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Und die Götter schweigen
 
 
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Und die Götter schweigen [Gebundene Ausgabe]

Anna Jansson , Eckehard Schultz
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Wunderlich (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805207107
  • ISBN-13: 978-3805207102
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,1 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 264.343 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Ein bestialischer Racheakt? Ein Ritualmord? Mit einem Speer durchbohrt, an einem Baum aufgehängt, das ist kein würdiges Ende für einen alternden Frauenheld in einem schwedischen Kleinstädtchen. Dafür eine große Herausforderung für die ermittelnde junge Polizistin Maria Wern. Die Spurensuche führt nicht nur weit in die Vergangenheit zu einem ähnlichen Fall, sondern auch tief in die Welt der nordischen Mythologie.

Nein, nach den ersten Seiten kann man unmöglich vermuten, in was für einen spannungsgeladenen Sog man da bis zur letzten Seite hineingerissen, ja regelrecht getrieben wird. Zunächst ist es ein Fall, wie in vielen anderen Thrillern auch: da ist ein Ermittlungsteam, eine ermittelnde Beamtin in einer Männerdomäne, zwischen Familie und Karrierewunsch. Kaffee, Stress, Aktenberge. So wie man das eben kennt.

Die Spannung wächst mit dem neun Jahre zurückliegenden Fall: Die damalige Mörderin, eine Psychopatin, angeblich bei einem Autounfall ums Leben gekommen -- oder doch nicht? -- interpretierte die nordische Mythologie auf ihre ganz eigene mörderische Weise. "Die Göttin War ist eine Art Racheengel, der denjenigen bestraft, der seinen Eid bricht."

Kurze Kapitel, präzise, pointierte, plakative Sätze geben der Geschichte mitreißendes Tempo und starke Eigendynamik. Ein überschaubarer Handlungszeitraum von nur wenigen Tagen vermittelt das Gefühl eines unmittelbaren Countdowns. Eine fantastische Geschichte im doppelten Sinne, darauf muss man erst mal kommen. "Eine längere Reihe ist in Planung", sagt die 1958 auf Gotland geborene Autorin, und man wird jetzt schon nervös. Eines steht fest: Für Thriller-Autoren scheint das Klima in Schweden ein offenbar überaus anregendes zu sein. --Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

Ein grausiger Ritualmord erschüttert Kronköping. Der siebenundfünfzigjährige Frauenheld Dick Wallström ist mit einem Speer durchbohrt, ausgeblutet und an einem Baum aufgehängt worden. Als die junge Polizistin Maria Wern zu ermitteln beginnt, stößt sie auf einen ähnlichen Fall vor neun Jahren. Die Täterin kam kurz danach bei einem Autounfall ums Leben. Doch wer ist die Frau, die mit dem Ermordeteten in der Nacht vor seinem Tod gesehen worden ist?

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Mehr als ein Dutzend herausragender Krimi-Autoren hat dieses Land bereits hervorgebracht, und es scheint so, als ob jedes Jahr zwei, drei weitere Talente Lust bekommen und selbst einmal zur Feder greifen. Und das mit einer Qualität, die erstaunlich ist.
Was schon Mankells Erfolgsgeheimnis war, führt Anna Jansson fort: ein Schreibstil, der ohne große vermeintlich intellektuelle Satzwürme auskommt, der zum Ende eines Kapitels die Spannung steigen läßt, aber das bei weitem nicht so inflationär, wie es so manch amerikanischer Autor gerne tut. Nach eher plätscherndem Beginn steigert sich der Spannungsbogen nach gut einem Drittel immer weiter, nicht plötzlich, sondern in bester schwedischer Weise kontinuierlich.
"Stum sitter Guden" ist ein bemerkenswertes Krimidebüt einer Autorin, die der Serie um Maria Wern inzwischen weitere Bände hat folgen lassen.
Kleine Anmerkung: Es fällt auf, dass Anna die Charaktere ihres Buches bewusst aus der Sicht ihrer Helden bzw. Heldin darstellt, also auf eine ganz subjektive Art und Weise, so wie wir es aus dem täglichen Leben kennen. Und uns durch überraschende Wendungen darauf hinweist, dass die Wahrheit nicht immer so einfach ist, wie wir sie uns gern vorstellen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbares Buch... 1. April 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe mir das Buch auf gut Glück gekauft und anschließend die Amazon-Rezensionen gelesen, die mich schon sehr an meinem Kauf zweifeln ließen. Dann wurde ich aber sehr positiv überrascht, wobei ich im Folgenden nicht zu detailiert in den Inhalt des Buches gehen möchte. Dafür gibt es obige Einführung und außerdem möchte ich dem potenziellen Leser nicht die Spannung nehmen. ;-)
Eins noch vorweg: Wenn man einen bloßen Krimi sucht, ist man hier falsch.
Anna Janssons Debutroman ist eine Mischung aus vielem. Der erste Mord - und auch die folgenden - als solche geraten etwas in den Hintergrund. Was viel mehr interessiert, ist der historisch-religiöse Hintergrund. Das Buch gibt sehr viele Eindrücke und Beschreibungen der nordischen Götterwelt und ist schon allein deswegen lesenswert.
Ein nächstes Schmankerl ist die private Geschichte rund um die sympathische Protagonistin Maria Wern. Zugegebenermaßen teilweise etwas klischeehaft, aber gerade der typische Schwiegermutterdrache lässt einen beim Lesen des Buches auch gern mal schmunzeln.
Ein Wechselbad der Gefühle gibt es dann jedoch zum Ende des Buches. Das Geschehen lässt sich zwar spätestens im letzten Drittel vorhersehen, ist dann jedoch exzellent geschrieben, sodass man - sofern man sich richtig in die Lage der Maria hineinversetzt - mit ihr leidet, bangt und weint... Durch die besondere Schreibweise und das viele örtliche Springen zwischen den einzelnen Personen am Ende des Buches, was zunächst zwar etwas konfus wirkt, wird man aber zum Glück davor gewahrt, sich zu sehr in Marias Rolle zu versetzen und ganz zu verzweifeln. Außerdem wird man so immerzu hin- und hergerissen. Findet alles ein gutes Ende, oder nicht? Man ahnt es zwar, aber sicher ist man bis zum letzten Satz vor dem Epilog nicht.
Alles in allem war "Stum sitter guden" wirklich das beste Buch, das ich in den letzten Monaten gelesen habe.

Allerdings muss ich zugestehen, dass ich das Buch im Original auf Schwedisch gelesen habe und ich mir durchaus vorstellen kann, dass die deutsche Übersetzung nicht das rüberbringt, was das Original schafft. Da ich schon oft wirklich grausame Übersetzungen nordischer Romane gesehen habe, glaube ich fast, dass die ersten Rezensionen, die hier zu diesem Buch geschrieben wurde, in erste Linie aufgrund der Übersetzung so schlecht ausfielen.

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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ein echter Gruselschocker - richtig schön schlecht. Nichts ist nervtötender als ein Autor, der seine Leser nicht ernst nimmt: Statt Atmosphäre Akteure ohne Seele, Dialoge von einer Klasse, neben der sich jeder Arztroman wie hohe Literatur liest, Hardcore-Küchenpsychologie (z.B. ein Ehemann, der sich auf wundersame Weise vom verantwortungslosen Egomanen zum Frauenversteher wandelt), Klischees (die Schwiegermutter der Heldin scheint geradewegs dem Fundus entsprungen zu sein, aus dem sich Urheber drittklassiger Herrenwitze bedienen), eine an den Haaren herbeigezogene Handlung, die im Wesentlichen auf einer Art pseudo-altnordischem Voodoo beruht und der inflationäre Gebrauch von Adjektiven, Ausrufungszeichen und Metaphern. Nicht alles, was aus Schweden kommt und unter Kriminalliteratur läuft, ist gut. Gesamturteil: Schauerlich - ein Stern ist schon zuviel.
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