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Und dann der Regen


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Produktinformation

  • Darsteller: Luis Tosar, Gael García Bernal, Carlos Aduviri, Karra Elejalde, Cassandra Ciangherotti
  • Regisseur(e): Icíar Bollaín
  • Komponist: Alberto Iglesias
  • Künstler: Juan Gordon, Eric Altmayer, Sonia Grande, Emilio Cortes, Juan Pedro de Gaspar, Alex Catalán, Rodrigo Bellott, Pilar Benito, Cristina Zumárraga, Karmele Soler, Paul Laverty, Ángel Hernández Zoido, Pelayo Gutiérrez, Monica Lozano, Eva Leiro, Yolanda Serrano, Emma Lustres Gómez, Nacho Royo-Villanova, Glenda Rodríguez
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 2.0), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 17. August 2012
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B008BPR7YI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.519 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Die Dreharbeiten zu einem Film über den Eroberer Kolumbus konfrontieren die Macher mit den aktuellen Problemen der Einheimischen mit den Machthabern. Starkes, sozial engagiertes Drama.

Synopsis

Der junge spanische Regisseur Sebastián will den großen, wahrhaftigen Film über Kolumbus drehen: nicht den heroischen Entdecker zeigen, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents. Weil das Budget äußerst knapp ist, hat Sebastiáns Produzent Costa das bolivianische Cochabamba als Drehort ausgewählt. Die Produktionskosten sind äußerst günstig, sogar die Gagen der indianischen Statisten für die spektakulären Massenszenen kann man sich hier leisten. Die Dreharbeiten laufen ausgezeichnet, bis in Cochabamba soziale Unruhen ausbrechen. Die Wasserversorgung der Region wurde an einen internationalen Konzern verkauft, der nach rigorosen Preiserhöhungen nun sogar das Auffangen von Regenwasser untersagt hat. Die Proteste der lokalen Bevölkerung eskalieren zum offenen Aufstand. Die spanische Filmcrew um Sebastián und Costa kann den aktuellen Konflikten nicht ausweichen: Ausgerechnet ihr indianischer Hauptdarsteller Daniel ist einer der Anführer des Wasseraufstands.


Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT am 29. November 2012
Format: DVD
Als das Filmteam, welches einen Film über die frühen Jahre der lateinamerikanischen Kolonisation an Originalschauplätzen drehen will, in der Stadt Chochabamba in Bolivien ankommt, wartet bereits eine sehr lange Schlange von Menschen. Sie alle wollen für eine (Statisten-)Rolle im Film vorsprechen. Der pragmatische Produzent Costa sagt sogleich zum idealistischen Regisseur Sebastian, dass er zwanzig Personen per Blick aussuchen und den Rest nach Hause schicken soll. Dieses Vorgehen führt sehr bald zu Unmut und Tumult. Ein Vater mit seiner Tochter besteht darauf, dass alle angehört werden müssen, wie es im Flugblatt steht, schließlich habe man dafür schon mehere Studen gewartet und sei teilweise genauso lange bis hierher unterwegs gewesen.
Dieser Anfang greift viele Themen des Films auf und deutet voraus auf Entwicklungen und Konflikte: Es ist ein Film über das Entstehen eines Filmes. Sowohl auf der Erzählebene von "Und dann kam der Regen" als auch auf der inhaltlichen Ebene des im Film entstehenden Filmes geht es darum, soziale Ungerechtigkeiten, die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Reichtum und Armut, die Ungleichbehandlung von Weißen und Farbigen bzw. indigenen Einwohnern und ganz allgemein die Mechanismen der Unterdrückung offen zu legen. Dies wird aber sehr differenziert und mit einem Blick für Entwicklungsgeschichten getan: Der Vater, der mit seiner Tochter zum Vorsprechen gekommen ist und sich lauthals beschwert, heißt Daniel Aduviri und engagiert auch an anderer Stelle den Widerstand gegen staatliche Unterdrückung und Ausbeutung durch internationale Konzerne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von fabgot am 25. Dezember 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe diesen Film zuerst im Kino gesehen, und ich habe es mir gekauft, weil ich es noch mal sehen wollte. Es geht über die Beziehung zwischen die spanischen Entdecker und Erorberer in Kolumbus Zeit. Über Bartolomé de las Casas damals und über das Wasserkrieg in bolivianissche Cochabamba, das vor ein paar Jahre statgefunden hat. Über die Ausbeutung der Indigenas, gestern und heute. Aber auch über Freundschaft und Gerechtigkeit. Super Film.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mailli am 22. November 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
in diesem film wurde mir wieder mal sehr klar, in was für einem paradies wir hier in der "westlichen welt" leben. die meisten protagonisten wirken sehr authentisch. wie auch im makeoff erzählt wird, ist die handlung nebensächlich. sie ist lediglich der kitt zwischen den szenen, die die realität von menschen darstellt, die aus unserer sicht weit weg in einer anderen welt leben.
deren leid ist ist ein nebenprodukt unseres wohlstandes. das wird aber nur sichtbar, wenn man wirklich hinschauen will.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Claudio am 9. Oktober 2012
Format: DVD
Ein Film im Film - spanische Filmemacher reisen mit dem ganzen Tross nach Bolivien um die Geschichte der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus abzudrehen. Geschickt wird die damalige Unterwerfung des Kontinents durch die spanische Krone mit der gegenwärtigen Realität der entrechteten Landbevölkerung verwebt. Der Aufstand entzündet sich an verweigerten Wasserrechten und gipfelt in einem Volksaufstand.
Der Regisseur lässt keine weinerliche Sozialromantik aufkommen und macht betroffen. Ein kleines Meisterwerk eines schon fast in Vergessenheit geratenen Genres.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von huapa22 am 15. Dezember 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein genial umgesetzter Film, den ich mir immer wieder gerne ansehe, trotz seines auch sehr ernsthaften und traurigen Hintergrunds! Grossartige Schauspieler runden den Film ab! Grosses Kino!
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Von zopmar am 2. Juli 2014
Format: DVD
Der Film mischt historische Ereignisse mit heutigen Missständen in Südamerika. Ein Filmteam will einen Film über die Landung von Columbus in der Neuen Welt drehen und gerät zwischen die Fronten von Indios und Regierung über die lokale Wasserversorgung.
Es wird deutlich, dass die Behandlung der indigenen Bevölkerung durch die Spanier im Film sich keineswegs vom Umgang der heutigen autoritären Regierung des Landes mit den Bewohnern unterscheidet. Die damalige Versklavung findet ihre Fortsetzung in der heutigen, wenn man Statisten wie Arbeitssklaven behandelt oder den von der Bevölkerung selbst gebauten Brunnen verschließt.
Es sind eigentlich drei Filme in einem: ein historischer, eine Dokumentation über den ‘Wasserkrieg‘ und ein individueller über die Erfahrungen der Einzelnen beim Drehen eines Films.
Diese gelungene Mischung kann Regisseurin Iciar Bollain noch überhöhen, indem das persönliche Schicksal des Anführers der Streikenden in den Vordergrund gestellt wird. Er ist die Schnittstelle zwischen damals und heute, zwischen Film und Realität, denn er ist auch der Hauptdarsteller des Häuptlings Hatuey. Und er bezahlt: seine kleine Tochter kommt bei den Auseinandersetzungen fast um. Auf beiden Ebenen geht es natürlich auch um viel Geld. Aus Geschäftspartnern werden Freunde, ohne Schmus, überzeugend ehrlich, menschlich anrührend, leider wahr.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jolly am 17. Juni 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe diesen Film schon während der Berlinale 2011 im Kino im Original gesehen und war begeistert. Ihn dann aus Spanien zu bestellen war mir jedoch zu teuer und jetzt endlich kann ich ihn mir so oft auschauen wie ich möchte.
Ein politisch sehr wertvoller Film mit herausragenden Schauspielern und einem begabten Regisseur.
Ein muss in der heutigen Gesellschaft, in welcher Wasser als selbstverstänldich angesehen wird und ihr Wert nicht die angemessene Wertschätzung erhält.
Zumindest noch nicht.
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