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Unfun: Skandinavische Misanthropie lll: Skandinavische Misanthropie 3
 
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Unfun: Skandinavische Misanthropie lll: Skandinavische Misanthropie 3 [Gebundene Ausgabe]

Matias Faldbakken , Max Stadler
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Lesenwert •• --tip Berlin, Nr. 6/2009

De:Bug, April 2009

»Spiegelt die Perversitäten der postmodernen Gesellschaft und ihrer Protagonisten wider.«

Rezension

»Mit seinem Setting rund um die Entwicklung eines Online-Slasher-Games trifft Faldbakken ein zentrales Thema der aktuellen Gewalt-Diskussion. Und er bettet darin keine plumpen "Die-sind-schuld"-Theorien, sondern setzt sich durchaus auf die progressivere Diskurs-Spitze rund um Computerspiele.«

Rezension

»Sex, Gewalt und Drogen – niemand kann davon so hart erzählen wie Matias Faldbakken.«

Werbetext

»Krasser, manchmal tatsächlich extrem unlustiger, dann wieder bewundernswert bizarrer Roman mit einer Menge Verve und Wut im Bauch. «

Markus Zachbauer, ORF/FM4, 29.3.2009

"Unfun" punktet vor allem dann, wenn es darum geht, schillernde Figuren zu zeichnen. Und sie schillern in altbekannter Faldbakken-Manier. Grindig und blutig. Wer also an der "Cocka Hola Company" und "Macht und Rebel" Gefallen gefunden hat, dem sei auch dieser Roman ans Herz gelegt. Auch wenn es in "Unfun" tatsächlich nicht mehr viel zu lachen gibt.

ARTE Kultur, 7. März 2009

“Online-Slasher-Games, Horrorfilme, Liebe und Gewalt: ein wahrere Blumenstrauß gesellschaftlicher Entgleisungen.”

Sonntagszeitung (Schweiz), 26. April 2009

"In seinen Romanen über Sex, Gewalt und Gesellschaft ist der 35-jährige Norweger origineller als Michel Houellebecq, radikaler als Bret Easton Ellis und lustiger als beide zusammen." Sven Boedecker

Meike Feßmann, Deutschlandradio Kultur, 13. Mai 2009

“Gerade die für aufgeklärte Geister so perfide Mixtur von Gewalt- und Befreiungsdiskurs, wie sie typisch ist für die Gamer-Szene, setzt Faldbakken meisterlich um. „Unfun“ ist der Slapstick eines hysterisch übersteigerten Familienromans, der Tendenzen der Gegenwart cool und trivial hochrechnet. Eigentlich ist er eher ein Brückenschlag als eine Provokation: zwischen zwei Welten, die selten miteinander in Berührung kommen.”

Peter Richter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 24. Mai 2009

“Ein Cocktail aus ausgesucht harten Spirituosen, aber das Ergebnis ist – entsprechend gute Laune ... es ist komisch. Burlesk. Unterhaltsam. Ein bisschen Scary Movie mit Genderdiskurs. Und wenn überhaupt bisher irgendeiner den Anspruch erheben darf, Punk wirklich in Literatur übersetzt zu haben, dann Faldbakken”

Kurzbeschreibung

Im letzten Teil der skandinavischen Misanthropie vollendet Matias Faldbakken das Bild einer Gesellschaft, in der Realität und Illusion, Sex und Liebe, Individualität und Massenkonsum nicht mehr zu unterscheiden sind. Im Mittelpunkt von Unfun stehen Lucy, afrikanisch-skandinavische Anarchistin, und ihr Ex-Mann Slaktus, Fitnessfanatiker und Gewaltintellektueller. Zusammen mit ihren hyperaktiven Zwillingssöhnen - deren ätzendes Lachen jede Moral untergräbt -, ist die einstige Familie in ein neues Projekt von Slaktus eingebunden: der Entwickung des Online-Slasher- Games Deathbox. Dieses ist nicht nur von Horrorfilmen aus den 70er Jahren inspiriert, sondern auch von Joseph Conrads Klassiker Herz der Finsternis. Das Spiel bildet den Hintergrund für ein groteskes Familiendrama. Lucy ist Opfer und Heldin zugleich, und sie hat nichts mehr zu verlieren. Der dritte Teil des großen Gesellschaftspornos Mit den aufsehenerregenden Konzeptromanen The Cocka Hola Company und Macht und Rebel avancierte Matias Faldbakken zum Kultautor, der allein in Deutschland bislang über 50.000 Leser erreicht hat. Jetzt folgt der Showdown: Unfun erzählt aus der Sicht der anarchischen Frau Lucy von den letzten Tagen einer Gruppe von Menschen, die man früher einmal Familie genannt hat. "Das alles liest sich grässlich, schauerlich, ekelhaft, grandios und unterhaltsam. " Volker Weidermann , FAS , über Cocka Hola "Faldbakken ist der säuisch genial den Zeitgeist sezierende Gangstarapper der Popliteratur." Sly & The Family Tunes

Über den Autor

Matias Faldbakken, geboren 1973, lebt als Schriftsteller und bildender Künstler in Oslo. 2001 erschien sein umstrittener und viel diskutierter Debütroman The Cocka Hola Company, 2007 vertrat er Norwegen bei der Biennale in Venedig. Faldbakken gilt als einer der wichtigsten literarischen Stimmen einer neuen Generation. Seine Romane wurden in Deutschland auch für das Theater inszeniert. Übersetzer __ Max Stadler, geboren 1 981, hat sich nach Lehrjahren in Berlin, Freiburg und Uppsala in Straßburg niedergelassen und unter anderem Romane von Jens Lapidus, Katarina Mazetti, Kim Edwards und Jonas Hassen Khemiri ins Deutsche und Französische übersetzt.
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