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Und sagte kein einziges Wort: Roman [Taschenbuch]

Heinrich Böll
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. September 1998
Weil er den bedrückenden Wohnverhältnissen in einem Untermieterzimmer nicht mehr gewachsen ist, lebt Fred Bogner von seiner Frau Käte und seinen drei Kindern getrennt. Er arbeitet als Telefonist bei einer kirchlichen Behörde, streift durch eine zerbombte deutsche Großstadt, trinkt zuweilen und treibt sich regelmäßig an Spielautomaten herum. Nach einem mit seiner Frau gemeinsam verbrachten Wochenende in einem Stundenhotel scheint die Trennung endgültig zu sein. Doch wenig später erkennt Fred in ihr den Menschen, den zu lieben er nie aufgehört hat.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: o J. N.-A. (1. September 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423125314
  • ISBN-13: 978-3423125314
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.288 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Und sagte kein einziges Wort
OA 1953 Form Roman Epoche Moderne
Und sagte kein einziges Wort schildert als einer der ersten deutschen Nachkriegsromane die Folgen des Krieges. Die realistische Beschreibung eines Wochenendes in einer westdeutschen Großstadt kurz nach der Währungsreform 1948 aus der Perspektive zweier Eheleute war Heinrich Bölls erster großer Erfolg.
Entstehung: 1952 fasste Böll Prosafragmente unter dem Arbeitstitel Die Imbissstube zusammen, benannt nach dem einzigen Ort im späteren Roman, der den Menschen Wärme und Geborgenheit vermittelt. Noch im selben Jahr verfasste Böll das Hörspiel Ich begegne meiner Frau (Arbeitstitel Unverhofftes Rendezvous), das der Hessische Rundfunk am 8. April 1953 sendete. Darauf basierte der im Herbst 1953 erschienene Roman. Titelgebend ist die Zeile des im vierten Kapitel erwähnten Spirituals über die Leiden Jesu, Und sagte kein einziges Wort.
Inhalt: Der 44-jährige Fred Bogner hat seine Frau Käte und seine drei Kinder vor zwei Monaten allein gelassen, weil er Lärm und Schmutz in der engen Einzimmerwohnung nicht mehr ertragen konnte. Seitdem treibt er sich – von Krieg und Armut innerlich wie äußerlich gezeichnet – in der zerbombten Stadt herum. Das Geld, das er als Telefonist in einer kirchlichen Behörde verdient, gibt er seiner Frau. Zigaretten, Alkohol, Automatenspiele und regelmäßige Treffen mit seiner Frau in billigen Hotels finanziert er meist von geliehenem Geld.
Die 38-jährige Käte möchte ebenso gern dem trostlosen Alltag und der bigotten katholischen Hauptmieterin entfliehen, doch ist sie durch ihre Kinder gezwungen, ein geordnetes Leben in der kläglichen Unterkunft zu führen. Obwohl sie erneut schwanger ist und ihren Mann liebt, fasst sie während einer gemeinsamen Nacht im Hotel den Entschluss, sich nach 15 Jahren Ehe von ihm zu trennen.
Aufbau: Die 13 Kapitel schildern abwechselnd 48 Stunden aus der Sicht beider Hauptfiguren. In den Abschnitten, in denen das Paar zusammen ist, dominieren dialogische Passagen über monologische. Der nüchterne, schlichte Ton ist Ausdruck der geschilderten Tristesse. Böll kritisiert soziale Ungerechtigkeit und Not trotz beginnenden Wirtschaftsaufschwungs, im Roman u. a. sichtbar in der mit Werbeaufwand stattfindenden Drogisten-Tagung, und wirft der wohlhabenden katholischen Kirche Untätigkeit vor.
Wirkung: Böll erhielt für Und sagte kein einziges Wort mehrere Literaturpreise und fand in der Gruppe 47 (Stichwort R S. 430) große Anerkennung. Aus kirchlichen Kreisen kam hingegen heftige Kritik an der Darstellung des katholischen Milieus. Zeitgenössische Leser diskutierten eher über die Inhalte, heutige Besprechungen heben formale Mängel des Romans hervor, darunter Schematismus, Durchsichtigkeit der Motive und teilweise klischeehafte Darstellung. Unbestritten ist jedoch, dass mit diesem Roman Bölls stetig wachsender Einfluss auf die öffentliche Meinung in Westdeutschland begann.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).

Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).

Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifende Ehekrise im Nachkriegs-Köln 27. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Roman "Und sagte kein einziges Wort", mit dem Heinrich Böll erstmals seinen Ruhm begründete, ist zurecht ein herausragender Klassiker. Böll strukturiert das Leben zweier Ehepartner (Fred und Käte Bogner) in abwechselnder Sichtweise. Mal schildert Fred seine, dann wieder Käte ihre Erlebnisse und insbesondere Gefühle, ohne jedoch die Handlung aus den Augen zu verlieren. So eröffnet sich dem Leser, dass beide Partner nur allzu ähnlich empfinden, trotz der Verschiedenheiten, die sie im Leben austragen müssen: Käte zieht die gemeinsamen drei Kinder (seit zwei Monaten) allein auf und Fred schlägt sich, von Armut und Trostlosigkeit geplagt, durchs Leben. Einige Freunde helfen ihm aus, "denn er war im Krieg" und denen verzeiht man 'was, aber es geht ihm nicht ums Geld, es ginge ihm um eine Perspektive. Die gute fünfzehnjährige Ehe droht zu scheitern und weder Fred noch Käte wissen von sich aus einen Ausweg aus dieser Situation.
Die Krise besteht also nicht nur in der Ehe Fred Bogners, sondern vielmehr in seinem ganzen Dasein. Er "flüchtete" von zu Hause, weil ihn seine Kinder rasend machten und er sie schlug. Aus Liebe zu seinen Kindern und seiner Frau zog er aus, Liebe allein wird nicht reichen, um wieder zurückzufinden, trotzdem sich alle nach dem "Vater" sehnen. Auch der Krieg und der Umgang mit den Toten, ja sogar mit den langweiligen Lebenden, vor allem aber der Reichtum Anderer quält Fred von innen. Er kann nicht darüber sprechen. Noch nicht.
Ein Ende, das zwar überrascht, weil es in dieser Form nicht erwartet wurde, aber allzu bald doch vorauszusehen ist. Es erschließt sich erst nach einigem Nachsinnen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tiefer Einblick in das Leben im Nachkriegsdeutschland 29. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Einer der früheren und wohl auch - zu Unrecht - weniger bekannten Romane Bölls.
Der Leser taucht ein in das erbärmliche Leben einer sozial benachteiligten Familie in einer deutschen Großstadt unmittelbar nach dem Krieg. Es gibt - außer in einer kleinen Kaffeebude - keine Wärme in dieser Welt und selbst die Hauptfiguren, die sich eigentlich lieben, werden durch die Tristesse ihres Daseins aufgefressen und schaffen es nicht, einander das zu geben, was der andere braucht.
Das Buch ist atmosphärisch sehr dicht und die melancholische Stimmung der Protagonisten spiegelt sich sehr gelungen im Sprachstil wider. Ein nicht ganz einfaches, aber sehr ansprechendes Buch!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böllsche Meisterleistung... 11. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Mit diesem Roman, der Fragmente aus "der engel schwieg" enthält übertraff sich Böll selbst. (meine meinung)
Die Story an sich ist sehr traurig, eben die deutsche Nachkriegslandschaft, aber es ist nicht der Inhalt der Geschichte der so unglaublich fesselt, sondern Bölls einzigartige Gabe zu be- und umschreiben. Man kann den Roman nicht mehr loslassen so bald man begonnen hat, wie meist bei Böll.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachkriegsatmosphäre 11. Februar 2003
Format:Taschenbuch
"Und sagte kein einziges Wort" berichtet von etwas mehr als 24 Stunden aus dem Leben von Fred und Käte Bogner. Das Ehepaar hat bereits vor dem Krieg geheiratet, Kinder bekommen, ein schönes Leben geführt, eine schöne Wohnung besessen. Im Krieg ausgebombt, ist die (nunmehr) fünfköpfige Familie gezwungen, in eine dürftige, enge Notunterkunft zu ziehen: sie bewohnen ein winziges Zimmer als nur geduldete Untermieter bei dem heuchlerisch-katholischen Ehepaar Franke.
Fred erträgt die Enge und die Armut nicht lang, ist ständig gereizt und beginnt sogar, die Kinder zu schlagen. Da er diesen Zug an sich nicht ertragen kann und auch der Familie nicht zumuten will, verlässt er die Familie. Dies erfährt man in Erinnerungen, von denen Käte und Fred Bogner in dreizehn Kapiteln abwechselnd erzählen. Auch von ihren Sorgen, Ängsten, Frustrationen berichten sie, während sie sich auf eine gemeinsame Nacht "vorbereiten": Fred muß Geld für ein Hotel auftreiben, Käte die Kinder versorgen. Denn seit Fred ausgezogen ist, trifft das Ehepaar sich regelmäßig in Hotels.
Dieses Treffen, das im Mittelpunkt des Romans steht, wird zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Ehepaares. Es kommt zu einer offenen Aussprache, wobei beide Partner sich ihren Frust von der Selle reden und erkennen, daß es so nicht mehr weitergehen kann.
Armut, Krieg und Hoffnungslosigkeit sind die zentralen Themen des Romans. Diese Hoffnungslosigkeit kommt - ähnlich wie schon bei Wolfgang Borchert - durch die nüchterne Sprache sehr gut zum Ausdruck. Auch die Beziehung der Protagonisten zur katholischen Kirche, der Glaube an sich, wird thematisiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein beachtenswerter, sehr lesenswerter Roman 1. Dezember 2013
Format:Taschenbuch
Dieser Roman ist so einfühlsam und warmherzig geschrieben, dass es verwundert. Erst recht, weil Heinrich Böll der Verfasser ist. Vor drei Jahren hatte ich "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" gelesen und war überhaupt nicht begeistert, fand das Buch sehr altbacken, wenig ergreifend. Mit "Und sagte kein einziges Wort" ist Böll eine beachtliches Drama über eine Ehe im verarmten Nachkriegsdeutschland gelungen, der fürwahr aufhorchen lässt. Böll nimmt sich hier eines Themas an, das so komplex ist, dass die niedrige Seitenzahl verwundert. Nichtsdestotrotz gelingt es Böll, alles zu sagen, was zu sagen ist. Eine Frau, Kinder, ärmliche Verhältnisse, ein Mann, der auszieht, weil es nicht mehr ertragbar ist. Der trinkt. Und letztlich von einer mutigen, warmherzigen und entschlossenen Frau den endgültigen Laufpass erhält. Ein beachtenswerter, sehr lesenswerter Roman!
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