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Und wir sind nicht die Einzigen

Birgit Gudjonsdóttir , Inge Classen , Christoph Röhl    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,95 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Und wir sind nicht die Einzigen + Wie laut soll ich denn noch schreien?: Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch + Grenzen achten: Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen Ein Handbuch für die Praxis
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Produktinformation

  • Darsteller: Birgit Gudjonsdóttir, Inge Classen, Anja Wedell, Melanie Schütze, Udo Bremer
  • Regisseur(e): Christoph Röhl
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Stereo)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 23. März 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007AQ1LB4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.453 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Synopsis

Ein Film den alle sehen müssen, die sich mit Kindern beschäftigen. Jahrzehntelang besaß die Odenwaldschule einen hervorragenden Ruf als reformpädagogische Vorzeigeinstitution. Alle Lehrer und auch die Schüler waren stolz auf dieser berühmten Schule. Entsprechend schockierend waren die ersten Meldungen über systematischen sexuellen Kindesmissbrauch an dieser Mustereinrichtung. Wie konnte so etwas passieren? Wie konnten große Teile der Lehrerschaft das übersehen? Bereits 1998 hatten zwei Missbrauchsopfer einen Brief mit dem Wortlaut "Und wir sind nicht die Einzigen" an die Odenwaldschule geschickt, doch fast jeder der von Regisseur Christoph Röhl befragten Lehrer hat gestanden, diesen Satz nicht sonderlich ernst genommen zu haben. Spätestens 1999, als Jörg Schindlers Artikel "Der Lack ist ab" in der Frankfurter Rundschau erschien, konnten die Hinweise auf sexuellen Missbrauch nicht mehr verleugnet werden. Und doch wurde weitere 11 Jahre lang vertuscht und verschwiegen; bis Anfang 2010. Der Film versucht nicht nur den Ursachen des Missbrauchs auf den Grund zu gehen, sondern er beschäftigt sich vor allem mit dem "Schweigen" auf allen Seiten. In zahlreichen Interviews mit Betroffenen, Altschülern, Lehrern sowie Menschen aus dem näheren Umfeld der Odenwaldschule wird ein...

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital Stereo ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Ein Film den alle sehen müssen, die sich mit Kindern beschäftigen. Jahrzehntelang besaß die Odenwaldschule einen hervorragenden Ruf als reformpädagogische Vorzeigeinstitution. Alle Lehrer und auch die Schüler waren stolz auf dieser berühmten Schule. Entsprechend schockierend waren die ersten Meldungen über systematischen sexuellen Kindesmissbrauch an dieser Mustereinrichtung. Wie konnte so etwas passieren? Wie konnten große Teile der Lehrerschaft das übersehen? Bereits 1998 hatten zwei Missbrauchsopfer einen Brief mit dem Wortlaut "Und wir sind nicht die Einzigen" an die Odenwaldschule geschickt, doch fast jeder der von Regisseur Christoph Röhl befragten Lehrer hat gestanden, diesen Satz nicht sonderlich ernst genommen zu haben. Spätestens 1999, als Jörg Schindlers Artikel "Der Lack ist ab" in der Frankfurter Rundschau erschien, konnten die Hinweise auf sexuellen Missbrauch nicht mehr verleugnet werden. Und doch wurde weitere 11 Jahre lang vertuscht und verschwiegen; bis Anfang 2010. Der Film versucht nicht nur den Ursachen des Missbrauchs auf den Grund zu gehen, sondern er beschäftigt sich vor allem mit dem "Schweigen" auf allen Seiten. In zahlreichen Interviews mit Betroffenen, Altschülern, Lehrern sowie Menschen aus dem näheren Umfeld der Odenwaldschule wird ein... ...We're Not the Only Ones ( Und wir sind nicht die Einzigen )

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5.0 von 5 Sternen Eine angemessene Perspektive 24. Mai 2012
Format:DVD
Christoph Röhls Film unterscheidet sich von ähnlichen Werken zum Thema "Missbrauch" dadurch, dass er konsequent die Perspektive der Opfer einnimmt, aber ohne die Betroffenen gleichzeitig zu stigmatisieren. Alles, was in vielen anderen Dokumentationen dazu führt, dass der Zuschauer zwar Mitleid oder Mitgefühl entwickelt, aber sich gleichzeitig auch gefühlsmäßig von den Opfern abschotten kann, fehlt in diesem Film.
Die Farbgebung ist nicht matt-grau, sondern natürlich-ansprechend, die Interviewten sind so aufgenommen, dass sie echt und lebendig wirken. Keine Lichteffekte, die Schatten unter Augen oder Falten in Gesichter zaubern, wo gar keine sind. Keine jammernden Geigen, keine schmutzig-trüben Pfützen oder ernsten Klaviersequenzen. Trotzdem, oder vielleicht gerade darum ist dieser Dokumentarfilm um so verstörender.
"Die armen Opfer" werden so zu Menschen "wie du und ich".
Einige der Betroffenen und zwei ehemalige Lehrer, die sich der Wahrheit stellen, die Einzigen somit von denen Authentisches zu erwarten ist, berichten wie es wirklich zuging an der Odenwaldschule und was sie in dem Zusammenhang bewegt. So frontal, dass sich der Zuschauer quasi in einem Zwiegespräch wähnt.
Dieser Film ist am ehesten vergleichbar mit "Deliver us from Evil" von Amy Berg. Im deutschsprachigen Raum hat er, was seine hohe Qualität angeht kein Pendant.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film den jeder sehen sollte! 19. Januar 2013
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Missbrauch ist zwar ein beklemmendes Thema, aber dieser Film zeigt einem ganz eindeutig wie wichtig es ist, es immer wieder aufzunehmen. Betroffene erzählen was sie erlebt und empfunden haben. Dies alleine tun sie so eindrucksvoll, dass einem im Laufe des Films klar wird, dass Schweigen und "Mundtotmacherei" von Opfern der eigentliche Nährboden solcher Taten ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr wichtiger Film 30. November 2012
Von Herzog
Format:DVD
Ich kenne keinen vergleichbaren Film im deutschsprachigen Raum, der so konsequent die Sicht der Opfer darstellt. Warum so etwas in einer Schule möglich wurde, wird durch die Wenigen Interviews mit Lehrern dieser Schule deutlich. Man wollte und will soetwas nicht sehen, nicht hören. Es ist einfacher,weg zu schauen, oder gar zu partizipieren. Ich danke den Filmemachern und Herrn Huckele für ihr Engagement und ihren Mut, sich für die Opfer einzusetzen.
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5.0 von 5 Sternen Stark und berührend 24. März 2014
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Einzelne damals betroffene Schüler und einige Lehrkräfte kommen zu Wort. Wie außerordentlich mutig, sich zu erinnern, darüber zu sprechen und dies alles öffentlich zu machen! Das Leid ist zu spüren, aber gleichzeitig zeigt sich auch eine große Stärke. In dem Film wird eben nicht "darüber berichtet", sondern mit sehr persönlichen Worten erzählt, was geschehen ist, und das ist authentisch und berührend.
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Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieser Film zeigt sehr deutlich welche Aktivitäten innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft stattfinden können und die Opfer unendlich gedemütigt werden, sich die Täter verstecken oder sich komplett ihrer Verantwortung für ihre Aktivitäten entziehen. Sehr mutig und eine unendlich lange Geschichte, die mir zeigt - geschlossene Gesellschaften fangen klein an und je mehr Mitwisser es gibt, die sich in die vorhandene Struktur gern oder aus Hilflosigkeit hineinbegeben, um so schwieriger wird es, diese verhärteten Strukturen zu durchschauen oder gar aufzubrechen. Ein einzelner wird daran genau so zerbrechen wie die Kinder und Jugendlichen in der Odenwaldschule. Es gibt viele Einrichtungen, die als geschlossene Gesellschaften fungieren. Leider ist dies so, durfte ich schon mehrmals feststellen. Da werden leitende Angestellte kurz vor Beendigung der Probezeit wie über Nacht entlassen, weil sie die geschlossene Gesellschaft durchschauen könnten. Einzelne Mitarbeiter werden verleumdet und durch Ausgrenzung geschwächt oder durch Manipulation und Fehlinformationen an den Rand ihrer Belastbarkeit gebracht. Es werden Gelder anders verwendet, die dem Schutzbefohlenen zugestanden hätten, Dinge gekauft die dann im eigenen Haushalt verschwinden usw. alle wissen es und keiner stoppt diese Aktivitäten. Somit ist dieser Film wachrüttelnd und es lohnt sich den Film "Geschlossene Gesellschaft" Dokumentation im Ersten anzusehen. Sehr aufschlussreich und für Menschen, die mit Schutzbefohlenen arbeiten und an deren Wohl sehr interessiert sind, unbedingt ansehenswert.
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