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Und Nietzsche weinte Taschenbuch – 2001


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 447 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492233651
  • ISBN-13: 978-3492233651
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (107 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.767 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als Sohn jüdisch-russischer Einwanderer wurde Irvin D. Yalom am 13. Juni 1931 in Washington, D. C., geboren. Während die Eltern mit dem Lebensmittelladen und dem ökonomischen Überleben beschäftigt waren, zog sich der Sohn von der verarmten und gewalttätigen Nachbarschaft in die Welt der Bücher zurück. Die Liebe für Geschichten und deren biographische Bedeutung beeinflusste seine Studienwahl: Medizin mit der Fachrichtung Psychiatrie. Sein erstes Fachbuch, "Theorie und Praxis der Gruppentherapie", enthielt zahlreiche biographische Fallvignetten, die den Band mit 700.000 Exemplaren zu einem Verkaufsschlager weit über Expertenkreise hinaus werden ließen. Yalom hat vier erwachsene Kinder und zahlreiche Enkel.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Irvin D. Yalom beweist einmal mehr, daß Psychotherapie in den Händen eines fähigen Autors den Stoff für die großartigste und einfallsreichste Belletristik liefern kann.« The New York Times

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Irvin D. Yalom, 1931 als Kind russischer Emigranten in Washington geboren, ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford. Er veröffentlichte psychotherapeutische Standardwerke, psychoanalytische Geschichten und den Roman »Und Nietzsche weinte«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

117 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "azawadzki3" am 2. Januar 2002
Format: Taschenbuch
Irvin D. Yalom
Und Nietzsche weinte!
„Werde wer Du bist!", „ Man liebt zuletzt seine Begierde und nicht das Begehrte!" und „Ein sicheres Leben ist gefährlich!" - obwohl schon an sich unglaublich anregend, sind es nicht allein diese (Original)Aussagen Nietzsches, die das Buch so verführerisch und unglaublich spannend halten! Es ist vielmehr die Mischung aus leicht verdaulicher Philosophie - ohne dass diese für einen Experten auf diesem Gebiet mager erschiene -, aus den Problemen eines zur Neige gehenden Lebens, mit denen beinah Jeder konfrontiert wird, der denkt er habe den Höhepunkt seines Lebens bereits überschritten und der Widerspiegelung bzw. Vorstellung geschichtlicher Ereignisse und den mit ihnen im Zusammenhang stehenden Personen, die sich im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts versammelten! Lou Salome, Siegmund Freud, Josef Breuer und Friedrich Nietzsche - sie alle ergeben ein hervorragendes philosophisches Quartett, verbunden durch unerfüllte Liebe, Leidenschaft, Verehrung und unausgesprochene Hilfsbedürftigkeit. In Form verbaler Duelle, dringen insbesondere Breuer und Nietzsche, in die tiefgründigsten und dunkelsten Schichten des Bewusstseins, um der Ursache ihrer (beider) Probleme auf den Grund zu kommen. Schließlich lässt sich nicht mehr konkret bestimmen wer dabei die Rolle des helfenden Arztes und wer die des geplagten Patienten einnimmt, da sie letztendlich gemeinsam, als vom Leben bedrückte Menschen nach einer Lösung suchen, einem Ventil, das ihre Leiden entlässt.
„Und Nietsche weinte" ist ein kleines Meisterwerk mit der Garantie der größten Lesefreude!
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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von GH am 31. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Wenn am Ende der Begegnung beide gestärkt von einander gehen, der Arzt und der Philosoph, dann war eben das das Heilsame: die Begegnung selbst. Nicht irgendeine Begegnung, sondern eine die durch Offenheit, Akzeptanz und Empathie getragen ist, eine "therapeutische" Begegnung im idealen Sinn des Wortes. Ausgangspunkt sind Haltungen, die eine Begegnung eher verunmöglichen: Belehren-Wollen, verkörpert im Philosophen und Helfen-Wollen, verkörpert im Arzt. Jeder ist so zunächst des anderen Schatten. Nietzsche ist Breuers Schatten, symbolisiert die narzisstischen Seiten hinter dem Helfen-Wollen. Breuer ist Nietzsches Schatten, verkörpert die sozialen und emotionalen Sehnsüchte hinter dem Belehren-Wollen.

Im Gewand des historischen Romanes kann Yalom einige therapeutische Tabu-Themen ansprechen: Die sexuelle Faszination Breuers durch Bertha Pappenheim, die narzisstische Lust an der Konfrontation mit Nietzsche, die Sehnsucht nach der Bewunderung durch den "Schüler" Freud, die heikle Frage der "Selbstoffenbarung" des Therapeuten. Und schließlich die Freude am "byzantischen Spiel" der Intrigen und Doppelintrigen, wie es an einer Stelle des Romans heisst. Und er kann das Verdrängte der Philosophie freilegen: die Wirkungslosigkeit einer jeden bloss abstrakt vermittelten "Lebenskunst", wirkungslos auch für den Philosophen selbst, wie Yalom an Nietzsches Symptomatologie zeigt.

Das philosophische "Erkenne Dich selbst" oder "Werde, der Du bist" kann nur gelingen in der mitmenschlichen Begegnung, kann sich nur vollziehen im emotionalen Austausch. Das ist Yaloms Thema, das er in all seinen Büchern variiert.
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72 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mark Steinmetz am 27. August 2004
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist ein wunderbarer Ausflug ins Wien und in die Psychologie des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Figuren, die alle real existiert haben, werden fantasievoll neu miteinander in Beziehung gebracht. Man liest über die revolutionären Ideen eines jungen Arztes namens Sigmund Freud, über die ebenso verführerische wie eigenwillige Lou Salome, über den zutiefst menschlichen Doktor Josef Breuer und nicht zuletzt über das Leben und Leiden von Friedrich Nietzsche. Ein Mann, obwohl zeitlebens von schwerer geistiger Krankheit gepeinigt, der es dennoch schafft, daß seine Ideen und Überzeugungen die Zeit überdauern. Er sieht sein schweres geistiges Leiden als Prüfung an und stellt sich der Herausforderung, epochale Gedanken zu Papier zu bringen. Gerade die Beziehung zwischen Nietzsche und seinem Arzt Breuer nimmt eine überraschende Wendung und bildet damit einen tollen Abschluß. Ein Meisterwerk !!!
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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jan Schoenmakers am 27. Juli 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein mutiges, geradezu verwegenes Buch. Yalom nimmt sich mit beeindruckender Selbstsicherheit vor, Nietzsches Philosophie (eine ebenso fantastisch reiche wie oft enigmatische und widersprüchliche) auf den Einzelnen anzuwenden, die Grundgedanken und Entstehungshintergründe der frühen Psychotherapie zum Leben zu erwecken und -interpretative, aber dafür umso lebendigere- Portraits einiger der wichtigsten Persönlichkeiten des ausgehendsten 19.Jhdts zu entwerfen...all dies in einem einzigen Buch, zumal keine 450 Seiten lang. Dazu mit dem Anspruch, wo immer es geht historisch korrekt zu bleiben, die politischen, sozialen und wissenschaftlichen Zusammenhänge zu berücksichtigen und doch nicht ins Abstrakte abzudriften. Ein halsbrecherisches Vorhaben - und doch gelingt es mit einer Meisterhaftigkeit, die der eines Kundera ebenbürtig ist. Zum einen liegt dies in der Akribie, die Yalom auf die Recherche verwendet hat, mit der er reale Berichte, Texte und Überlieferungen Nietzsches, Breuers und Freuds organisch in seine Fiktion einfließen lässt, bemüht, seinen Akteuren, für die er eine offensichtliche Liebe hegt, gerecht zu werden. Und es liegt, eng verbunden damit, in der fantastischen Lebendigkeit, die er seinen Charakteren verleiht. So werden diese zum Kit, der die vielen ambitionierten Aspekte des Vorhabens zusammenhält und der so menschlich ist, dass der Balanceakt am Rande der Glaubwürdigkeit und manchmal des Kitsches stets gelingt, nie auf die andere Seite abkippt. Ein ungeheuer gutes Buch...und eines der wichtigsten, die ich gelesen habe.
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