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The Uncommon Reader [Gebundene Ausgabe]

Alan Bennett
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 120 Seiten
  • Verlag: Farrar, Strauß and Giroux; Auflage: American. (18. September 2007)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0374280967
  • ISBN-13: 978-0374280963
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 13,2 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.333 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Alan Bennett
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Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

Briskly original and subversively funny, this novella from popular British writer Bennett (Untold Stories; Tony-winning play The History Boys) sends Queen Elizabeth II into a mobile library van in pursuit of her runaway corgis and into the reflective, observant life of an avid reader. Guided by Norman, a former kitchen boy and enthusiast of gay authors, the queen gradually loses interest in her endless succession of official duties and learns the pleasure of such a common activity. With the dawn of her sensibility... mistaken for the onset of senility, plots are hatched by the prime minister and the queen's staff to dispatch Norman and discourage the queen's preoccupation with books. Ultimately, it is her own growing self-awareness that leads her away from reading and toward writing, with astonishing results. Bennett has fun with the proper behavior and protocol at the palace, and the few instances of mild coarseness seem almost scandalous. There are lessons packed in here, but Bennett doesn't wallop readers with them. It's a fun little book. (Sept.)
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved.

From Booklist

Who would guess that reading books could prompt a constitutional crisis? In Britain this strange and unusual scenario does indeed play out, at least in this delightful political-social comedy by a celebrated British writer. One day the queen takes inadvertent advantage of a bookmobile that happens to arrive at a Buckingham Palace back door; she rather accidentally borrows a book. She'd never taken much interest in reading. She read, of course, as one did, but liking books was something she left to other people. As surprising to herself as to those who know her, the queen develops into a dedicated, avid reader of serious literature, and the court and her government are sent reeling by this new royal practice—as well as by her newfound knowledge about all kinds of things. When she turns from the joy of reading to a desire to write, the consequences are jolting. In the wake of the popularity of the movie The Queen, this crafy work of satire should find an appreciative American audience. Hooper, Brad

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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen A pleasure to read!, 27. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Uncommon Reader (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist eine leidenschaftliche Werbung für das Lesen und für Literatur. Eine unterhaltsame, humorvolle, geistreiche, originelle Geschichte über die britische Königin, die das Lesen für sich entdeckt. Unterstützt von ihrem Angestellten Norman beginnt die Königin Bücher zu lesen. Dies missfällt jedoch vielen Personen in ihrer Umgebung, allen voran ihrem Private Secretary, Sir Kevin. Denn anstatt sich ganz dem Wohl ihres Volkes zu widmen, wird die Königin immer öfter in ein Buch vertieft angetroffen. Ob auf dem Weg zu einer royalen Verpflichtung oder im Urlaub mit dem Prime Minister, die Bücher sind stets dabei! Noch schlimmer ist, dass die Königin ihre Gesprächspartner neuerdings über Literatur befragt. Das überfordert sowohl ihre Untertanen, als auch Regierungschefs anderer Länder. Wer liest denn schon Bücher?

Sir Kevin versucht verzweifelt, den Lesedrang der Königin zu bremsen. Ohne Erfolg! Angeregt durch das Lesen beginnt die Queen, ihre Umgebung aufmerksamer und kritischer zu betrachten. Das beunruhigt nicht nur den Premierminister. Als sie beginnt, die übliche königliche Routine zu verlassen, führt das zu vielen unerwarteten Konflikten und amüsanten Begebenheiten.

Das Buch enthält zudem viele kluge Gedanken über die Rolle einer Königin und wie sie die Welt wahrnimmt. Geschrieben ist es in sehr schönem Englisch. Ich habe viele Passagen gleich zweimal gelesen um nichts zu verpassen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Majestätischer coup d'état, 20. Juli 2010
(bezieht sich auf die reclam-Ausgabe)

Die deutsche Übersetzung residiert nicht zu Unrecht hierzulande schon seit über einem Jahr auf diversen Bestsellerlisten, denn dahin gehört sie. Aber was ein echter Anhänger von HM Elizabeth II ist, der will selbstverständlich auch mal den Originalton lesen und außerdem wissen, was es mit diesem legendären Queen's English so auf sich hat. So unterhaltsam kann man seine womöglich etwas brachliegenden Englischkenntnisse nicht jeden Tag aufpolieren, erstrecht nicht als popliger "common reader". Wenn's diesen O-Ton dann auch noch als wohlfeile Volksausgabe gibt, reclam-typisch angereichert mit Vokabelerläuterungen zuhauf, Literaturhinweisen und einem Nachwort, dann stellt sich die Frage "zugreifen oder nicht?" erst garnicht, auch dann nicht, wenn man die bibliophile deutsche Version im Regal stehen hat.

Daher zunächst ein paar Anmerkungen zur reclam-Ausgabe: Die positiven Aspekte überwiegen eindeutig. Der ungekürzte Text ist großzügig mit typographisch klar abgesetzten Vokabelerläuterungen gesegnet (benutzerfreundlich jeweils auf der unteren Seitenhälfte). Der editorischen Notiz zufolge hat der Herausgeber so gut wie alle Vokabeln erläutert, die nicht in Kletts "Thematischem Grund- und Aufbauwortschatz" zu finden sind. Freilich war der Herausgeber hier oft etwas zu betulich; Vokabeln wie z.B. "ukulele" oder "nightmare" dürften wohl doch den meisten Lesern hinreichend bekannt sein. Erfreulich hingegen sind die Aufnahme etlicher falscher Freunde (z.B. mundane, handy) sowie die Hinweise, wenn Redewendungen eher umgangssprachlich sind.

Damit wären wir allerdings bei einem echten Manko angekommen: Allgemein kommen Hinweise auf stilistische Eigenschaften etwas kurz. Hinweise auf Umgangssprachliches sind allemal gut, aber entsprechende Vermerke auf die Schibboleths der Upper Class oder sprachliche Eigenheiten älterer Briten mit auserlesener Schulbildung fehlen fast ganz. Lesern, die hier nicht firm sind, entgehen wichtige Feinheiten des Originals. Ebenso dürftig sieht's aus bei den landeskundlich bedeutsamen Nebenbedeutungen von Orten, Namen oder Zitaten. Dass gelegentlich die deutschen Buchtitel erwähnter Romane nicht im Anmerkungsapparat vermerkt werden, geht noch als Flüchtigkeitsfehler durch (z.B. "Warten auf Godot", "Portnoys Beschwerden"). Mehr Erläuterungen jener Art wie der zu W.E.G. Gladstone oder Jonathan Swift wären in der nächsten Auflage jedenfalls wünschenswert, während es fürs Verständnis des Romans völlig unnötig ist zu erfahren, dass Joseph Conrad polnischer Abstammung ist; derlei Informationen schrammen hier haarscharf an den Grenzen zur Realsatire entlang.

Noch nicht einmal das berühmt-berüchtigte "one" wird erklärt -- klar kapiert jeder Leser, was "One has been everywhere, seen everything and though one might have difficulty with pop music and some sport, when it comes to [...] the principal exports of New South Wales, I have all that at my fingertips" wörtlich bedeutet -- aber da schwingt eben auch eine hochoffiziöse Stilebene mit. Und ohne die kommt auch der Clou nicht recht zur Geltung, wenn Her Majesty später buchstäblich ihren eigenen Stil findet -- "Do try the trifle. It's wicked" ist schließlich ein umwerfendes Queen's English, das man so nicht erwartet hätte.

Die Literaturangaben sind wie nicht anders zu erwarten, umfangreich, ohne einen gleich zu erschlagen. Was das Nachwort betrifft: Alan Bennett wird kurz und anschaulich vorgestellt, das ist erfreulich. Was der Herausgeber hingegen zum Roman selbst anmerkt, braucht man nicht lesen; darauf kommt man auch selber.

Und jetzt zur uncommon Leserin (mit "souverän" hat sich der deutsche Übersetzer gut aus der Bredouille gerettet, die die Vieldeutigkeit des Originals hier einem Übersetzer beschert):

Eigentlich sind diese unerträglichen königlichen Welsh Corgies dran schuld, dass sich die Queen mit dem französischen Staatspräsidenten beim Dinner über Jean Genet austauschen will. Diplomatische Bredouille de luxe... Da haben diese Mistviecher wieder mal was angerichtet.

Aber der Reihe nach: Eines Nachmittags sind diese königlichen Köter beim Gassigehen der Queen ausgebüxt und haben Her Majesty schnurstracks zur "travelling library" vom Bezirk Westminster geführt. Majestät will selbstverständlich den Bibliothekar nicht in Verlegenheit bringen und sich, wie es sich in einer Bibliothek gehört, ein Buch ausleihen. Aber welches? Bücherlesen ist schließlich ein Hobby. Hobbys wiederum sind persönliche Vorlieben, und derlei schickt sich nicht für ein Staatsoberhaupt, denn es schließt Untertanen aus, die diese Vorliebe nicht teilen. Andererseits darf man einen Bibliothekar, auch er ein Untertan Ihrer Majestät, nicht düpieren. Rat ist teuer, und den erteilt nun ein zufällig anwesender Gehilfe der Palastküche mit einer Vorliebe für schwule Autoren... Nun nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn die Queen wird auf ihre alten Tage von der Leidenschaft des Lesens ergriffen. Und nicht nur das: Sie entdeckt auch noch die ganz eigenen Regeln, die im Herrschaftsbereich des Lesens gelten: Vor dem Buch sind alle Leser gleich. Ob Küchengehilfe oder gekröntes Haupt: Dem gedruckten Wort sind alle unterworfen, die es ergriffen hat. Ganz nebenbei steigt die Queen ihrerseits auf in der Hierarchie der Leser, und zwar von der Unterschicht der Schmachtroman-Leser zu jener Hautvolée der Klassiker-Gourmands weiter zu jenen der Anmerkungen-Festhalter und Geschmackssicheren, und noch weiter hinauf... jeder Zoll eine Königin, wie nicht anders zu erwarten. Auch wenn sie ihre Weihnachtsansprache, wäre es nach ihr gegangen, heuer auf dem Sofa ausgestreckt und mit einem Schmöker in der Hand gehalten hätte, hätte das nicht der umtriebige Privatsekretär gerade noch verhindert.

Ganz nebenbei hat dieses neue immaterielle Regime des Lesens natürlich höchst handfeste Auswirkungen aufs reale British Empire: Ein nicht eben vorzeigbarer Küchengehilfe steigt zum Missfallen des Hofstaates auf zum persönlichen "literary assistent", auch Amanuensis genannt, der Queen, was wiederum eine regelrechte Lawine an Intrigen lostritt. Wo auch immer diese Lawine am Ende landen und was immer sie alles zum Vergnügen des Lesers mitreißen mag -- die Karriere des aufstiegsorientierten Privatsekretärs aus Neuseeland endet jedenfalls in der zeitgemäßen Entsprechung der lebenslänglichen Verbannung (deren konkretes Aussehen soll nicht verraten werden), denn die Queen entdeckt zu Privatsekretärs Leidwesen ihre "human ressources" auf andere Art, als von ihm vorgesehen.

Ganz nebenbei eröffnen sich der Queen Einblicke ins Privatleben einzelner Mitglieder der Guards; ihr wird klar, dass man Schriftstellern besser auf den Seiten ihrer Bücher begegnet als leibhaftig (hätte sie ja auch selber draufkommen können!). Der arme Bibliothekar wird ins weniger respektable Pimlico versetzt; der Amanuensis landet unversehens beim Creative Writing an der University of East Anglia; Garderobe und Pünktlichkeit (immerhin die Höflichkeit der Könige) beginnen zu leiden, was allgemein falsch interpretiert und alarmiert als "probably Alzheimer's" registriert wird... Ein tattriges lebendes Very-British-Fossil des Empire wird aus Hampton Court herbeigezerrt, kann aber auch nicht den status quo ante wiederherstellen, sorgt stattdessen jedoch immerhin für des Lesers heftiges Zwerchfell-Erschüttern. Überhaupt erfährt der Leser gewisse Details über die wahren Hintergründe des ein oder anderen angeblichen neckischen kleinen Fauxpas beim königlichen Bad in der Menge. Sind halt auch nur Menschen, und nicht nur vor dem Buch allesamt gleich.

... und wer weiß, wie fulminant Her Majesty "will stay focused", sprich: welche "Kernkompetenzen" sie als Nächstes in Angriff nimmt, und welche eisernen Prinzipien sie zu diesem Zweck übern Haufen zu rennen gedenkt. Der von der "uncommon reader" längst hingerissene Leser darf sich jedenfalls auf ihren etwas anderen ultimativen coup d'état am Ende gefasst machen.

Und, ach so, ja, aber das wird sich der Leser eh gedacht haben: Die Handtasche der Queen ist nicht leer. Na, was hat sie da drin wohl verstaut?
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen The Queen of hearts, She Stole Some Tarts: Bennett's latest tale of a funny old lady., 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: The Uncommon Reader (Gebundene Ausgabe)
I have to disagree with the previous reviewer. This is a very wry and witty little story of an elderly monarch discovering first literature and then a new way of seeing the world around her. Ultimately her love for anything from Marcel Proust to Sylvia Plath leads her to take the step from reader to author and from queen to citizen.

Reading the autobiography of Lauren Bacall it begins to dawn on her that she might have missed a few things in life,and her new found love of French literature leads to embarrassment when during a state dinner she promptly quizzes the French President on Jean Genet...

The novel is so brief, there is no danger of it ever being boring. This is of course a take on Elizabeth II and not the real queen, nor is it Helen Mirren in the film The Queen. This is an elderly lady, not all that disimilar from the one in Bennett's "The Clothes They Stood Up In", who has been a doer all her life and with the help of stumbling upon a mobile library in the grounds of Buckingham Palace and a young gay servant, starts to reflect and to rebel against the conformity that has been regulating her entire life. A delight to read and very funny indeed.
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