Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Etwas Härter, und die High Pitched Voice, 3. Oktober 2009
Hinweise:
Eines vorab, nur hier Auflisten was Covers sind, und was nicht... Zu denen gehöre ich nicht !
Ich gebe mir hier Mühe das zu bewerten, was es hier gillt zu bewerten; das gefallen oder nicht gefallen der Musik. Genau das werde ich hier tun. Woher die Musik stammt, wie sie produziert wurde ist mir egal, das ist Sache der Musiker.
Meinung:
CD1
Ich hab mir das Album mehrfach hintereinander angehört. Ich bin der Meinung, dass Scooter wieder einen kleinen Sprung gemacht haben, vom Jumpstyle etwas weg, wieder zurück zu den treibenden etwas härteren Beats mit der "High Pitched Voice" oder Schlumpf-Mäusestimme wie sie manche nennen. Dies errinnert etwas an die älteren Tage von Scooter. Ich finde dies sehr schön, ein jeder langjähriger Fan wird schnell seinen Spass an diesem Album haben ! Ich finde auch immer die Trance-Parts der Alben supergut, diesmal ist leider nur eines dabei; "Metroplois". Die beiden Singles "J'adore Hardcore" und "Ti Sento" sind natürlich auch mit von der Partie. Ingesammt ein etwas härters Album, mit einem schicken Trancepart und der fast vergessenen "High Pitched Voice".
CD2
Bei der zweiten CD haben die Jungs diesmal davon abgesehen, wiedermal die Singles draufzuklatschen, sondern haben ältere Nicht-Single-Lieder draufgewürfelt. Ich mag diese Mischung die dort endstanden ist ! Die Mischung besteht im gröbsten aus sehr Trance-lastigen und ruhigeren Liedern. Schön chillig, und gleicht die Beat-Härte der Haupt CD aus.
Sonstiges
In dieser Deluxe Box ist noch ein Anhänger dabei, eine große Flagge mit dem typischen Sheffield Tunes Megafon, ein paar Fotos und Autogrammkarten. Für den Fan natürlich sehr schön !
Sollte ich es kaufen ?
Hardcore Scooter Fans; Euch empfehle ich dieses Box auf jeden Fall ! Duch die Fanartikel und die schöne schwarze Pappbox ein Muss für den Fan.
Normale Scooterhöhrer; Euch empfehle ich die einzelne Version, falls ihr die Voralben (Die Lieder der CD 2) sowieso schon habt, und auch nicht unbedingt die Fanartikel wollt.
Für gelegenheits Scooter Höhrer, Euch empfehle ich die Doppel-CD Version. Da habt ihr das etwas härtere Album auf CD1, und zum Ausgleich die ruhigeren und Trance Lieder auf der CD2.
Gesamtwertung: 4/5
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Partymucke, unerwartete Patzer, 4. Oktober 2009
Da meine Vorrezensenten bereits zu Thema "Covern" viel gesagt haben, möchte ich dies an dieser Stelle nur kurz tun: Dass Scooter schon immer viel "geklaut" haben ist kein Geheimnis. Bedenklich wird's aber sobald man anfängt auch die Art und Weise einen Titel zu covern covert und dabei schlechter ist als der Erstcovernde. Konkret: Mark'Oh hat Lionel Ritchie's "Stuck on you" 2004 in ganz ähnlicher Form, dafür aber besser gecovert. Eigentlich untypisch für Scooter, denn wenn sie früher gecovert haben, war ihre Version meist die beste. Dass gepitchte Stimmen nicht nur in besagtem Track, sondern ach auf dem Rest des Albums Hochkonjunktur haben, ist eine weitere Schwäche des Albums. Was aber am meisten stört: Viele Tracks auf der LP haben unglaublich viel Potential, werden aber teils durch unpassende Teile (v. a. der "in my aaaarms, in my aaaarms"-Teil in "The Sound above my hair")etwas verhunzt. Auch der Hardstyle-Stil passt nicht wirklich zu so manchem eher hymnischen Lied auf dem Album. Diese Patzer sind ebenfalls untypisch für Sooter, die früher doch stets das Beste aus den einzelnen Songs herausholten und sich keinem festen Stil verschrieben haben. Viel Kritik also, dennoch kommt UTTROTT mit 4 Sternen bei mir gut weg. Warum? Weil es viele tolle Melodien und Refrains enthält und sich gerade zum Feiern sehr gut eignet. Außerdem haben sich Scooter bei den vielen Effekten und Sounds, die in den einzelnen Songs stecken, sehr viel Mühe gegeben. Eine Stärke des Albums ist zudem, dass HP nicht immer nur shoutet, sonder auch hin und wieder wirklich gute Passagen singt.
Daher gibt's 4 Punkte, mit etwas weniger gepitchten Stimmen und mehr Feingespür für die Gestaltung einzelner Tracks hätte das Album jedoch eine echte 5-Sterne-Bombe werden können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Trendwende?, 28. November 2009
Um im Vorfeld der Rezension meinen Standpunkt zum Thema Scooter kurz zu erörtern: Ich bin seit der ersten Erfolgssingle und seit dem ersten Album im musikalischen Kosmos von Scooter und habe zwischen "Vallée de Larmes" und "The Sound Above My Hair" definitiv jedes Album sowie die ein- oder andere seltenere Single im heimischen Regal.
Seit Ihrer Gründung hat sich der Stil von Scooter ebenso oft gewandelt wie ihre Besetzung. Heraus kamen mal phantastische Alben wie "Wicked" oder "Mind The Gap", oder aber auch Flops wie "Who's Got The Last Laugh Now".
Wenn man alle veröffentlichten Alben der Reihe nach einmal bezüglich Qualität und Quantität vergleicht, sieht man schnell, das Scooter in Ihren 16 Jahren Bühnengeschichte mit quasi einem Album jährlich (Best-Of-Alben einmal nicht mitgerechnet) zu einem der langlebigsten und am schnellsten produzierenden Danceacts ist. Und genau da stößt man nun auf ein Problem:
Durch die schnelle Aneinanderkettung an veröffentlichten Alben blieb immer mal wieder der Ideenreichtum und die Individualität der Marke Scooter auf der Strecke. Die Folge sind immer weniger wirkliche eigene Produktionen auf dem Album, es wird immer mehr zu Covers gegriffen. Das alleine ist jetzt aber eigentlich nicht schlimm, wenn das Cover dafür entsprechend gut und innovativ gemacht wird. Und genau das ist auf den drei zuletzt erschienenen Alben nicht mehr der Fall gewesen. Das Resultat ist, dass "Who's Got The Last Laugh Now", "The Ultimate Aural Orgasm" sowie "Jumping All Over The World" meiner Meinung nach die wohl schwächsten Scooter Alben sind, die sie je veröffentlich haben und eigentlich nur mein CD-Regal aus Komplettierungsgründen gefunden haben. Und als ob das noch nicht genug wäre hat man nebenher anhand der Tatsache, dass Bonus-CDs inzwischen nur noch aus Live-Mitschnitten oder aus älteren unveränderten Songs bestehen, zurecht das Gefühl, das es bei Scooter inzwischen garnicht mehr um Musik sondern vielmehr um den kommerziellen Erfolg an sich geht.
Angesichts dieser musikalischen Entwicklung war die Erwartungshaltung bezüglich "Under The Radar, Over The Top" entsprechend gering. Nun, die gute Nachricht: Alleine vom ersten hören merkt man, dass Scooter mit diesem Album endlich einmal wieder einen Schritt in die richtige Richtung gefunden haben. Gecovert wird nach wie vor reichlich und auch nicht immer gut. So sind "See Your Smile" und "Stuck On Replay" zwei Songs, die sich weder als Cover eignen, noch diese dann wenigstens mit der nötigen Innovation gestaltet wurden. Insofern kann man beide Titel definitiv als die schlechtesten Songs des Albums ansehen. Eben jene Ideenlosigkeit wurde dem Rest des Albums jedoch glücklicherweise nicht zum Verhängnis. So schafft "Under The Radar, Over The Top" auf recht interessante Art und Weise eine Brücke zwischen dem zuletzt angeprangerten Jumpstyle und dem Scootersound früherer Tage. Bei "The Sound Above My Hair" fühlt man sich zurück im Album "Sheffield" oder bei ClicClac im Album "Back To The Heavyweight Jam", während man sich bei "Ti Sento" oder "Metropolis" wiederum eher im Bereich des wirklich guten Albums "Mind The Gap" bewegt. Elemente des Jumpstyles mischen sich mit den High-Pitched Voices wesentlich harmonischer als auf den vorangegangenen Alben der letzten 3 Jahre. Die Shouts von HP wirklich diesmal nirgendwo wirklich störend oder zu aufdringlich und fügen sich gut in die Songs ein. Einzig der Bass ist leider immernoch jumpstyle-typisch blechern und aggressiv geblieben, wodurch leider hier und da die Songs etwas verhunzt werden. Alles in allem bietet das Album nun nichts wirklich überraschend neues, es greift jedoch alt bewertes wieder auf und genau das ist es, was dieses Album endlich einmal wieder zu einer hörenswerten Scooterscheibe macht.
Aus eben jenen Faktoren erhält dieses Album von mir 4 Sterne. Das Album ist nicht perfekt, es ist jedoch (zumindest für mich) ein wichtiger Wendepunkt in der musikalischen Entwicklung von Scooter. Der qualitätive Abwärtstrend ist hiermit jedenfalls erst einmal wieder gestoppt. Bleibt zu hoffen, dass der Trend von nun an auch wieder nach oben geht.
Eine genauere Songbeschreibung erspare ich mir an dieser Stelle, hierfür hat Amazon ja schließlich die Soundsamples zum Anhören. Es kann sich somit jeder selbst ein Bild von den Songs machen.
Wer die vorherigen Alben hat, kann im übrigen auf die Special Edition getrost verzichten. Die dortigen Songs sind lediglich eine Ansammlung ruhigerer musikalischer Stücke von früheren Alben und daher nur für Nicht-Sammler eine Neuheit.
Abschließend noch ein persönlichen Statement an Scooter für den Fall, dass diese sich von Zeit zu Zeit einmal die Rezensionen von Amazon durchlesen: Ich denke, ich spreche vielen alteingesessenen Scooter-Fans aus der Seele, wenn ich darum Bitte, in der Zukunft vielleicht lieber einmal einige Monate länger mit der Veröffentlichung eines neuen Albums zu warten und diese Zeit in die Erarbeitung einiger eigener musikalischer Stücke ohne Covereinfluß zu stecken. Zudem wäre für die Wahl der Coverstücke mehr "zeitloses" wünschenswert, idealerweise Melodien, die man nicht in den letzten 20 Jahren auf den oberen Rängen der Charts gefunden hat. Dann sehe ich nämlich auch kein Problem darin, im Jahre 2014 das 20-jährige Bühnenjubiläum von Scooter zu feiern...
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