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Underworld [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Don DeLillo
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (210 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

3. Oktober 1997
A finalist for the National Book Award, Don DeLillo’s most powerful and riveting novel—“a great American novel, a masterpiece, a thrilling page-turner” (San Francisco Chronicle)—Underworld is about the second half of the twentieth century in America and about two people, an artist and an executive, whose lives intertwine in New York in the fifties and again in the nineties. With cameo appearances by Lenny Bruce, J. Edgar Hoover, Bobby Thompson, Frank Sinatra, Jackie Gleason and Toots Shor, “this is DeLillo’s most affecting novel…a dazzling, phosphorescent work of art” (Michiko Kakutani, The New York Times).
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 832 Seiten
  • Verlag: Scribner (3. Oktober 1997)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0684842696
  • ISBN-13: 978-0684842691
  • Größe und/oder Gewicht: 24,3 x 16,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (210 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 367.905 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

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Dieser Titel ist in englischer Sprache.
Während Eisenstein die Kräfte des Totalitarismus und des Stalinismus auf die Gesichter der russischen Völker dokumentierte, bietet DeLillo ein atemberaubendes, zuweilen überwältigendes Dokument der geeinten Gewalt des Kalten Krieges und der amerikanischen Kultur. Er verabschiedet sich dabei von der Sachlichkeit, indem er die Ereignisse und die Menschen wunderbar und zugleich schrecklich findet. Unterwelt beginnt mit einem sehr gefälligen Vorwort, das einem den Atem verschlägt -- der Schauplatz ist das Baseball-Meisterschaftsendspiel zwischen den Giants und den Dodgers im Jahre 1951. Geschrieben in einem Stil, den DeLillo "Super-Allwissenheit" nennt, nehmen die Sätze ihren Lauf, als der junge Cotter Martin die Sperre zur Pressetribüne überspringt, über die Radiowellen aufsteigt, hinaus auf das Spielfeld läuft, auf das Mal zuschlittert, um einen schnellen Ball abzufangen, in die Tribüne springt, in der J. Edgar Hoover zusammen mit einem betrunkenen Jackie Gleason und einem unwirschen Frank Sinatra sitzt, und dort von der zweiten Zündung einer Atombombe durch die Sowjetunion erfährt. Es ist ein völlig überwältigender literarischer Augenblick. In dem Moment, da Bobby Thomson den von Branca geworfenen Ball in Cotters ausgestreckte Hand schlägt -- der "Schuß, der in der ganzen Welt wahrgenommen wurde" -- und sich Jackie Gleason auf Sinatras Schuhe erbricht, werden die Ereignisse der nächsten Jahrzehnte in Gang gesetzt, alle miteinander verbunden durch den Baseball, der immer wieder den Besitzer wechselt.

"Es fällt alles unauslöschlich in die Vergangenheit," schreibt DeLillo -- eine Vergangenheit, die er scharfsinnig, sorgfältig und in reizender Weise zurückruft und rekonstruiert. Ein plötzlicher Sprung vom Giants-Stadion in die Wüste von Nevada 1992 -- Nick Shay, der mittlerweile den Baseball besitzt, kommt wieder mit der Künstlerin Kara Sax zusammen. Sie hatten 40 Jahre zuvor eine kurze und wenig erfolgversprechende Liebesbeziehung, und es sind in erster Linie die Ereignisse, die Nebenwirkungen und die zufälligen Begegnungen ihrer Vergangenheit, durch die DeLillo das Erlebnis des Kalten Krieges filtert. Er glaubt, daß "globale Ereignisse die Art und Weise, wie wir leben, bis in die kleinsten Details verändern können", und als das Buch zurück ins Jahre 1951 schreitet, können wir im Laufe der folgenden etwa 800 Seiten genau sehen, wie diese Ereignisse unser Leben verändern. Dieser sich rückwärts bewegende Erzählstil erlaubt es dem Autor, den Abfall der Geschichte und der Popkultur beiseite zu räumen, bis die reinen Elemente der Geschichte übrigbleiben: die Bombe, Baseball und die Bronx. Im Nachwort, das genauso atemberaubend und überwältigend ist wie das Vorwort, spult DeLillo in eine nahe Zukunft vor, in der schonungsloser Kapitalismus, das Internet und ein neuer unterdrückter Glauben die Mischung aus Schrecken und Euphorie des Kalten Krieges ersetzt haben.

Mit Bruchstücken und miteinander verflochtenen Geschichten -- darunter Geschichten von Straßenkillern, Künstlern, Prominenten, Gangstern, Nonnen und diversen anderen -- schafft DeLillo ein zerbrechliches Netz von miteinander verwobenen Erfahrungen, einen kommunalen Zeitgeist, der -- wunderbar herausgearbeitet -- die ganzen unschönen fünf Jahrzehnte amerikanischen Lebens umfaßt.

Pressestimmen

"There's pleasure on evey page of this pitch-perfect evocation of a half-century." (Malcolm Jones Newsweek)

"Underworld is a page-turner and a masterwork, a sublime novel and a delight to read." (Joan Mellen The Baltimore Sun)

"Masterpieces teach you how to read them, and Underworld is no exception....Anastonishing piece of prose and a benchmark of twentieth-century fiction, Underworld is stunnigly beautiful in its generous humanity, locating the true power of history not in tyranny, collective political movements of history books, but inside each of us." (Greg Burkman The Seattle Times)

Underworld is a “dazzling and prescient novel…A decade after 9/11, it’s worth rereading Don DeLillo’s 1997 masterpiece to appreciate how uncannily the author not only captured the surreal weirdness of life in the second half of the 20th century but also anticipated America’s lurch into the terror and exigencies of the new millennium...A breathtaking set piece…the prologue is a bravura display of Mr. DeLillo's literary powers."—Michiko Kakutani, The New York Times

"Underworld is magnificent book by an American master." (Salman Rushdie)

"The book is an aria and a wolf-whistle of our half century. It contains multitudes." (Michael Ondaatje) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epic 'flawed masterpiece' 23. Juli 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
I won't attempt any kind of meaningful literary criticism, you can find that in other reviews (beware, it is obvious many of the published reviewers have not read the whole book) and comments, and I'm not up to it. But I will try to explain what the book is. This is the story of America's past 50 years, told from a unique perspective (kind of like a hyperactive eye of God with a 5 minute attention span). This results in a series of interconnected short stories travelling back and forth in time, connected by ephemera (a baseball, garbage, TV shows, and the degrees of separation of all the characters). The story is discovered by tracing these connections, which are made by the actions of the characters (the story is not really about the characters, but about explaining the effects of different forces on their lives).
The book switches between styles frequently. The most disturbing thing many people may find are the switches between first and third person. However, people accept these changes in viewpoint in films... Next is the repetition. However this serves to illuminate the connections between the characters' experiences, and also help the jog the reader's memory to something that happened 300 pages ago. Don't be put off by the change in style after the relatively accessible and electric first chapter, either.
Making it to the end of this book is difficult, because there is barely a sentence that does not serve to illuminate the story in a way that makes you stop and think. But if you do, it should make you think differently about life, what more can you ask for?
Perhaps the most impressive feature of this book is that the author managed to keep it coherent despite its massive size and scope, finally resolving all of the interconnected sequences of events spawned in the first chapter. It is a demonstration of rare talent.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Living with the Bomb 28. Juni 2000
Format:Gebundene Ausgabe
Don Delillo does not traffic in plot-driven novels. Delillo specializes not in creating "stories", but in creating vignettes, in creating moments full of weight, intensity and the impact of history. In Underworld, Delillo has brought this specialty to a stunning apotheosis. As a result, attempting any meaningful summary of the plot is not only nearly impossible, it is entirely beside the point.
The opening 100 or so pages - impressionistically describing the final game of the 1951 pennant race between the Dodgers and the Giants as attended by J. Edgar Hoover, Jackie Gleason and Frank Sinatra - is an absolute tour de force: quite possibly the best 100 pages of any book in the last ten years. The omniscient narrative flows effortlessly back and forth between Hoover et al. to Cotter, the man who catches the "shot heard 'round the world." From there, the book jumps forward to the present day (or thereabouts) and flows backward through time, loosely following the caught baseball as it passes hands over the years.
All of this, however, is simply the armature which Delillo uses to explore his central theme: what living with the bomb for the last 40-50 years has done to us as a country, as a culture, and as a society. Using the Bronx as his guide (although one gets the feeling that the Bronx guides Delillo as well), Delillo suggests that the Cold War has created irreparable rifts in our society, has diminished our sense of "connectedness" to each other, has destroyed our sense of community. In his evocative epilogue, Delillo clearly hints that the Internet may create or exacerbate similar ill-effects in the future (I emphatically agree, as I sit here and type out a review that will only be seen over the Internet).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Patience and faith, dear reader.... 22. Mai 2000
Format:Taschenbuch
Read this masterwork twice, first as a literary chronicle of the last half of "America's Century" and then as a literal chunk of Americana per se, that is, as our era's own "Huck Finn."
At the tale's onset, a heroic home-run ball becomes the artifact that propels the reader through the psychodrama that has been our postmodern experience, a era shaped largely by the other event that October day in 1951: the commie detonation of an A-bomb. The effects of both "shots heard round the world " become the central interlocking theses of Nick and Klara's odyssey, one often rendered grotesquely obsessive in both tone and content by the manic consumerism of our electronically interwoven lives and its natural consequence: waste production. If a thematic Mississippi River flows here, it is waste management -- of both the actual and metaphysical sort. As such, on one level, the underworld revealed is the unseen industrial plumbing that ingests spent plutonium fuel rods, toxic trash, assorted toxic biohazards, and wayward barges of Fishkill Island refuse. Yet, on another level, the underworld is the collective cognitive wiring capable of culturally assimilating abandoned B-52's -- the ultimate weapons of mass destruction -- into a desert "art installation," or of morphing the appalling Bronx ghetto graffiti into haute showcases splashed across the pages of "Art in America." Managing all varieties of our own flotsam and jetsam has always been -- and will always be -- the primary cultural catalyst of the human condition and progression.
Delillo's narrative strategy requires both patience and faith from the reader since often few overt cues about speakers and situations are given until well into pages of dialogue.
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5.0 von 5 Sternen "Everything is connected in the end."
DeLillo's 11th novel (published 1997) is a hefty tome, dealing with the Cold War and the strangeness of American life during that era, focusing between psyche and panoramic... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von express veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen An aria
This book is simply amazing. Not an easy read, but incredibly insightful, with the most poetic narrative style that made me sad when I came to the end. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2006 von Beth
5.0 von 5 Sternen Ein großer Klassiker des 20. Jahrundert
Delillos UNDERWORLD eine literarische tour de force durch die zweite Hälfte des 20. Jahrunderts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2001 von Ulli E.
2.0 von 5 Sternen A Giant Waste of Time
Out of respect for some of my fellow reviewers who absolutely loved this book, and due to an excellent Prologue and a few occasional flashes of brilliance, I am giving DeLillo's... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2000 von J. Mullin
2.0 von 5 Sternen DeLillo grows complacent
DeLillo is a great living writer, but, like many great writers, he seems to have gotten narcisstic and complacent in his late (successful) age. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2000 von Yaumo Gaucho
5.0 von 5 Sternen You are lucky, brother/sister
This is a big book. That's good, because the more DeLillo, the better. Give us all you can, Don. My favorite lines are from a scene where a TV anchorwoman is interviewing the Texas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2000 von David Baird
1.0 von 5 Sternen Underworld works well---as a DOORSTOP!
I'd been meaning to tackle one of Delillo's books for a while, hearing good things about him, one of the great modern American novelists, etc. Lesen Sie weiter...
Am 19. Juni 2000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen GREAT AMERICAN NOVEL
DeLillo has been getting better with each novel, and this is no exception. His examination of the last 50 years in American culture is as deep as it is broad. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2000 von Nab8la
3.0 von 5 Sternen Some Great Bits, But Too Much Chaff...
Any book that attempts to encapsulate the Cold War, post-WWII, American experience is destined to be a long, long read. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2000 von A. Ross
3.0 von 5 Sternen Good Writing - Tedious Reading
I love Don DeLillo's writing. He is one of the best. This story, however, never caught on with me so I found getting through the 800 some pages tedious.
Veröffentlicht am 2. Juni 2000 von John C. Shaw
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