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Unglücklich sein: Eine Ermutigung Gebundene Ausgabe – 17. September 2012

4.3 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schmid ist nicht umsonst Suhrkamp-Autor, er schreibt eine wissenschaftlich fundierte, kristallklare, präzise, immer gefällig zu lesende Fachliteratur.«
Moritz von Uslar, Die Zeit 06.09.2012

»Das ist ein wichtiges Buch, für die Theorie und auch fürs Leben: Wilhelm Schmid: Unglücklich sein
Franz Schuh, Die Zeit 18.10.2012

»Doch Wilhelm Schmid sagt uns die schlichte Wahrheit ganz besonders schön, erfahrungssatt und eindringlich.«
Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag 30.09.2012

»Es ist dies ein Buch gegen das fortwährende Positivdenken, gegen einen schier unausrottbaren historischen Optimismus, der so sehr absieht vom schwachen, durchkommensbemühten Menschen. Es ist ein Traktat gegen den Ruch des Vernunftfortschritts, der immer wieder Prediger findet, die sich wie Raumfahrer, fernesüchtig, von bitteren Erfahrungen der Menschheitsgeschichte absprengen ins rein Ideelle.«
Hans-Dieter Schütt, neues deutschland 26.11.2012

»Schmid hat nicht nur im Alleingang ein vergessenes Genre wiederentdeckt, dessen Traditionen von Epikur über Montaigne bis Josef Pieper reichen. In der Mischung aus leichtem Stil und deutender Tiefe erreicht er inzwischen auch dessen beste Exemplare.«
Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung 28.01.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig.



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Format: Gebundene Ausgabe
Wilhelm Schmid beschreibt unseren heutigen Trend, glücklich sein zu wollen, ja zu müssen. Allein die Werbung gibt es vor, und alle anderen scheinen ja zufrieden zu sein, nur man selber nicht. Dabei ist es eigentlich so einfach: ohne Unglück kein Glück, sonst gäbe es gar keinen Kontrast. Wie so oft geht es um die Bipolarität, die es zu akzeptieren gilt: neben Gesundheit die Krankheit, neben dem Leben auch den Tod, neben der Liebe auch die Krise. Klingt alles banal, er formuliert das aber außerordentlich eingehend und auch berührend. Und zeigt, wie anstrengend Glücklichsein sein kann. "Erschöpft ist der Mensch, der des Glücklichseins von Zeit zu Zeit müde wird. Er wird zum Opfer seiner Lustwut und ist froh, sich endlich seiner Unlust hingeben zu dürfen, die ihm keine Anstrengung andauernden Frohsinns mehr abverlangt. Das Traurigsein wird zu seiner Rückfallposition. Endlich darf er die andere Seite in sich ausleben".

Aber er verkennt nicht, dass es neben den "Depressionen", die heute - inflationär - viele Menschen haben, auch d i e "Depression" (die endogene, larvierte etc.; alles veraltete Begriffe, aber das macht nichts) gibt, die dann Krankheitscharakter hat. Kurz geht er auf "Burnout" ein und stellt die - vielleicht etwas einfache - Formel auf: "Für die einfache Erschöpfung genügt die Auszeit, ein wenig Erholung und ein Bemühen um die Selbstfreundschaft, die eine größere Aufmerksamkeit auf sich und einen besseren Umgang mit sich ermöglicht. Für die völlige Erschöpfung, die chronisch wird, kann die Behandlung ungleich schwieriger sein; eine Rückkehr ins Leben, wie es gelebt worden ist, erfordert eine anhaltende Unterstützung durch Andere".
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
JA! Endlich räumt mal jemand auf mit dem Glückswahn, der uns tagtäglich umgibt und uns suggeriert, dass Glück das einzig Erstrebenswerte im Leben ist. Doch Wilhelm Schmid steht dem "normativen" Glücklich-sein eher kritisch gegenüber. Denn, wie er selbst sagt, "Gläser sind nicht immer nur halb voll oder halb leer, sondern gelegentlich auch ganz leer." Und nichts macht unglücklicher als diesen unausweichlichen Lauf des Lebens einfach zu negieren. "Je heftiger Menschen auf dem Positiven beharren, desto tiefer stecken sie im Negativen fest". Glück muss atmen können, d.h. es braucht auch mal eine Auszeit. Und manchmal ist das Verharren in einer Traurigkeit oder Melancholie durchaus kraftschöpfend. Nicht umsonst ist der Autor überzeugt, dass gerade Melancholiker das Potenzial zu großer Sensibilität haben, das Gespür für Sinn und dessen Fehlen.

Es ist ein Buch der leisen Töne, eine wahre Ermutigung dem Gefühl unglücklich zu sein, manchmal einfach freien Lauf zu lassen. "Das Leben kennt neben den guten Zeiten auch noch andere, die das Positive erst kostbar machen."

Ein paar schöne Sätze aus dem Buch:
"Glück ist wichtig, aber noch wichtiger ist Sinn."
"Das übermäßige Reden über das Glück nährt die Illusion, es könne ein gelingendes Leben ohne Einbußen und Schattenseiten geben."
"Die Chemie des Glücks macht unglücklich, wenn sie überstrapaziert wird."
"Die Zufriedenheit als Lebensziel wird heillos überschätzt. Unzufriedenheit ist der Ansporn zu neuen Taten, das ist dem Menschsein eigen."
"Immer nur nach vorne schauen, ist die Devise all derer, die aus dem, was zurückliegt, nichts lernen wollen."
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
... habe ich als grundlegenden Gedanken des Buches verstanden.

Mir gefällt, dass Glück und eben Unglück hier aus einer Perspektive betrachtet werden, auf die ich vorher noch nie gestoßen bin. In einer Gesellschaft, in der die Maximierung von Glücksgefühlen als grundlegender Wert verkauft wird, der dem Leben erst den rechten Sinn verleiht, hebt sich das Buch von Wilhelm Schmid als gut argumentierter Kontrapunkt ab, der dieses Extrem ein Stück weit relativieren will. Wer das Leben in permanenter Lebensfreude erleben will, hängt die Latte so hoch, dass er sich zwangsläufig unglücklich macht. Da ist es besser und sogar sinnvoll, den zwangsläufigen Unglücksgefühlen ihren Raum zu geben und diese als Bestandteil des Lebens zu akzeptieren.

Im weiteren Verlauf des Buches wird auch auf Melancholie und Depression eingegangen.

Das Büchlein hat zwar nur 100 Seiten, aber der Text ist konzentriert, direkt, ohne Ausschweifungen und ich finde es gut im Stil gut geschrieben.

Zu empfehlen für jeden, der der Logik in der Literatur zum einseitig "positiven Denken" nicht folgen kann.

Mir hat das Buch einfach gut getan. Auch melancholische Gedanken sind mal in Ordnung und sie sind sogar ein Gewinn, wenn sie zum Anlaß werden, sich zu "besinnen", also möglicherweise einen Hinweis darauf geben können, wo es im eigenen Leben an Sinn mangelt und Motivation sein können, daran etwas zu ändern.
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