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Unchained

Johnny Cash Audio CD
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Musik

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American VI

Biografie

Der „Man in Black“ gibt sich ein letztes Mal die Ehre: Mit American VI: Ain’t No Grave erscheint am 26. Februar 2010 der letzte Teil von Johnny Cashs American-Recordings-Reihe.

American VI: Ain’t No Grave, der sechste und letzte Teil von Johnny Cashs gefeierter American-Recordings-Reihe, erscheint am 26. Februar 2010 auf American Recordings/Lost Highway – an jenem Tag also, an dem der 2003… Lesen Sie mehr im Johnny Cash-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (15. Dezember 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smc (Sony BMG)
  • ASIN: B000023Z59
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.973 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Rowboat
2. Sea Of Heartbreak
3. Rusty Cage
4. The One Rose
5. Country Boy
6. Memories Are Made Of This
7. Spiritual
8. Kneeling Drunkard's Plea
9. Southern Accents
10. Mean Eyed Cat
11. Meet Me In Heaven
12. I Never Picked Cotton
13. Unchained
14. I've Been Everywhere

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Kundenrezensionen

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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entfesselt 28. April 2006
Von weiser111
Format:Audio CD
Dass Johnny Cash nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben... Aber "Unchained", sein 2. Album bei "American", zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.

Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner aller Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier wieder, welche Bandbreite sein Können umfasste: Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere", sanfter Folk (Cashs Version z.B. von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument), dazu verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive (Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig), und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie. Und egal, ob Cash Eigenkompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu atmosphärisch dichte Eigenkompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.

"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtlosigkeit glattgefönten Country-Musikern aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von der Kette gelassen 2. März 2010
Von weiser111
Format:Audio CD
Alle Welt spricht wieder mal von postum Ausgegrabenem. Da löcke ich doch gern wider den Stachel und lobpreise, was der Man in Black zu Lebzeiten ausgewildert hat.

Dass Johnny Cash nämlich nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben. Aber "Unchained", sein zweites Album beim "American"-Label, zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.
Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner verschiedener Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier, welche Bandbreite sein Können umfasste:
Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere" und sanfter Folk sind natürlich an Bord. Und gleich hört man, wo der Hammer zu hängen hat: Cashs Version von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument. Hinzu kommt verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive. Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig. Ja, und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie.
Egal, ob Cash eigene Kompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu wirkungsvolle eigene Kompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.
"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtslosigkeit glattgefönten Country-Buben aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
KAUFEMPFEHLUNG!!! 28. April 2007
Von Juli TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Meine Cash-O-Manie begann mit God's Gonna Cut You Down. Cash dessen Musik mich, als Mainstream Fan, ausser im Zusammenspiel mit den Highwaymen, nie bewegt hat, rückte in mein Blickfeld. Zuerst kaufte ich American V - A Hundred Highways und niemals hat mich Musik so tief berührt. Nach und nach vervollständigte ich die American Recordings Reihe, doch, da ich mit dem besten begonnen hatte, konnten die anderen CD's der Reihe nicht mithalten. Bis auf diese!
Während American Recordings mir noch zu "Standard Cash" ist, unterscheidet sich Unchained von seinen Nachfolgern dadurch, das Cash's lebenserfahrene Stimme und Ausstrahlung noch nicht vom Ende gezeichnet und doch anders sind. Gegen die minimalistische Instrumentalisierung der Folge CD's, die auf American V zur Perfektion führt, rocken die Heartbreakers hier einen Cash zu Hochform.
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CountryRock - befreiend ungezwungen. Der wohl "härteste"...
Der Titel sagt eigentlich schon alles: UNCHAINED. Ja, und genauso entfesselt und etnfesselnd geht's auch gleich los! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Michael Krautschneider veröffentlicht
Johnny Cash - UNCHAINED
Bin erst vor ca. 4 Jahren zu Johnny Cash gekommen - dann aber gewaltig! Habe (fast) alles, was veröffentlicht wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von silverado veröffentlicht
Bedeutendes Alterswerk
Mit "Unchained" setzt Johnny Cash sein monumentales Alterswerk (die American Recordings Reihe) würdevoll fort. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Andreas veröffentlicht
Absolute Klasse
So, jetzt muss ich aufpassen! Mit Country-Musik als solches habe ich überhaupt nichts am Hut. Ich finde sie zwar gut, aber eigentlich habe ich keine Ahnung davon. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Gustl veröffentlicht
Unchained von Johnny Cash
Kann man Charisma erlernen oder kaufen oder antrainieren?? Sicherlich nicht...aber er..John Cash hatte Charisma.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2009 von Bluegrasswolfi
Starkes Album
Mit dem spartanischen, düsteren und brutal ehrlichen "American Recordings" hatten Johnny Cash und Produzent Rick Rubin 1994 ins Schwarze getroffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2007 von Martin Resch
Verklärtes Alterswerk
Das hoch gelobte (hochgelobte) Unchained (American Recordings II) war mal "Country Album Of The Year" und tatsächlich konnten (und wollten) die Heartbreakers die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2006 von Sven Kinski
Johnny in great form with Tom Petty supporting
Nashville is cruel to its veteran performers, but they have found a way to fight back. When Johnny's career as a recording artist seemed finished, he found a new producer, Rick... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2004 von Peter Durward Harris
Unchained
Ein alter Man sitzt im hohen Gras, an einer Scheune. Er sieht sich die Landschaft an, genießt die Stille. Das ist das Cover von Unchained, einem ziemlich rockigen Album. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2003 von Daniel Schuster
It's only Rock'n'Roll...
Mein Favorit aus den "American Recordings"! Das rockigste, vielfältigste und kraftvollste der (bisher) vier Alben (bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2002 von Arseniq
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