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Und vergib uns unsere Schuld: Thriller [Ungekürzte Ausgabe] [Taschenbuch]

Claus Cornelius Fischer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

10. Februar 2009
Am Abend des in ganz Holland wie ein Volksfest gefeierten Königinnentages wird in Amsterdam ein zwölfjähriger Junge ermordet - unter Umständen, die sogar der Polizei das Blut in den Adern gefrieren lassen. Commissaris Bruno van Leeuwen, ohnehin belastet durch den Verfall seiner schwer kranken Frau Simone, nimmt in der von sommerlicher Hitze beherrschten Grachtenstadt die Ermittlungen auf. Er ahnt nicht, dass der Schlüssel zur Lösung des Falls ausgerechnet in Simones Krankheit zu finden ist ...

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Und vergib uns unsere Schuld: Thriller + Und verführe uns nicht zum Bösen + TotenEngel: Roman: Kriminalroman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (BLT); Auflage: 1 (10. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404923154
  • ISBN-13: 978-3404923151
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 347.262 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Commissaris van Leeuwens erster Fall steht auf dem Cover des Kriminalromans. Aha, der Auftakt einer Serie. Und so verwendet Claus Cornelius Fischer immens viel Zeit und Raum auf die Entwicklung seiner Hauptfigur - so, wie es ein Autor eben tut, der mehr mit seinen Charakteren vorhat. Kommissar Bruno van Leeuwen kämpft gegen die fortschreitende Alzheimererkrankung seiner Frau an, als eine außergewöhnliche Mordserie seinen Einsatz fordert. Zwei Teenager werden tot aufgefunden - beide wurden brutal überfallen, der Täter entfernte ihnen durch die Mundhöhle säuberlich das Gehirn. Van Leeuwens Ermittlungen führen ihn zu einem Anthropologen, der berühmt ist für seine Forschungen an einem Kannibalenstamm auf Papua-Neuguinea ... Der Journalist und Drehbuchautor Fischer weiß, was ein guter Krimi braucht: exzentrische Figuren. Ausflüge in fremde Milieus. Einen Hauch persönlicher Betroffenheit. Und möglichst viele überraschende Wendungen und Verstrickungen. Dank dieses Wissens gelingt dem Münchner ein in seiner Machart vielleicht nicht innovativer, insgesamt aber mitreißender Plot. Nervig ist allenfalls die Moralapostelattitüde der Hauptfigur. (jul)
kulturnews.de -- kulturnews.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Klappentext

Im Amsterdamer Vondelpark wird am Geburtstag der Königin ein Junge ermordet und abscheulich zugerichtet. Commissaris Bruno Van Leuwen hat zunächst keine Spur, nur einen winzigen Bambussplitter, den er bei der Leiche findet, und eine Augenzeugin, die am Tatort einen kalkweißen Gnom gesehen hat. Doch was war das Motiv: Ging es um Organhandel? Um Drogen? Der tote Junge war dafür bekannt, seine Freunde mit Stoff zu versorgen. Und seit ein paar Tagen hatte er Angst. Wovor, das weiß niemand. Nach und nach setzt sich ein kompliziertes Geflecht von Hinweisen zusammen, in das eine Gruppe haltloser Jugendlicher, grausame Rituale und prominente Amsterdamer Ärzte verstrickt sind. Und Van Leuwen beginnt zu ahnen, warum dies nicht der letzte Mord gewesen sein kann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Commissaris van Leeuwens erster Fall "Und vergib uns unsere Schuld" erzählt uns oberflächlich betrachtet die Auflösung der Morde an zwei Jugendlichen, der Autor Claus Cornelius Fischer sagt uns aber so viel mehr als das.

Commissaris van Leeuwen ist 54, kinderlos und lebt mit seiner schwer kranken Frau in Amsterdam. Sein Beruf ist für ihn nicht nur Beruf sondern Bestimmung. Während er den unheimlichen, grausamen und bestialischen Mord an einem vierzehnjährigen Jungen untersucht, wird die private Belastung durch den zunehmenden Verfall seiner Frau zunehmend schwieriger zu tragen und beginnt seine beruflichen Aktivitäten zu beeinflussen und einzuschränken. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Commissaris van Leeuwen eine schwerwiegende Entscheidung in seinem Privatleben treffen muß. Tappt der Commissaris mit seinen Ermittlern nach dem ersten Mord noch im Dunkeln, führt ihre Spur nach dem zweiten gleichartigen Mord zu dem leidenschaftlichen Anthropologen Josef Pieters, der sein Leben der Erforschung eines aussterbenden Kannibalenstammes in Papua-Neuguinea gewidmet hat und für den Nobelpreis nominiert ist.

Einen Krimi mit der Hauptfigur eines auch privat schwer belasteten Ermittlers, scheint zunächst nicht ungewöhnlich und erinnert an die zum Teil sehr düsteren skandinavischen Krimis. Glücklicherweise überrascht uns aber Claus Cornelius Fischer mit einem Ermittler, der zwar in einer sehr schwierigen Situation befindlich ist, der aber aufgrund seines Charakters nicht permanent in düsteren Gedanken versinkt. Im Umgang mit den Mitmenschen kann er, wenn es notwendig ist oder seine Emotionalität durchschlägt auch laut, kauzig und grob werden, aber er steht vor und hinter seinen Mitarbeitern, er spürt ihre Probleme und zeigt dafür Verständnis und er liebt seine Frau, deren Verfall ihre Beziehung auflöst, und zeigt sich zumeist geduldig. Die private Situation von Commissaris van Leeuwen macht etwa die Hälfte des Romans aus, dennoch ist insbesondere die Auseinandersetzung mit der Krankheit von Leeuwens Frau so gelungen dargestellt und so spannend, dass das Interesse an dieser Seite der Geschichte das Interesse am Kriminalfall durchaus von Zeit zu Zeit übersteigen kann.

Der Kriminalfall selbst ist exotisch und spannend erzählt, der Fokus liegt dabei mehr in der Ergründung der Tätermotive als in der Suche nach dem Täter, da sich die Spur zum Täter schon sehr früh erhärtet.

Das verbindende Element zwischen dem Kriminalfall und der privaten Situation des Ermittlers ist die Frage der Schuld. Was ist Schuld und wie ist Schuld zu bewerten, wenn kein Bewusstsein über die Schuld vorhanden ist? Eine Frage die Commissaris van Leeuwen beschäftigt und zu einer inneren philosophischen Auseinandersetzung führt.

Claus Cornelius Fischer erzählt uns die Geschichte in einer flüssigen Sprache, die im Rahmen der Ermittlungen eher sachlich und nüchtern ist, bei den Gedanken des Ermittlers aber teilweise poetisch wird und mit schönen Metaphern durchsetzt ist.

Mit Commissaris van Leeuwens erstem Fall "Und vergib uns unsere Schuld" ist Claus Cornelius Fischer ein intelligenter, spannender Kriminalroman der besonderen Art gelungen, der mit einem sympathischen, charakterstarken Ermittler aufwartet, die Auseinandersetzung mit einer schweren Krankheit fühlbar macht und einen exotischen Kriminalfall beinhaltet. Ein Kriminalroman der nicht so schnell in Vergessenheit gerät und mich sehr beeindruckt zurück ließ. Ich hoffe bereits auf einen zweiten Fall von Commissaris van Leeuwen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine traurige und eindringliche Geschichte 12. Juli 2007
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Claus Cornelius Fischer hat mit seinem Commissaris Van Leeuwen eine Figur geschaffen, die einem auf Anhieb sympathisch ist. Kein Held, sondern ein charismatischer Mensch mit Ecken und Kanten, der in seinen Reaktionen absolut glaubwürdig wirkt. Die Beziehung zu seiner an Alzheimer erkrankten Frau macht einen traurig und betroffen (insbesondere das Ende). Auch den Kriminalfall fand ich sehr fesselnd und die Art und Weise, wie Privatleben und Polizeiarbeit miteinander verknüpft werden, sehr gelungen. Die Reiseberichte aus Neuguinea sind es wert, mehrmals gelesen zu werden, weil sie so viele anschauliche Beschreibungen enthalten. Überhaupt ist Fischers unaufdringliche, trotzdem sehr flüssige und facettenreiche Sprache großartig; ungewöhnliche, aber treffende Vergleiche, gut gewählte Bilder. Die Stadt Amsterdam als Kulisse der Verbrechen ist ein sich unaufhörlich drehendes Kaleidoskop aus Gerüchen, Geräuschen, Lichtern und Schatten. Einfach schön! Ich musste die Lektüre für einige Zeit unterbrechen und habe mich umso mehr auf das Weiterlesen gefreut. Ein bis zu seinem Ende spannendes Buch, das man mit gutem Gewissen empfehlen, verschenken, verleihen kann. Ich vergebe nur selten fünf Sterne, weil die meisten Romane irgendwo ein Manko haben. Dieses hätte sechs Sterne verdient.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend und erschütternd 26. Mai 2007
Von Naujoks
Format:Gebundene Ausgabe
Ein absolut spannendes, aber auch erschütterndes Buch, was die Darstellung der Beziehung des Kommissars zu seiner kranken Frau angeht, sodass ich - nach der Lektüre des Schlusses - das Buch mit Tränen in den Augen aus der Hand gelegt habe. Der Autor beherrscht sein Metier bis in die kleinste poetische Metapher hinein. Ich war neulich für ein paar Tage in Amsterdam: Auch die Atmosphäre der Stadt ist zutreffend wiedergegeben worden. Ein paar "eklige" Passagen (die an Mankell erinnern) finden sich im Zusammenhang der Aufklärung der bestialischen Morde, passen aber ins Gesamtkonzept und sind - was den Realitätsgehalt angeht - gut recherchiert. Kurzum: ein Lesevergügen der intelligenten Art!
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3.0 von 5 Sternen Kriminalfall im Bonsai-Format
Fischer arbeitet sich in diesem Roman an mehreren Geschichten ab. Da ist zunächst der Kriminalfall, ein ungewöhnlicher Mord, der ca. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ria Klug veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen C. C. Fischer ist für mich eine Neuentdeckung
Eine sehr spannende Story um den Commissaris Bruno van Leeuwen, die auch indirekt mit seiner Frau Simone zu tun hat. Die in jungen Jahren mit Mitte 50 an Alzheimer erkrankt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Frau Nikki veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen nicht nur sprachlich wunderbar
Durch Zufall bin ich zu diesem Buch gekommen, und muß sagen, dass es ein glücklicher war.
C.C. Fischers Roman spielt in Amsterdam. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Lotta Pirotta veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Absolut hörenswert!
Starker Sprecher und gute Story. Nicht nur der Kriminalfall wird spannend vorgetragen, sondern auch die Nebenhandlung, also das Privatleben des Kommissars, wird absolut glaubhaft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2011 von Kein Redaktionsfake
4.0 von 5 Sternen Mord in Amsterdam
"Und vergib uns unsere Schuld" ist ein ruhiger und einfach konstruierter Krimi, der ohne blutige Actionszenen auskommt und trotzdem unter die Haut geht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von evelynmartina
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut
Das war für mich eines der besten Krimi-Hörbücher, die ich in der letzten Zeit hören durfte.
Intelligent, nachdenklich, gut und gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Janie
4.0 von 5 Sternen Ein überaus lesenswerter, mit interessanten Infos gespickter...
"Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer ist ein Krimi, der ungewöhnliche Wege geht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2010 von Silke Schröder, hallo-buch.de
4.0 von 5 Sternen Zwei Geschichten in einer....
C.C. Fischer hat mit "Und vergib uns unsere Schuld" eigentlich zwei Romane in einem geschrieben - einen Kriminalroman und eine enorm schöne und gleichzeitig enorm schreckliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2010 von Rumpelstilz
4.0 von 5 Sternen Schwedenkrimi, der in Holland spielt.
Es hätte mich nicht gewundert, wenn ein "nordischer" Autor diesen Krimi verfasst hätte. Die sind schließlich alle Experten auf dem Gebiet der gebrochenen Helden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Pixie
1.0 von 5 Sternen Und vergib mir diesen Kauf...
Ein verlockender Klappentext, samt schönem Cover und guten erstem Kapitel haben mich zu dem (Spontan)Kauf des Buches veranlasst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2009 von Kayara
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