Ein erschütterndes Buch, obwohl es gut endet, wie schon der Titel verrät.
Noch Tage nach dem Lesen hat mich dieses Buch stark bewegt. Es braucht eine ganze Zeit, bis man das Gelesene verarbeitet hat. Ich würde das Buch auch keiner Schwangeren empfehlen, jedenfalls nicht im ersten Drittel der Schwangerschaft. Und ob das Buch wirklich Mut macht, wenn man vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen, möchte ich auch anzweifeln.
Es war ein wirklich steiniger und schwerer Weg, den Peggy Orenstein und ihr Mann gehen mussten, bis sie endlich ihr ersehntes Kind in Armen halten konnten. Beschwerlich und anstrengend nicht nur in psychischer Hinsicht, sondern für Peggy auch körperlich gesehen eine Tortur. Finanziell hätte es beide fast an den Rand des Ruins gebracht und auch die Ehe wurde einer starken Belastungsprobe unterzogen.
Ein 5-Sterne-Buch. Sehr lesenswert, wenn man es geschafft hat und das eigene Wunschkind geboren ist. Ein wunderschönes Gefühl nach dem Lesen des Buches, die Fotos von Peggy Orenstein und ihrem Töchterchen im Internet anzusehen. Das befreit und nimmt etwas von der Trauer, die man beim Lesen angesammelt hat.