als bester deutscher Korrespondent in Israel gewürdigt. Jahrelang schrieb er ausführlich in der FAZ, immer engagiert, hoch informativ, und gut geschrieben. Keine Zeitung verstand es besser die Geschehen in Isreal darzustellen. Jetzt hat Jörg Bremer ein Buch geschrieben was nicht nur das Geschehen objektiv darstellt sondern auch die Gefühle und persönlichen Gedanken mit sich bringt: Wie es ist als deutscher Korrespondent in Israel, zwischen den Fronten, inmitten eines Konflikts, zu leben: Ob mitten im Gaza, in Dschenin (Jenin), Hebron oder wenn die Familie an einem Selbstmordanschlag glücklicherweise vorbei schrammt.
Wenn man sich nur zeitweise fuer Israel interessiert, kann dieses Buch kein Fehleinkauf sein. Es schildert die Entstehung der heutigen politischen Situation so wie die religiösen, kulturellen und historischen Hintergründe. Es geht auf das deutsche Erbe in Israel ein, die Hoffnungen die man in der heutigen Zeit noch haben kann und es erläutert die Ansätze beider Seiten. Es erklärt.
Ich habe das Buch innerhalb einer Woche gelesen. Ich fand es hervorragend.