1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unter die Haut, 15. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Under The Sand [UK Import] (DVD)
Ein Ehepaar fährt zur Erholung in ihr gemütliches Ferienhaus. Er brummig und wortkarg, sie unternehmungslustig und an die ruhige Art ihres Mannes gewöhnt vermitteln die beiden ein harmonisches Eheleben. Gleich am ersten Tag geht es an den Strand. Während sie sich sonnt, geht er schwimmen ...und verschwindet.
Mit leisen Tönen und starken Bildern ist dieser Film für mich einer der eindrucksvollsten der letzten Zeit. Es ist bereits einige Monate her, dass ich ihn sah und immer noch bewegt er mich.
Ich habe so sehr mitgefühlt mit der Ehefrau. Erst die Panik am Strand und bei der Polizei, dann die Einsamkeit Nachts im Ferienhaus, die Rückkehr in den Alltag nach Paris und vor allem die absolute Verweigerung sich der Realität zu stellen. Ist er nun ertrunken? Oder hat er sie verlassen?? War er so wortkarg weil es ihm schlecht ging, oder in Gedanken bei einer anderen Frau?
Ich als Zuschauer war hin- und hergerissen zwischen Wunschdenken und Realität. Bitte unbedingt ansehen!
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Weg war er..., 14. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Under The Sand [UK Import] (DVD)
Man geht mit seinem Mann an den Strand, er geht Schwimmen und kommt nicht mehr zurück. Wie geht man damit um...?
Gott sei Dank fängt die Hauptfigur jetzt nicht an hysterisch zu heulen oder kreischen und flennt die restlichen 80 Miuten des Filmes blöd rum. Sie wird ständig mit den Alltäglichkeiten konfrontiert...und das macht die s fertig. Alleine die Vorstellung alleine zurückzufahen. Oder die Entscheidunge, wann man denn nun fahren soll. Irgendiwe hofft man ja immer noch, das er dort auftaucht, wo man ihn verloren hat.
Und so lebt die mit Ihrem Mann bis sie die Chance bekommt, endlich Gewissheit zu haben und sich daran zu gewöhnen, das der Platz im Auto leer bleibt, der im Bett und der am Früstückstisch auch. Aber irgendwie ist ja immer leichter sich mit dem aktuellen zustand zu arrangieren als aufzubrechen. Und so nimmt sie auch die Chance nicht war, als sie die Gelegenheit bekommt, endlich ihren Mann tot zu sehen (und die überflüssigen Stühle zu verkaufen).
Das ganze ist doch ziemlich bewegend und ganz gut, wenn man sich auf den Verlust einer nahestehenden Person einstellen will. Wenn man die Gelegenheit hat, sollte man ins Kino gehen. Leider kommt sowas in Deutschland ja nur in extrem wenigen Städten.
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