Aus der Amazon.de-Redaktion
Visuell durch die Bank sehr stark, wird Underworld vor allem für Horror-Fans ein besonderer Leckerbissen sein, die mit Wonne seine zahlreichen Stärken und Schwächen sezieren werden. --Jeff Shannon
Aus der Amazon.de-Redaktion
Kurzbeschreibung
Während der blutige Kampf zwischen den aristokratischen Vampiren und den barbarischen Lycan-Werwölfen ungebrochen weitergeht, versuchen die schöne Blutsaugerin Selene und der Halb-Lycan Michael gemeinsam hinter das Geheimnis ihrer seit Jahrhunderten verfeindeten Blutlinien zu kommen. Dafür müssen sie die alte Fehde, die zwischen ihren Stammbäumen herrscht, bis an ihren Ursprung zurückverfolgen. Ihre Suche führt zu einer finalen Schlacht, die den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen auf immer beenden soll.
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch Bahnbrechend.
Bild: Die Digitaltechnik machts möglich. Piekfeine, porentief reine Bilder ohne jedes Rauschen, oder Artefakte - und das auch in großen Helligkeitsunterschieden oder schnellen, Daten fressenden Kameraschwenks. Das gibt es wirklich sehr selten zu bewundern und es ist ein absoluter Genuß, hier zuzusehen. Die Farbwerte sind bewußt blau gefärbt und lassen so eine faire und neutrale Beurteilung nicht zu. Hier steht die Qualität hinter der Kunst zurück. Auch die Schärfe gehört zum Besten, was es auf DVD gibt (00.02.30). Normalerweise bleibt eine solche Detailkraft nur den Pixarfilmen vorbehalten. Es wurde natürlich auch hier viel manipuliert, aber das Ergebnis spricht für sich - die Bewegründe stehen hier nicht zur Debatte. Der Kontrastumfang ist über die Filmlänge hinweg etwas vermindert, bleibt aber satt im Grünen Bereich.
Ton: Schon im Prolog kommt es zu einer excellenten Aussicht auf die explosive Dynamik, die mit heutiger Digitaltechnik machbar wird. Pausenlos werden kleine und große akustische Effekte aus allen Rohren / Kanälen an die Ohren verteilt. Dabei wird sehr sorgfältig auf die richtige Balance zwischen leise rieselndem Sand von hinten und massiven Explosionen geachtet. Der Raum ist in jedem Moment sehr durchsichtig und extrem weit hineinhörbar. Nur bei der deutschen Stimme von Selena hapert es: Sie klingt in ihren Off-Dialogen viel zu aufgesetzt, ja separiert von der restlichen Filmakustik. Dazu kommt noch eine markante Obertonschwäche. Das mindert den Gesamteindruck etwas.
Extras: In 6 Teilen wird die Produktion vom Beginn bis zur Fertigstellung begleitet. Sehr interessant und auch nicht zu langatmig oder zu hektisch, oder gar werbelastig. Alles natürlich untertitelbar. Der Audiokommentar von Len Wiseman, Patrick Tatopoulos, Brad Martin und Nick de Toth ist spontan, witzig und es macht mehr Spaß zu zuhören und läßt sich natürlich ebenfalls mit Untertiteln versehen. Beim Kapitelmenü wünsche ich mir wieder mal kurze Texte, damit man weiß, welche Szene man ansteuert. --movieman.de
MovieGod.de
Als dritte Partei gibt es außerdem Alexander Corvinus, der auch irgendwas zuerst war und Marcus daran hindern will, den alles andere als stubenreinen William aus seinem Jahrhunderte alten Verließ zu befreien.
Eine Kritik zu Underworld 2 kann kaum mehr Überraschungen bergen als der Film selbst. Qualitativ, in Bezug auf das Niveau von Drehbuch, Regie, Darstellern und Optik, gleicht Underworld 2 seinem Vorgänger wie ein Ei dem anderen. Weder hat Regisseur und Drehbuchautor Len Wiseman irgendetwas dazugelernt, noch haben seine Akteure in der Zwischenzeit irgendwelche Schauspielkurse belegt - oder einander auch nur besser kennen gelernt: die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren ist nach wie vor nicht existent.
Nur eine Woche nachdem Marc Forster mit Stay zeigte, dass auch düstere Eleganz durchaus eine Daseinsberechtigung haben kann, serviert Wiseman ein Paradebeispiel visuell aufgeblasener Leere. Völlig unsinnig eingestreute Zeitlupen fordern erste Lacher seitens des Publikums bereits heraus - wie sonst sollte man auf eine Kate Beckinsale reagieren, die am Steuer eines LKWs mit einem Ausdruck höchster Konzentration und wildester Entschlossenheit den Gang wechselt, als mit hämischen Bemerkungen zum Thema 'Frau am Steuer'? Zur Farce verkommt die zwanghafte Düsternis in einer Szene, in der die beiden vermeintlich liebenden in einen Kellerraum eindringen, in dem - wie könnte es andere sein - Düsternis herrscht. Zur allgemeinen Überraschung wird sogar das Licht eingeschaltet - was an der Helligkeit exakt Nullkommagarnichts ändert.
Zur aseptischen Kate Beckinsale (Selene) und dem gewohnt planlos dreinblickenden Scott Speedman (Michael) gesellen sich Tony Curran als Ur-Vampir Marcus und Derek Jacobi als Ur-Ur-Irgendwas Alexander Corvinus. Während Curran an mangelndem Charisma scheitert, bringt Jacobi tatsächlich so etwas wie darstellerische Klasse ins Ensemble, auch wenn ihm seine beleidigend unbefriedigende Rolle ein ums andere Mal ein Bein stellt. Er bleibt nur eines von vielen Opfern dieses Drehbuchs, das eine eigentlich simple Handlung aus so vielen kleinen Bauklötzchen aufstapeln will, dass sie lange vor dem Nachspann in sich zusammenfällt. Da werden Schlüsselfiguren ohne große Erklärungen ein- und wieder ausgeführt, halb vergessene Charaktere aus dem ersten Underworld berufen und zwischen den Kampfsequenzen kaum Zeit für die Exposition gelassen. Diese wird dermaßen banal eingestreut, dass sie so ärgerlich redundant wirkt wie zuletzt in Uwe Bolls Alone in the Dark, mit dem Underworld 2 auch die endlosen Schrifttafeln zu Beginn gemein hat.
Die banale Inszenierung eines flachen Drehbuchs, unterdurchschnittliche Darsteller, dazu durchwachsene Computereffekte und eine Exposition, die Redundanz und Inkonsequenz in sich vereint - all dies werden wohl nur die Fans des Originals tolerieren können. Wer Underworld ernsthaft mochte, wird es auch schaffen, sich von Underworld: Evolution nicht um den Ticketpreis betrogen zu fühlen.
Wer sich mit Teil 1 schon nicht anfreunden konnte, oder den Film gar nicht kennt, kann sich freuen. Gespartes Geld ist verdientes Geld.
Felix Flex Dencker
VideoMarkt
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Blickpunkt: Film
Wer Einlass in Len Wisemans Unterwelt verlangt, sollte besser wissen, dass er sich von den üblichen Filmkonventionen zu verabschieden hat. Für tiefschürfende Charakterisierungen, Charakterentwicklungen oder einen traditionellen Spannungsbogen ist in diesem gebleichten Filmuniversum, das eigentlich nur die Farbe rot von einem Schwarzweißfilm abhebt, kein Raum. Ebenso wie den bekannten Mythen über Vampire oder Werwölfe bleibt ihnen der Einlass untersagt. 'Underworld' ist vor allem ein visueller Rausch, der von einem der intensivsten Soundtracks der Filmgeschichte zu einer körperlichen Erfahrung gesteigert wird: Inhaltlich und formal deutlich von Comics, Videogames und Filmen wie 'Matrix', 'Blade' oder 'The Crow' inspiriert, zeichnet sich die Geschichte der Vampirin Selene in erster Linie durch unablässige Action und das Bestreben um größtmögliche Wirkung jeder einzelnen Szene aus.
Nach einem kurzen Voice-Over-Intro, in dem die Heldin schicksalsschwanger vom seit Jahrhunderte währenden Krieg zwischen den aristokratischen Vampiren und den einstmals versklavten Werwölfen berichtet, wird man ohne weitere Vorbereitung in eine wilde Schießerei zwischen den verfeindeten Parteien in einem U-Bahnhof geschleudert. Nicht immer ist klar, wer da auf wen feuert, genauso wenig, wie sich im Fortlauf der Handlung klären lässt, wer genau was warum tut. Aber immerhin sieht es immer prima aus und klingt dabei so, als sei das Ende der Welt obendrein verdammt nahe. So kann Selene gegen den Widerstand des Vampir-Anführers Kraven herausfinden, dass es die Werwölfe auf den unscheinbaren Menschen Michael (Scott Speedman aus 'Dark Blue') abgesehen haben, der - so stellt sich später heraus - die Lösung für den ewigen Konflikt in sich trägt. Bald schon sind Selene und Michael, der sich nach einem Biss von Chef-Lycan Lucian selbst allmählich in einen Werwolf verwandelt, auf sich allein gestellt, denn unter der Hand haben die vermeintlich verfeindeten Parteien längst einen unheiligen Burgfrieden ausgehandelt. Dass Selene in ihrer verzweifelten Situation ausgerechnet den Vampirgott Viktor vorzeitig aus dessen komatösem Stadium befreit, erweist sich alsbald als fataler Fehler.
Das klingt kompliziert, ist aber stets nur Mittel zum Zweck, jede Szene aussehen zu lassen, als wäre sie die wichtigste des gesamten Films. Wer auf Dynamik hofft, auf Drosseln und Steigern von Tempo, auf Laut und Leise, der sitzt im falschen Film. Wenn Wiseman nicht gerade sein Actionfeuerwerk abbrennt, überbrückt er die Pausen mit großen Gesten und ohrenbetäubend zuschlagenden Türen.
Was manchem wie das Ende des filmischen Abendlandes erscheinen mag, macht in seiner bestechend wirksamen Videogame-Dramaturgie Sinn: Nur wer eine Szene überstanden hat, kann das nächste Level, den nächsten wahnwitzigen und hyperstilisierten Showdown erreichen. Wenn man das gemeinsam mit der souveränen Kate Beckinsale erleben darf, nimmt man gerne in Kauf, dass das Gothic-Popcorn-Spektakel vergessen ist, sowie das letzte Nu-Metal-Riff des Abspanns verklungen ist. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Als ein gewöhnlicher Mensch zwischen die Fronten gerät, verschiebt sich das Gleichgewicht der verfeindeten Lager. Selene, eine junge Vampirfrau, wird Zeuge, als Werwölfe Michael Corvin, einen Menschen aus Fleisch und Blut, scheinbar ohne Grund ins Visier nehmen. Doch selbst nachdem sie Corvin vorübergehend in Sicherheit bringen kann und sich wider Willen in diese mysteriöse Schlüsselfigur zu verlieben beginnt, kann sie nicht verhindern, dass Michael von einem Werwolf gebissen wird und sich so in eines der verhassten Geschöpfe verwandelt.
Der Kampf der Nachtgeschöpfe im Untergrund der Stadt eskaliert. Die einzige Chance für die Blutsauger, den Krieg doch noch zu gewinnen, scheint die Wiedererweckung des Vampirfürsten Viktor zu sein. Selene erahnt inzwischen immer deutlicher die schrecklichen Hintergründe der Fehde und welche Rolle Michael Corvin darin spielt...
Produktbeschreibungen
Als ein gewöhnlicher Mensch zwischen die Fronten gerät, verschiebt sich das Gleichgewicht der verfeindeten Lager. Selene, eine junge Vampirin, wird Zeugin, als Werwölfe Michael Corvin, einen Mensch aus Fleisch und Blut ohne Grund ins Visier nehmen. Doch selbst nachdem sie Michael vorübergehend in Sicherheit bringen kann und sich wider Willen in diese mysteriöse Schlüsselfigur zu verlieben beginnt, kann sie nicht verhindern, dass Michael von einem Werwolf gebissen wird und sich so in eine der verhassten Geschöpfe verwandelt.
Und während das Duell der Nachtgeschöpfe im Untergrund der Stadt eskaliert und die Wiedererweckung des mumifizierten Vampirfürsts Viktor die einzige Chance für die Blutsauger zu sein scheint, den Krieg doch noch zu gewinnen, beginnt Selene die schrecklichen Hintergründe der Fehde