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Underground Fighter [Blu-ray]
 
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Underground Fighter [Blu-ray]

Wu Jing , Ronald Cheng , Dennis Law    Freigegeben ab 18 Jahren   Blu-ray
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,14
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Rezensionen

Movieman.de

"Underground Fighter" ist ein Martial-Arts-Film, der das Rad nicht neu erfindet. Das heißt, es gibt eine einfache, leicht zu überschauende Geschichte, die letzten Endes nur Vehikel für die Kämpfe ist. In der ersten Hälfte des Films gibt es davon noch weniger, aber in der zweiten werden dafür ein paar Fights gezeigt, die über unglaubliche Choreographien verfügen und Wu Jing zusammen mit Tony Jaa zu den ganz großen Hoffnung des Martial-Arts-Films machen. Wann immer hier gekämpft wird, beginnt der Film richtig zu leben. Fazit: Tolle Kämpfe!

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild macht oberflächlich einen guten Eindruck. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass der Rauschwert sehr variabel ist und mal stärker, mal schwächer, aber eigentlich immer bemerkbar agiert (00:32:17). Dazu kommt, dass die Farben ziemlich matt sind und auch Primärtöne wie Rot keine echte Kraft entwickeln. Die Kompression fällt nur selten durch leichte Blockbildung auf und der Kontrast ist gut, neigt aber mitunter zu leichtem Überstrahlen. Der Ton ist ein Wechselbad der Gefühle. Am schlechtesten kommt der deutsche DD 5.1-Sound daher. Der ist sehr frontal abgemischt und lässt nur selten Effekte aus den hinteren Lautsprechern erklingen. Der DTS-Ton ist deutlich besser und gibt sich voluminöser. Das Kantonesische spielt irgendwo im Mittelfeld mit. Auffällig ist der sehr, sehr zurückhaltende Bass-Einsatz. Die Sprachverständlichkeit ist zu jeder Sekunde gegeben. Das Bonusmaterial ist eher mau. Es gibt ein paar Outtakes und ein Making Of, das aber eher einer B-Roll entspricht. Beide haben keine deutschen Untertitel. Dafür kann man den Trailer wahlweise in deutscher oder kantonesischer Sprache ansehen. --movieman.de

OFDb.de

""Jacky Wu schlägt wieder zu" -

Man möge mir diesen kleinen Kalauer verzeihen, doch der Hauptdarsteller war mir bisher nur als gegenspieler von Fonnie Yen in Sha Po Lang bekannt. Dort wie hier verzückte er durch perfekte Kampfkunst, gepaart mit überragender Schnelligkeit, und so war ich sehr erfreut, als ich hörte, daß man nun einen Film gedreht habe, der ganz viele knackige Kampfsequenzen mit Wu beinhaltet und sich deutlich an den Vorlieben der Kampfsportfilmfreunde der früheren Achtziger orientiere. Doch das fertige Produkt kann die Vorfreude zu keiner Zeit bestätigen, denn wir sehen viel öfter Familiendramen nach Art von "Leon" mit van Damme als knackige Action im Stile von "Bloodsport" - ebenfalls mit van Damme. Schade, sehr schade, denn man wird derzeit wieder stiefmütterlich behandelt, wenn man sich als Freund des eher einfachen Film zu erkennen gibt - die Studiobosse wollen lieber Mischungen, statt einfach mal wieder nur auf die Zwölf zu geben.

Wu nun gibt Kong, Mitglied der chinesischen Kung-Fu-Nationalmannschaft. Diese aber hat gerade Trainingspause, also kann und muß man sich nach einem anderen Job umsehen. Zum Glück kommt ein passendes Stellenangebot daher - Wu möge in illegalen Fights mitwirken. Das lehnt er zunächst ab, aber da auch noch ein Mädel mittun darf, sagt er auf deren Anraten doch zu, um schnell die ersten Kämpfe zu gewinnen. Und ab hier geht der Film leider einen schlechten Weg. Statt sich an den irgendwie recht ähnlichen "Pit Fighter" anzulehnen, werden Nebenplots aufgetan, die vor Küchenpsychologie und darstellerischem Unvermögen sowie unlustigem Humor nur so strotzen. Wollte man es da dem Asiaten wieder recht machen? Welchen Sinn haben die Dialoge von Kongs Freundin und einer Prostituierten? Und was hat das alles mit Kämpfen zu tun?

Nichts, und sehr schnell gehen einem die Nebenfiguren gewaltig auf die Nerven, zumal sie die Geschichte ständig verlangsamen und am ende dann noch ein aufgesetzt blutiges Finale verursachen, verschuldet durch einen völlig unverständlichen Selbstmord. Man tippelt nervös mit den Fingern auf der Stuhllehne, wenn ein Fight vorbei ist, denn es dauern gerne einmal quälend lange, bis sich wieder geprügelt werden darf. Dazwischen Dialoge des Grauens, Fratzengeschneide und dumpfes Starren des Mädchens mit dem einen Gesichtsausdruck. Das alles ist so schade, denn die Kampfsequenzen sind wieder einmal atemberaubend. Den Drahtseileinsatz merkt man nur selten, dafür bewundert man die Gewandtheit von Wu, die spektakulären Sprungtritte und rasend schnellen Faustschlagfolgen. Doch die beliebige Story hält den Film immer wieder an, nichts gegen Drama - Filme wie "Bittersweet Life" haben zu recht dramatische Momente - aber das vermeintliche Drama dieses Streifens hier sind die mitwirkenden Damen und der Clown. Und nur für die zahlreichen Kampfsequenzen gibt es Punkte - also den Daumen immer auf der Vorspultaste lassen.

--- Markus Mann (zeckpetzki)"

Kurzbeschreibung

Der abgebrannte Kung-Fu-Performer Kong will seiner Freundin endlich ein luxuriöses Leben bieten. Eines Tages bekommt er von einem Buchmacher ein gutes Angebot, denn in Hongkong blüht das Geschäft mit illegalen Martial-Arts-Kämpfen. Schnell wird er zum unangefochtenen Star der Szene. Mit perfekter Körperbeherrschung und Killerinstinkt schaltet er in spektakulären Fights seine Gegner aus. Doch bald gerät das Ganze außer Kontrolle, denn er kommt zwischen die Fronten der mächtigsten Gangsterbosse. Als Kong gezwungen wird, einen seiner Kämpfe zu verlieren, hat dies fatale Folgen - denn auch Kongs Freundin ist schon längst ins Visier der gefährlichen Gegner geraten...

Rezension

Chinas neue heiße Martial-Arts-Hoffnung Wu Jing, ein Herr, der tatsächlich der ''nächste Jet Li'' werden will und dessen Chancen dafür dem Vernehmen nach auch nicht schlecht stehen, empfiehlt sich der weltweiten Kampfsport-Fangemeinde als Entertainer für die kommenden zwei bis drei Jahrzehnte mit einem hübsch bebilderten und spektakulär choreografierten Kumite-Bloodsport-Verschnitt nach bewährter Videogame-Dramaturgie. Glatte, kurzweilige und freiwillig humorvolle Hochglanz-Actionunterhaltung. (mediabiz.de)
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