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Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Hörer im Rest der Welt Anhänger des Engländers sind, ist der doch mit einer charismatischen Stimme gesegnet, der man sich schon nach wenigen Noten nicht mehr entziehen kann. Sobald der Weiße mit dem nachtschwarzen Vokaltimbre loslegt, ist man fasziniert von seiner Ausdrucksstärke, der Soulfulness und ungeschliffenen Direktheit. Wenn James Morrison die angeschmirgelten Stimmbänder vibrieren lässt, dann ist jeder Ton echt. Mit einer unglaublichen Authentizität teilt er seine Empfindungen mit und trifft damit mitten ins Herz. Mann, was für eine Wahnsinnsröhre!
UK musics most expressive new voice - so Londons Straßenzeitung The Big Issue - orientiert sich gesanglich und stilistisch an Otis Redding, Stevie Wonder und Al Green, ist aber weit davon entfernt, die Idole lediglich zu kopieren. Gleich mit seinem Debütalbum findet James Morrison im Stildreieck Soul/R&B/Rock eine eigene Nische, einen Sound mit individueller Färbung.
Nicht nur das charakteristische Kratzen in der Kehle und der unverkennbare Sound heben den hageren Jungen in der abgewetzten Jacke aus dem Gros seiner gleichaltrigen Kollegen heraus, auch seine bedingungslose Ehrlichkeit ist einzigartig. Der Sohn eines Alkis, der sich früh aus dem Staub machte, und einer Mutter, die aufgrund eigener Probleme bei der Kindererziehung heillos überfordert war, erzählt in seinen Songs offen von eigenen Erfahrungen. Das autobiographische Pieces Dont Fit beispielsweise schildert ungeschminkt die Trennung von seiner Freundin Gill. One Last Chance handelt von einem Bekannten, dem das Leben nach und nach aus dem Ruder lief. Undiscovered ist einem Kindheitsfreund gewidmet, der heute voll auf Heroin ist. Und in This Boy schließlich erinnert sich Morrison ans Aufwachsen in zerrütteten Familienverhältnissen. Mehr street credibility geht nun wirklich nicht. -- Harald Kepler
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
da steckt was hinter! Super Debut!,
Von Beush Veiska (Westen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Undiscovered (Audio CD)
Wow, der Junge ist erst 21 und liefert schon so etwas ab - man kann auf die Zukunft gespannt sein, aber "Undiscovered" ist es auch wert, entdeckt zu werden. Ich habe in letzter Zeit selten ein Album gehört, wo der Musiker anscheinend so sehr weiß, was er tut (vielleicht noch Jamie Cullum, John Mayer Trio oder Jack Johnson). Wobei James Morrison nicht so weit in den Jazz geht wie Jamie Cullum, nicht so weit in den Blues wie John Mayer und um einiges druckvoller als Jack Johnson ist - aber die besten Qualitäten von allen dreien mitbringt, und noch eine gute Portion Soul dazumischt. Viele grandiose und ausgefeilt arrangierte Nummern wie z.B. Wonderful World, Under the Influence und Call the Police reißen direkt mit. Seine Balladen sind so gut, dass sie einen schon fast ins Selbstmitleid gleiten lassen. ;) Wer musikalisches Fast Food einfach leid ist, hat hier quasi ein liebevoll zubereitetes Festmahl, das musikalisch Leib und Seele zusammenhält. Und wer bei dieser Platte nichts fühlt, sollte sich vielleicht mal untersuchen lassen. Man darf für die Zukunft gespannt sein, denn er hat viel zu viel Substanz, viel zu viel zu sagen, viel zu viel Können, als dass er ein One-Hit-Wonder sein könnte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
oha...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Undiscovered (Audio CD)
Als ich zum ersten Mal einen Song von James Morrison gehört habe, war ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich von diesem unscheinbaren Herren halten sollte. Irgendwie dachte ich an James Blunt, was mir doch gleich die Nackenhaare zu Berge steigen liess. Doch ich wurde eines Besseren belehrt, als ich mich dann doch dazu entschieden habe, das Album genauer unter die Lupe zu nehmen.'Under The Influence', ist ein perfekter Opener für das Album und man ist gierig und gespannt darauf, was für Ohrwürmer da noch auf einen zukommen. 'Wonderful World' ist wohl mein persönlicher Favorit dieses Albums. Der Song sprüht einfach vor Energie und James Morrisons Stimme kommt richtig gut zur Geltung. Spätestens bei dem Song sollte einem klar sein, dass James Morrison keine Eintagsfliege ist. Der Song hat absolutes Hitpotential und wäre ein perfekter Nachfolger für die eh schon tolle erste Single 'You Give Me Something'. Auch 'The Letter' überzeugt ohne Ende durch eine eingängige Melodie, die auch nach mehrmaligen hören nicht langweilig wird. Weitere Songs folgen im typisch souligen, rauhen Stil vom James Morrison. Nach dem letzten Song 'The Last Goodbye', einer gefühlvollen Ballade, möchte man die CD gleich am liebsten nochmals hören. Dieser optisch - nunja, sagen wir nicht wirklicher Brad Pitt, hehe - überzeugt mit kräftiger Soul-Stimme die einen live sicher noch mehr vom Hocker reissen würde. Bravo Mr. Morrison, bitte mehr davon... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Großartig - eines dieser "Lieblingsalben",
Rezension bezieht sich auf: Undiscovered (Audio CD)
Ich habe James Morrison eher zufällig für mich entdeckt und einfach mal reingehört und war direkt hin und weg. Manchmal gibt es diese seltenen Momenten in denen man ein Album hört und sich von Titel zu Titel hervorarbeitet und denkt "gutes Stück, tolles Stück" und so reihen sich eben die Titel aneinander und heraus kommt eines dieser ganz großen Alben, die man immer und immer wieder aus dem CD-Regal holt (und das auch noch nach Jahren) und dementsprechend verkratzt die Hüllen dann sind. So wird es mir mit diesem Werk gehen, es hat mich direkt beim 1. Mal überzeugt und ich habe keine Zweifel, dass dies ein tolles Album ist. Die Songs sind allesamt herausragend, seine Stimme cool rau und die Melodien einfach eingängig und mitreißend.Alle Songs sind insgesamt sehr stark doch um wenige hervorzuheben will ich die nennen, bei denen ich direkt beim 1. Hören alles habe stehen und liegen lassen und einfach zugehört habe. Diese sind insbesondere "The Pieces don't fit anymore", der Titelsong "Undiscovered", "Call the Police" (mal rockiger) und "You give me something", welches als Single bereits veröffentlicht wurde. Aber auch alle anderen Tracks brauchen sich nicht zu verstecken und sind alles andere als "Albumfüller" - sie sind wahre Meisterwerke. Fazit: Ich hab mein Lieblingsalbum 2006 gefunden, ein bisschen spät, aber ich hab's gefunden! Das ist gut investiertes Geld! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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