Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieses Buch war schon lange überfällig!, 4. September 2006
Auch ich gehöre zu der Zielgruppe (kann mich inzwischen aber wenigstens als "Spätzünder" bezeichnen) und kenne mehrere Frauen, denen es ebenso ergeht. Wie peinlich war den besagten Frauen und mir immer unsere mangelnde "Erfahrung" (nicht nur sexuell gesehen!), und wie hilfreich wäre es gewesen, hätte es dieses Buch schon 20 Jahre eher gegeben! Nie hätte ich für möglich gehalten, dass es so viele Betroffene gibt. Ich habe mir früher oft gewünscht, dass dieses Tabuthema endlich einmal in der Sachbuchliteratur behandelt würde. Statt dessen wurde in den Medien ebenso wie in der Schule nur immer der Eindruck vermittelt, dass "normale" Menschen beiderlei Geschlechts spätestens mit 16, 17 ihre erste Beziehung und dann auch gleich Sex in allen Variationen haben müssten. Arne Hoffmann hat endlich mit diesem Tabuthema aufgeräumt, lässt nicht nur Betroffene, sondern auch Experten zur Ursachenforschung zu Wort kommen und gibt Tipps, wie man auch im "vorgerückten Alter" noch den ersten Partner oder die erste Partnerin finden kann. Das einzige, was ich mir in dem Buch noch gewünscht hätte, wäre gewesen, dass ebenso viele Frauen wie Männer ihre persönliche Geschichte als ABs geschildert hätten (dass mehr Männer als Frauen zu den Betroffenen zählen, hat mich wirklich überrascht; das hätte ich nie gedacht!). Trotz dieser kleinen Unvollkommenheit gebe ich uneingeschränkt 5 Punkte für diese Pionierleistung!
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eine Pionierleistung, 14. Februar 2006
Ich gehöre selbst nicht zu den Personen, um die es in diesem Buch geht, aber zwei meiner bisherigen Partner hatten auch überhaupt keine Erfahrung, obwohl sie schon älter waren. Trotzdem war mir nicht ganz klar, dass es da draußen so viele einsame und ratlose Menschen gibt. Wenn ich Fernsehen gucke und Zeitschriften oder andere Bücher lese, krieg ich ja den Eindruck vermittelt, junge Leute finden fast automatisch jemanden fürs Bett, und es ginge nur noch darum, dabei alles richtig zu machen. Dass viele hier jahrelange Blockaden haben, erfahre ich nicht - und wenn, macht man sich über diese Leute als unerfahrene Trottel lustig. Insofern schon mal großes Lob, dass es dieses Buch überhaupt gibt – und noch einmal großes Lob für die gelungene Umsetzung! Mutige Erfahrungsberichte, die aufwühlen, ohne dass es zu bloßer Jammerei gerät, ein Überblick von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Nicht-Thema (die man wohl auch erst mal finden muss) und darauf aufbauend zuletzt ein überzeugendes Schlusskapitel mit einer ganzen Anzahl von vernünftigen Tipps. Exzellentes Buch, ich kann es echt nur empfehlen!
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine runde Sache, 30. Januar 2006
Von Ein Kunde
Arne Hoffmanns Buch "Unberührt" beschäftigt sich auf seinen 240 Seiten mit Männern und Frauen, die keine oder kaum Erfahrungen mit Partnerschaft und Sexualität gemacht haben. Ein ausführliches Vorwort führt erst einmal grundsätzlich in das Thema ein. Man erfährt beispielsweise, dass laut einer aktuellen Infratest-Studie zehn Prozent aller 30jährigen Männer noch nie Sex hatten. Dann berichten zehn Frauen und Männer zwischen 25 und 39 Jahren über ihre Situation, ihre Vorgeschichte und wie es ihnen damit geht. Einige von ihnen wirken ziemlich verzweifelt, andere bitter, wieder andere trotz allem voller Hoffnung. Jetzt interviewt der Autor Fachleute zu diesem Thema, also beispielsweise den Leiter eines Beratungsforums im Internet und zwei Wissenschaftler, die sich auf dieses Problem spezialisiert haben. Danach stellt ein Kapitel alles dar, was es an internationaler Literatur zu dem Thema gibt und fasst ihre Erkenntnisse zusammen. So kommt es schließlich zu einem Ratgeberteil als Fazit: Was sind die Ursachen für so ein Problem und wie kann man es lösen? Ein letztes Kapitel richtet sich an die möglichen Partner von solchen Leuten, also was sie falsch und was sie richtig machen können. Klar, dass jeder anders ist und es keine Patentrezepte gibt. Schön an diesem Buch ist, dass es sich mit einem Problem beschäftigt, das normalerweise in den Medien nicht vorkommt. Dabei ist es glaubhaft, weil ein Teil auf dem anderen aufbaut: Die Fallberichte führen zu den zusammenfassenden Forschungserkenntnissen und die wiederum führen zu den nachvollziehbaren Ratschlägen. In ihren Lebensberichten öffnen sich die Betroffenen gefühlsmäßig sehr und sagen auch viele Sachen, die ich sehr wahr und treffend finde. Damit ist das Buch in verschiedener Hinsicht brauchbar: Man sieht, wie es anderen Leuten mit diesem Problem geht, lernt viel über seine Hintergründe, was man sonst nirgendwo erfährt, und bekommt zum Schluss praktische Ratschläge zum Umsetzen.
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