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Und hieb ihm das rechte Ohr ab: Erzählungen [Gebundene Ausgabe]

Clemens Berger
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Kurzbeschreibung

27. Februar 2009
Clemens Bergers Erzählungen handeln von Leidenschaften. Von der Liebe zu einer französischen Philosophin in Rom etwa, die bald aber nur noch per Brief, E-Mail oder Traum erreichbar ist. Die Titelgeschichte erzählt von Alfred, der in einer Laienaufführung der Passionsspiele den Judas spielten soll. Ohne es zu wollen, wird er von der Figur, in die er schlüpft, völlig absorbiert. Die Fragen, die er sich stellt, um seine Rolle möglichst glaubwürdig auszufüllen, stürzen ihn in immer heftigere Verwirrung. Ist nicht der Verräter im Grunde der verlässlichste Verbündete des Verratenen, weil ohne ihn die ganze Geschichte nicht aufgehen würde? Aber ist er dann überhaupt noch ein Verräter? Alle Zuordnungen entgleiten ihm auf immer umfassendere Weise.
In der Erzählung »Schwere Geburt« geht es um eine Künstlerin, die sich aufs Land zurückgezogen hat, weil ihr die zeitgenössische Kunst auf einmal inhaltsleer vorkam und sie im Stil der Alten Meister in Altarbildern Relevantes für die Gegenwart malen will. Aber das bewahrt sie nicht vor Missverständnissen und gar Skandalen. Und auf ganz und gar ungeplante Weise und ohne ihr Zutun führt der Weg zurück ins Museum für Moderne Kunst.
Die Liebesgeschichten Bergers sind brüchig, leidenschaftlich, philosophisch und modern.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 179 Seiten
  • Verlag: Wallstein (27. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3835304739
  • ISBN-13: 978-3835304734
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 627.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Liebesgeschichten des 1979 geborenen Burgenländers Clemens Berger beziehen ihren Charme, ein wenig an Arthur Schnitzler erinnernd, aus dem mit feiner Ironie inszenierten Widerspruch zwischen moderner Lebensweise und altmodischen Gefühlen.« ((Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.4.2009))

»Clemens Berger kann erzählen. Er hat die Gabe, eine Geschichte so zu beginnen, dass man ihr folgen will, er verfügt über das sprachliche Potenzial, den Leser bei der Stange beziehungsweise bei der Zeile zu halten, und er erzählt Geschichten, die man lesen will.« ((Gerhard Altmann, Die Presse, 29.5.2009))

Über den Autor

Clemens Berger, geb. 1979 in Güssing (Südburgenland), aufgewachsen in Oberwart, studierte Philosophie und Publizistik in Wien. Berger lebt in Wien. Für die Arbeit an »Das Streichelinstitut« erhielt Clemens Berger das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds. Preisträger des burgenländischen Literaturstipendiums 2009. Der mit 3.500 Euro dotierte Preis wurde ihm für sein Romanprojekt »Das Streichelinstitut« zuerkannt. 2010 erhält er das Reisestipendium im Rahmen des Projektes mit Sprache 2010. Veröffentlichte mehrere Romane, Erzählungsbände und Theaterstücke.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Leidenschaften 7. April 2009
Von I.G.
Format:Gebundene Ausgabe
Ein wunderbares Buch mit einer außergewöhnlich schönen Sprache! Die Erzählungen von Liebe, Leidenschaften und Beziehungen sind voller Emotionen, aufregend, spannend, vielschichtig. Jede der 5 Geschichten muss zu Ende gelesen werden, obwohl es dann beinahe leid tut, dass sie schon gelesen ist. Die ProtagonistInnen der Erzählungen werden lebendig mit all Ihren Fähigkeiten, Begabungen, Gefühlen und Schwächen. Der Autor scheint in die tiefen Abgründe der Menschen zu blicken. Hoffentlich wird es bald mehr von Clemens Berger zu lesen geben.
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