Als Ann-Granger-Fan muss ich leider sagen, dass mich der vorliegende 7.Fall um die 22-jährige Fran Varedy ziemlich langweilt. Auf dem Klappentext steht zwar, dass "Spannung garantiert" sei; davon kann aber nun wirklich nicht die Rede sein. Viele Seiten des Buches habe ich quer gelesen, weil die Handlung z.T. vorhersehbar und die Schilderungen langatmig gewesen sind.
Es geht um die Frage, ob die Stadtstreicherin Edna, die wir Granger-Fans bereits aus dem 5.Band kennen, verfolgt und bedroht wird. Es passiert ein Mord und Fran versucht, selbstlos und hilfsbereit wie sie nun mal ist, den Mörder ausfindig zu machen . . .
Die Geschichte klingt ganz gut, ist aber leider ohne große spannende Höhepunkte umgesetzt worden, ziemlich früh ahnt man auch schon, wer der Täter ist.
Ich kann nur hoffen, dass Ann Granger beim nächsten Mal endlich wieder die Kurve bekommt und einen Detektivroman schreibt, der spannend und humorvoll- also typisch "britisch"- ist. Bei ihrer Mitchell- und Markby-Reihe hat sie es doch auch ganz gut hingekriegt! Es wäre auch wünschenswert, wenn die Beziehung Frans zu ihrem indischen Freund langsam richtig in Gang käme; das würde der Krimireihe ganz gut tun!
Mein Tipp: diesen Krimi nicht kaufen , allerhöchstens ausleihen. Es sei denn sie möchten ihre Ann-Granger-Reihe komplett im Bücherregal stehen haben...