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Und wir träumten von der Zukunft: Eine Geschichte von Hoffnung und Wandel. Graphic Novel
 
 
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Und wir träumten von der Zukunft: Eine Geschichte von Hoffnung und Wandel. Graphic Novel [Gebundene Ausgabe]

Brian Fies
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Knesebeck (5. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868731504
  • ISBN-13: 978-3868731507
  • Originaltitel: Whatever Happened to the World of Tomorrow?
  • Größe und/oder Gewicht: 26,2 x 17,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 439.853 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Brian Fies
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

New York 1939, Buddy ist aufgeregt: Er darf mit seinem Vater zur Weltausstellung, um dort die Stadt von morgen zu entdecken. Er ist beeindruckt von einem Zigarette rauchenden Roboter und einem Gerät, welches das Kino ins Wohnzimmer bringt ... In Europa droht Krieg, doch Amerika hält ungebrochen an seiner Vision einer strahlenden Zukunft ohne Grenzen fest. Der Mensch auf dem Mond, ein Flug zum Mars, all das scheint zum Greifen nah. Buddy und sein Vater verfolgen über die Jahre hinweg die technischen Fortschritte mit Begeisterung. Bis der Kalte Krieg den Teenager Buddy zum Nachdenken bringt: Welchen Preis müssen wir für den Fortschritt zahlen? Eine Graphic Novel, die auf mehreren Ebenen das Schwanken zwischen Hoffen und Verzagen der Menschheit schildert. Darüber hinaus eine bewegende Vater-Sohn-Geschichte und eine Story vom Erwachsenwerden, ohne den Glauben an die Zukunft zu verlieren.

Über den Autor

Brian Fies wurde gleich durch sein erstes Buch Mutter hat Krebs weltbekannt. Diese bewegende Graphic Novel wurde zunächst als Web-Comic veröffentlicht. Für die Geschichte über die Krebserkrankung seiner Mutter hat Fies 2005 den Eisner Award for Best Digital Comic, 2007 den Harvey Award sowie 2008 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten. Brian Fies lebt mit seiner Frau in Kalifornien.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin völlig begeistert von dieser Graphic Novel! Angefangen damit, dass ich bereits den Titel "Und wir träumten von der Zukunft" wunderschön poetisch finde und Autor Brian Fies für die Geschichte über seine erkrankte Mutter "Mutter hat Krebs" den renomierten Eisner Award for Best Digital Comic 2005 erhielt, es ist ganz besonders die hervorragende Gestaltung dieses edlen Buches, die mich begeistert.
Das es hier Comics im Comic gibt ist nicht unbedingt neu, Watchmen hatte diese Idee ebenfalls sehr schön in die Handlung eingebaut. Hier aber sind die Comics im Comic komplette, authentische Nachbildungen der Comics aus dem Golden Age of Comics, inklusive Werbeanzeigen für 100 Space Troopers für nur 1 Dollar und ähnlicher liebevoller Details. Und nun das Bonbon: für diese Hefte wurde auch noch anderes Papier verwendet als für das restliche Buch! Hier kann also Comic-Kultur mit allen Sinnen erlebt und genossen werden! Danke für dieses wundervolle Idee! Neben diesen grobkörnigen Comic-Seiten (wer schon mal Comics, zumindest aus dem Silver Age ergattert hat, wird wohl schmunzeln, weil das so einige Erinnerungen wachruft an Zeiten in denen Comics noch nicht solche Hochglanz-Flaggschiffe waren wie heutige Superhelden-Hefte) gibt es auch Filmszenen in realen Fotos. All das fügt sich zu einem wunderbaren optischen Genuß zusammen.

Handlung gibt's aber auch noch. Buddy besucht 1939 die Weltausstellung in New York und ist beeindruckt von Fortschritt, Optimismus und Zukunftsvisionen. Aber Zeiten ändern sich, Grenzen des Wachstums werden auf hässliche Weise sichtbar, Fragen nach Sinn und Moral drängen sich auf.

Ist dieses Buch überhaupt ein richtiger Comic? Ich denke, daß es manche Leser bemängeln werden, daß hier so wenig gezeichnet (zu Beginn der Geschichte füllt je eine Zeichnung die komplette Seite) und so viel mit Fotos gearbeitet wurde. Ebenfalls etwas irritierend: Vater und Sohn altern extrem langsam. Autor Brian Fies nimmt dazu im sehr lesenswerten Vorwort Stellung.
Obwohl es in dieser Geschichte um das Wiederbeleben von Optimismus und Vertrauen in eine bessere Zukunft geht, finden sich viele sehr melancholische Szenen in diesem Werk. Der Vater, der Held aus Kindertagen, erscheint seinem Sohn zunehmend spießiger. Sie erreichen den Punkt, an dem sie sich voneinander entfernen. Bittersüß. Vor allem geht es in diesem Buch aber um die Frage, was aus dem Aufschwung und den großen Visionen der 1950er und 1960er geworden ist. Nach der Mondlandung folgten die 1970er und plötzlich war es angesagt schwarz zu sehen und Fortschrittsoptimismus abzulehnen. Fies zeigt auch, wie sich Comics in den Jahren verändert haben. Nach dem Alleskönner Superman kam der Zweifler Spider-Man, später folgten Anti-Helden wie der Punisher und die Watchmen. Das Medium Comic wurde zunehmend verdrängt: vom Kino, Radio, Fernsehen und eine Weile auch von Astronauten und Männern wie Wernher von Braun.

Eine wundervolle Graphic Novel!

208 Seiten, Hardcover, Farbe, Autor & Zeichner: Brian Fies, Übersetzung: Elsbeth Ranke & Garbriele Burkhardt, Vorwort und Anmerkungen des Autors, Knesebeck 2010
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heiliger Strohsack! 14. Mai 2011
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der etwa zwölfjährige Buddy besucht mit seinem Vater die Weltausstellung in New York 1939. Das ganze erinnert schwer an Disneyworld, doch die Generation ist eine andere: hier geht es um Fortschritt und Fortschrittsglauben, die Hoffnung auf eine bessere Welt und ein lebenswerteres Leben. Vater und Sohn sind gebührend beeindruckt.

Und so wandert die Geschichte durch die Zeit: die beiden Figuren altern nicht, sondern machen sozusagen in den folgenden Jahrzehnten Station. Der Krieg ist vorbei, die Technik schreitet weiter fort. Später beginnt das Raumfahrtprogramm und damit auch ein Boom des Interesses in der Bevölkerung an entsprechender Literatur und Filmproduktionen. Begleitend zur eigentlichen Geschichte liest Buddy regelmäßig die "Space Age" Comics, in denen zwei Helden, die ihm und seinem Vater zum Verwechseln ähnlich sehen, entsprechende Geschichten erleben, die der zeitgenössischen Weltpolitik und auch dem sich entwickelnden Grafikgeschmack anpassen.

Ich mag die Idee. Ich mag die realitätsnahen und charaktervollen Zeichnungen. Ich mag die aufwändige Umsetzung. Ich mag die Unterbrechung durch die Comics und die authentische Heftchengestaltung. Ich mag, wie erklärt wird, warum irgendwann Zweifel an der ausschließlich positiven Nutzung von Technologie aufkommen und wie die Welt das Interesse verliert. Zweierlei fand ich nicht so toll: Die Amerikaner sind immer die Guten, auch wenn sie die Atombomben auf Japan werfen und in Vietnam einmarschieren. Bedrohungen kommen immer von außen. Und die Figuren sind sehr, sehr sauber und fluchen nicht: pädagogisch wertvolle Amerikaner halt. Ich finde auch den Preis für das Buch ziemlich saftig. Dennoch finde ich es empfehlenswert.
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Von Schnurtz
Format:Gebundene Ausgabe
Und wir träumten von der Zukunft (Knesebeck)

Es ist 1939 und der kleine Buddy freut sich darauf mit seinem Vater die Weltausstellung in New York zu besuchen. Dort erwarten ihn jede Menge erstaunlicher Neuheiten, wie ein Zigaretten rauchender Roboter oder Fernseher. Voller Vertrauen und Vorfreude schaut Buddy in die Zukunft, während sein Vater sich nicht sicher ist, ob er in der Lage ist, sich in dieser Zukunft zurecht zu finden.
Brian Fies hat mit 'Und wir träumten von der Zukunft' einen Comic geschaffen, dessen Ziel es ist, dem Leser wieder mehr Optimismus in Bezug auf den Blick in die Zukunft zu vermitteln. So erklärt er in der Einleitung, dass er seinen Comic auch als '...Streitschrift für eine zunehmend seltenere Form des Denkens, Erschaffens, Arbeitens und Lebens, die ihren eigenen Wert hat.' angelegt hat, die den düsteren, zynischen und dystopischen Zukunftsvisionen, die sich über die Jahre hinweg etabliert haben, gegenüber steht. Dies alles wird eingebettet in eine Vater-Sohn Geschichte, die ihren eigenen Raum- und Zeitgesetzen folgt, soll heißen, dass die beiden Charaktere nur in dem Tempo altern, das der Geschichte dienlich ist. Diese Vorgehensweise ist zumindest im Verlauf eines Einzelbandes recht ungewöhnlich, allerdings fällt es nicht schwer diese Gegebenheit zu akzeptieren.Und auch gerade ist dieser Aspekt das, was den Comic so interessant macht.

Die Geschichte springt von 1939 zu 1945 und von da an in Zehn-Jahres Schritten bis 1975, wobei die Protagonisten wie gesagt in ihrem ganz eigenen Tempo altern, so dass Buddy 1975 kurz davor steht ins College zu gehen. Und so erleben wir, wie über die Jahre seine Begeisterung für alles, was mit Zukunft und vor allem Raumfahrt zusammenhängt, langsam aber sicher nachlässt und er sich zunehmend mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzt, wobei es natürlich zu Reibereien zwischen ihm und seinem Vater kommt. Diese Wandlung seiner Person, sowie der Gesellschaft werden in den 'Space Age Adventure' Comics um 'Commander Cap Carter' widergespiegelt. Denn nicht umsonst sieht der Held dieser Comicserie aus wie Buddys Vater und der Gehilfe des Commanders wie Buddy selbst. Am Ende dieser Comics im Comic, steht ein Held, der an alten Werten festhält und nicht mit den gesellschaftlichen Veränderungen zurechtkommt und seine Heldenrolle aufgibt. Ähnlich wie Buddy anfängt sich seine eigenen Meinungen zu bilden und seinen Vater nicht mehr als Helden ansieht, der alles richtig macht. Wieder ein sehr interessanter Aspekt, wie ich finde.
Das Problem, dass ich jedoch mit diesem Comic hatte, war die schier unendliche Flut an Informationen, bezüglich technischer Innovationen und der Raumfahrt. Nicht das diese nicht interessant wären, mich persönlich hatten diese Infos aber ein ums andere Mal aus der Geschichte gerissen, was sehr schade ist, merkt man gerade an diesen Stellen die Begeisterung von Fies, seine Botschaft nach vorne zu bringen. Vielleicht hätte eine behutsamere Einbettung in die Geschichte hier gut getan.

Ein weiteres Problem für mich ist der Zeichenstil. Dieser wirkt mir ein wenig zu simpel. Nicht, dass simple Zeichnungen schlecht wären, solange sie einen gewissen Charme haben. Die Zeichnungen hier wirken allerdings eher zu steril, wobei die 'Space Age Adventures' Teile wirklich gelungen sind und auch sehr schön die visuelle Entwicklung in Comicheften in diesem Zeitraum widerspiegeln.

Alles in Allem ne gute Idee mit ziemlich interessanten Ansätzen, die leider nicht auf ganzer Linie überzeugen kann.

7,4 von 10 rauchenden Robotern
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