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Unbekannt verzogen. Gebundene Ausgabe – 12. August 2004

18 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne HC (12. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453000811
  • ISBN-13: 978-3453000810
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.148.341 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Alfred Hitchcock hat uns in Filmen wie Vertigo oder North by Northwest gelehrt, wie Menschen völlig unverschuldet, manchmal nur durch einen kleinen Zufall oder auch durch abgründige Intrigen in bitterböse und lebensgefährliche Abenteuer geraten können. Eine Geschichte dieser Art erzählt uns nun auch Michael Connelly in Unbekannt verzogen.

Als der Geschäftsmann Henry Pierce nach der Trennung von seiner Freundin in eine neue Wohnung in Santa Monica/Kalifornien zieht, ahnt er noch nicht, in welche Probleme ihn sein neuer Telefonanschluss stürzen wird. Denn vom ersten Tag an erhält er recht seltsame Anrufe von verschiedenen Männern, die nach einer Frau namens “Lilly” verlangen. Schnell wird Henry klar, dass es sich bei “Lilly” um ein Callgirl handeln muss. Allerdings treibt ihn nicht nur reine Neugierde an, als er dann über die junge Frau, die offenbar spurlos verschwunden ist, Ermittlungen anstellt.

Eigentlich hat Pierce als Biochemiker und hoffnungsvoller Unternehmer, der mit seinen Forschungen zu einem Computerchip auf Molekularbasis kurz vor einem revolutionären Durchbruch steht, keine Zeit für solche Geschichten. Doch spätestens als er Billy Wentz in die Quere kommt -- einem Zuhälter in großem Maßstab, der über das Internet schmutzige Pornogeschäfte betreibt --, bringt ihn seine Neugier nicht nur in persönliche Schwierigkeiten, sondern gerät die Geschichte zu einer Sache von Leben und Tod.

Michael Connelly ist ein exzellenter Erzähler, der weit davon entfernt ist, seine Thriller nach Schema F zu stricken. Dennoch ist Unbekannt verzogen ein Kriminalroman eher klassischen Zuschnitts, der dem Leser in vielen Momenten ein déjá-vu bescheren wird. Gleichzeitig schlägt Connelly einen für ihn ungewöhnlich hintergründigen Erzählton an, mit dem sich vielleicht gerade seine Fans erst anfreunden müssen.

Bleibt also nur, sich selbst zu entscheiden, ob einem eine solche Geschichte gefällt: Jemand will dir etwas Böses, ohne dass du auch nur einen Deut davon ahnst. Er verstrickt dich in eine Geschichte, die mit deiner Vergangenheit zu tun hat. Und nur deine blöde Neugierde hat dich in diese Geschichte hineingeritten. Bald verstrickst du dich in Lügen. Die Sache wird bitter ernst, und du hast immer noch keine Ahnung, was da abläuft. Als bestimmte Dinge Dich irgendwann stutzig machen, ist es bereits zu spät ...

Fazit: Nicht unbedingt Connelly wie gewohnt, aber durchaus lesenswert. --Christian Koch

Pressestimmen

"Der Beste unter den neuen amerikanischen Thrillerautoren." (Los Angeles Times)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helge Langensiepen am 15. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Die Story beginnt damit, das sich Henry Pierce, erfolgreicher Chef einer Firma, welche auf Nanotechnologie im medizinischen Bereich spezialisiert ist, sich eine neue Wohnung suchen muss. Seine Freundin hat ihn rausgeschmissen. Das einzige Problem mit der neuen Wohnung ist nun, dass dauernd Männer anrufen und Lilly sprechen wollen. Wie sich herausstellt ist Lilly eine Prostituierte und ist einfach verschwunden. Nun könnte Henry einfach eine neue Nummer beantragen und die ganze Sache vergessen. Aber die Neugier siegt und Henry will um jeden Preis herausfinden, was mit Lilly passiert ist. Damit bringt er sich natürlich selber in grosse Schwierigkeiten und verstrickt sich immer tiefer in eine albtraumhafte Geschichte.
Wer Connelly kennt, weiß das am Ende immer alles anders kommt, als man denkt. Die Story ist gut konstruiert und ist trotz der Fachgespräche über Nanotechnologie für Laien verständlich. Ich mag die Art, wie Connelly seine Story`s entwickelt, weswegen ich viele seiner Bücher kaufe. Es ist einfach unterhaltsame Literatur, welche man auch gerne ein zweites Mal zur Hand nimmt. Ich würde es zum Kauf empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von KrimiKritik am 21. März 2012
Format: Taschenbuch
Es gibt sicherlich bessere Werke von Connelly, aber auch mit diesem ist er den
meisten seiner Konkurrenten überlegen; denn zum Glück täuscht der erste Eindruck,
den das einleitende Geschehen vermittelt.
Der dem Jungen Bill Gates vergleichbare IT-Experte Pierce, auf dem Weg, die Basis
für einen Molekularcomputer patentieren zu lassen, bezieht eine neue Wohnung und
übernimmt damit unwissentlich die Telefonnummer eines Callgirls, über die er
ständig mit entsprechenden Anrufen behelligt wird. Statt sich nun seiner Intelligenz
konform zu verhalten und umgehend eine andere Nummer zu beantragen ( damit
wäre die Geschichte aber an dieser Stelle zwingend zu Ende), macht er sich, obwohl
aktuell in für seine Firma überlebenswichtige Verhandlungen mit Sponsoren
verwickelt, auf die Suche nach der Verschollenen, und legt damit eine -
vordergründig - idiotische Verhaltensweise an den Tag, die - mit scheinbar billigstem
Autorenmittel- den Fortgang der Story sichert.
Doch eine so primitive Basis für insgesamt 399 Seiten gibt es bei Connelly nicht. Es
zeigt sich nämlich, das Pierces unbekannter Feind, der sich Patente und Firma unter
den Nagel reißen will, die durch ein familiäres Drama in der Jugendzeit geprägte
Psyche des Protagonisten zutreffend analysiert hat und so dessen Verhalten
zielgerichtet manipulieren kann. Als das nicht mehr funktioniert, wird ein Killerteam in
Marsch und mit ihm auf die bewährte Action gesetzt.
Das alles kann einige Parallelen zum Film "The Game - Das Geschenk seines Lebens" nicht verleugnen,
ist aber bewährt gut gemacht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TKr am 18. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Obschon Conelly einer der besten lebenden Krimiautoren ist, sind die Romane mit anderen Protagonisten als Harry Bosch leider nur mittelmäßig. Die einzige Ausnahme is Blood Work. So blkeibt das neue Buch recht farblos, nicht zuletzt, weil die Motivation der Hauptperson, sich auf die Suche nach einem verschwundenen Callgirl zu machen nicht überzeugend. Das Plot wirkt überkonstruiert, wie auch schon bei A Darkness more than Night. Nett, aber mittelmäßig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Camenisch Silvia am 16. Mai 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Diesmal ist die Hauptfigur nicht Detectiv Harry Bosch sondern Henry Pierce, ein erfolgreicher Geschäftsmann und Bio-Chemiker.
Pierce ist Inhaber einer eigenen Informatik-Firma. Er arbeitet an einem Rechner bei dem Informationen auf der Molekularebene übertragen werden. Dies verspricht ein Riesenerfolg zu werden. Aus diesem Grund sucht er einen potentiellen Sponsor, der das aufwändige und sehr teure Pojekt finanzieren soll. So hervorragend es ihm in der Firma geht, so schlecht geht es ihm in seinem Privatleben. Eben erst wurde er von seiner Freundin aus dem Haus geworfen. Nun sieht er sich gezwungen, eine eigene Wohnung zu suchen. Nachdem sein neuer Telefonanschluss freigeschalten wurde, erhält er laufend Anrufe von Männern, die Lilly sprechen wollen. Neugierig wie Pierce ist, möchte er natürlich mehr über diese Lilly erfahren und verfolgt ihre Spuren auch via Internet. Dabei verstrickt er sich immer mehr in eine Geschichte hinein, die er fast mit seinem Leben bezahlt.
Ich habe schon einige Bücher von Michael Connelly gelesen. Und wie immer ist sie gut recherchiert. Anfänglich finde ich sie etwas holprig, zum Teil auch verwirrend. Für meinen Geschmack zuviel technisches und Informatik. Ich habe den Eindruck gewohnnen, dass MC sich nicht richtig entscheiden konnte, über was er schlussendlich schreiben wollte. Erst so Mitte Buch kommt der der "alte" Michael Connelly wieder so richtig zum Zug. Der Schluss bietet einige Ueberraschungen zum Teil auch etwas an den Haaren herbeigezogen.
Fazit: ein gutgeschriebener manchmal etwas verwirrender Krimi.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Domke am 17. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Es machte ausnahmslos Spass dieses Buch zu lesen. Es war spannend, hat ein interessantes Ende und eine durchgehend schlüssige Story.Das Thema ist dabei sicher nicht neu, aber selten so konsequent durchgezogen. Keine abgefahrenen Wendungen,sondern es war am Ende der logische Verstand der Hauptfigur, was auch dem Leser nachvollziehbar scheint. Lediglich kam das durchdachte Finale zu schnell bzw. war zu schnell vorbei.

Dennoch: Eine klare Empfehlung meinerseits.
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