Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das waren noch Zeiten..., 13. November 2002
Von Ein Kunde
Vorneweg ein Geständnis: ich gehöre zur alten Garde der Sepultura Fans und habe die Band zu Beneath-the-Remains-Zeiten kennen und schätzen gelernt. Ich denke, ich bin nicht der Einzige, wenn ich sage, daß ich mit den Scheiben seit der Trennung von Max Cavalera nichts mehr anfangen konnte. Und Max mit Soulfly, naja, ganz nett, aber wirklich aufregend ist das doch auch nicht, oder? Ich gestehe, ich habe nach einem Festival, als Sepultura in neuer Formation sich als einzige Band nicht in der Lage sahen, einen ordentlichen Sound zu zaubern (fast schon symptomatisch für ihren heutigen Stellenwert in der Szene), um ihre Gnaden-Auflösung gebeten. Da erschien es mir schon recht schleierhaft, warum niemand auf den Gedanken kommt, eine Art Best-of mit der alten Combo herauszubringen.Was war ich glücklich, als ich das fertige Produkt einer noch genialeren Idee in Händen hielt: das letzte Konzert der Roots Tour, aufgenommen Dezember 1996 als Doppel-CD. Nun ist dieses Live-Ding bei Sepultura ja nichts neues; man erinnere sich nur an das Video "Under Siege" oder die Tracks auf den Single Auskopplungen der "Arise"-Zeit. Dennoch, diese CD schlägt alles bisher dagewesene, nicht nur in Sachen Nostalgie. Die Songauswahl ist wirklich erstklassig, angefangen bei Necromancer, wenn auch natürlich sehr "Roots"-lastig ausgefallen. Der Sound ist für ein Konzert dieser Größe hervorragend und kommt auf der CD angenehm echt und drückend rüber. Auch spürt man gerade bei den Knüppelparts, daß sich die Jungs für ihren letzten Auftritt noch einmal richtig ins Zeug gelegt haben. Kleiner Wehmutstropfen ist hier vielleicht lediglich, daß solche Knaller wie "Beneath the Remains" oder "Arise" hätten ausgespielt werden können, anstatt sie in einem Medley zu vermatschen. Dieser letzte Eindruck verfliegt aber wieder ganz schnell, wenn man vor dem Knüppelpart zu "Inner Self" Max's ebenso berühmt wie berüchtigt gewordene Aufforderung zur Zerstörung des Konzertsaals um die Ohren gehauen bekommt. Diese Platte ist ein Stück Geschichte, daher Pflichtkauf für die Fans der alten Garde! Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Sepultura in our Hearts can't take it away..., 4. November 2004
...these Roots will always remain"!! Jawoll, dieses Live-Album ist die Macht, wenn ich mich für zwei Sepultura Scheiben entscheiden müsste, dann wären dies "Chaos A.D." und "Under A Pale Grey Sky". Um es chronologisch einzuordnen, das in der Brixton Academy (beliebte Live-Album Location, man erinnere sich an Machine Head's "Hellalive") aufgezeichnete Konzert fand nach dem Release von "Roots" statt, folglich befindet sich das letzte Album in alter Besetzung (mit Max) fast komplett darauf, es fehlen einzig und allein 'Lookaway' (nicht so schlimm), das Instrumental 'Jasco' und 'Ambush' (schade, eigentlich kein schlechter Song); der Rest ist eine Best-Of Auswahl aus alten Klassikern. Natürlich fehlen da zwar einige, doch es handelt sich ja bereits um eine Doppel-CD, und diese ist, was Songauswahl und -reihenfolge angeht, grundlegend durchdacht konzipiert.Los geht's mit 'Itsári'. Das Instrumental muss als Intro herhalten, meistert dies super und leitet perfekt zum absoluten Tribalthrasher 'Roots Bloody Roots' über. Die nächsten sechs Lieder sind bis auf 'Territory' alle von "Roots" und viele davon fallen anders (besser!?) aus als die Originale, da sie viel direkter sind und sich nahtlos an die älteren Stücke im gewohnten Thrashmetal-Gewand anfügen. Ich will vor allem auf Songs wie 'Breed Apart' hinaus, die ursprünglich in Sachen Klang und Gesang (-> verzehrte Stimmen) sehr experimentell klingen (so auch das erwähnte 'Lookaway'), live allerdings an Verspielheit verlieren und im selben Zuge dafür an Leidenschaft gewinnen, jetzt wo sie archetypisch zu brachialen Drums und harten Riffs herausgebrüllt werden. Wer mehr darauf steht, dem kann ich dieses Album noch mehr empfehlen als 'Roots' selbst. Nur wenige Songs erreichen bzw. überschreiten live nicht die eigentliche Qualität (höchstens vielleicht 'Ratamahatta', aber auch das hat was). Gilt übrigens auch für die älteren Stücke, Sepultura ist live eben fast schon die unangefochtene Referenz. 'Breed Apart' profitiert bespielsweise vom einleitenden 'Monologo Ao Pé Do Ouvido' (Chico Science), welcher schon gezielt und anspannend auf die bevorstehende Entladung hinarbeitet. Auch 'Born Stubborn', eigentlich ein eher unauffälliger Song, entfaltet hier sein volles Potenzial und stellt einen der geilsten Kracher auf der ersten CD überhaupt dar. Das hohe Tempo und Max' Vocals schmettern alles zu Boden!! Und so läuft das Album weiter, ohne einen einzigen Ausfall und ein Highlight nach dem anderen. Hier kommt jeder Fan harter Musik voll auf seine Kost. Auf in die letzte Runde: Ab Track Nr . 17 wird das Temperament nochmal etwas angezogen, ein Klassiker nach dem anderen. Dominierende und richtungsweisende Nummern von Roots treffen auf alte Vollbretter, das Ergebnis ist ein Höhenflug der besonderen Art. Der Schlussspurt: "POLICIA, um dois um dois treis quatro!!!" Brachial brutal in die Fresse, das Titas-Cover. "CRO-MAGS, WE GOTTA KNOW!!!!!" Weiteres Cover, weiterer Kracher (featuring Rick Rodney from Strife). Nun noch 'ne Tanznummer, dann das wie bereits gesagt interessante 'Ratamahatta', zum Schluss der Oberhammer made by Motörhead!! "I am the one, Orgasmatron, the outstretched grasping hand My image is of agony, my servants rape the land!" Noch Wünsche? Ich bin bedient...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die geilste Metal Livescheibe des Planeten!, 22. Juli 2008
Sepultura, 1996 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, veröffentlichen hier das letzte Konzert mit Max Cavalera. Die Trackauswahl ist der Hammer und würdigt alle Alben bis Roots, wenn auch das meiste Songmaterial von Arise, Chaos A.D. und Roots stammt. Der Sound ist brachial und fett, für ne Live CD erste Sahne. Die Stimmung ist bombig und das Publikum feiert die Band ab ohne Ende. Wer die Band, bzw. Thrash Metal mag sollte sich diese Scheibe zulegen. Ich finde sie noch einen Tick besser als Slayers Decade of Aggression, das liegt aber nur daran das Sepultura meine Lieblingsband ist und ich ihre Musik einen Tick besser finde als Slayer, ist aber nur mein persönlicher Geschmack.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|