Frauen, die mit Priestern leben. Launige Wortschöpfungen an klerikalen und weltlichen Stammtischen machen sie zu "Pfarrerliebchen" oder "Zölibatessen". Doch niemand spricht von ihrer Not, ihren Selbstzweifeln und Schuldgefühlen, dem Druck des Doppelspiels. Von den Protokollen dieser Gespräche kommt man nicht mehr los. Es ist eine Lektüre, die unter die Haut geht. Nicht, weil die Gespräche von den Schwierigkeiten der Liebe zwischen Männern und Frauen berichten, sondern weil sie so viel von der Heuchelei eines Systems und seiner Gesellschaft offenbaren.