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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Underworld rockt !, 11. April 2001
Von Ein Kunde
Dies ist das erste Album von Underworld, genau denen, die der Normalradiohörer durch "Lager,Lager,Lager" und der interessierte Fan auch durch Epen wie das neuere Cups oder das ältere Dirty Epic kennt. Nur... es ist ein Rock-Album. Es erschien Ende der 80er Jahre, und so klingt es auch. Der verwirrte Hörer mag sich zunächst fragen, ob dies wirklich Underworld ist, bis er sich sagt, daß die Stimme definitiv Karl Hyde gehört. Es verhält sich halt so, daß die Band erst nach einer dem zweiten Album folgenden Sinnkrise radikal umgeformt wurde (Sänger/Gitarrist Karl und Keyboarder Rick schmeißen den Zweitgitarristen, den Drummer und den Bassisten raus und holen sich einen DJ (!) rein) und fortan elektronische Musik produzierte ... die aufgrund des bereits früher erprobten Songwritings und gekonntem Gitarreneinsatz zum Klassiker werden sollte. Dieses Album jedoch entstand 1988, und "Elektronik" bedeutet hier, daß auch ein Keyboarder in der Begleitung mitspielt.Aber nicht enttäuscht sein : DIES ALBUM IST SPITZE ! Underworld legen hier nicht durchschnittlichen, sondern GUTEN 80er Rock hin, es groovt, es rockt, stets locker, nie gestelzt, ehrliche gute Laune verbreitend, ohne wie Pop-Gequietsche zu klingen... Der Titeltrack "Underneath the radar" sollte vielleicht noch manchem bekannt vorkommen. Auch ohne heavy Beats oder Filter Sweeps ist dieses Album ein Muss für jeden Underworld-Fan - und außerdem gerade eine Empfehlung an jeden, der mit dem ganzen elektronischen Lärm der 90er nichts anfangen kann...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Als Underworld noch Rockmusik machte..., 20. August 2002
Das waren noch Zeiten, als Underworld die richtig geile Rockmusik gemacht hat. Menschen, die Underworld aus der Elektronic- und Dance-Ecke kennen, werden sich in der Tat wundern, dass die Gruppe einmal Rockmusik gemacht hat. Mir ging es seiner Zeit genau andersrum, als nach dem zweiten Album die "moderne Phase" Underworlds begann. Aber wer wollte Übels darin sehen, angesichts des steten Wandels - war doch Frontmann Karl Hyde schließlich vorher schon bei "Freur" für abgefahrene Musik (mit)verantwortlich. Wie auch immer: "Underneath the radar" ist ein absolut geniales Album, angefüllt mit rasanten, kraftvollen, rockigen Tracks, die nicht nur zum "Abhotten" sondern auch zum Mitsingen animieren, zumal wenn mal ein wenig auf die Texte hört. Absolut hörenswert auch die Ballade "Pray".
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