Die Mainzer Spielkartei ist ein Standardwerk für die Jugendbildungsarbeit, und sie wird auch häufig in der Erwachsenenbildung eingesetzt. Positiv fällt sofort die äußere Form der Kartei auf: Stabiler Karton, Pappkarteikarten in verschiedenen Farben und als besondere Clou: Eine Schutzhülle mit der einzelnen Karteikarten geschützt aus der Kartei genommen werden können. Die Spielekarten sind übersichtlich. Sie sind vor dem Hintergrund verschiedener pädagogischer Zielsetzungen erschlossen. Vorbereitungsaufwand, Altersangemessenheit - alles auf einen Blick zu erkennen. Dabei sind Spiele für Kinder und Erwachsene, für kleine und große Gruppen, für alle möglichen Situationen. Die Spiele selbst sind zum Teil altbekannt, zum Teil aber auch für mich neue Ideen, die in verschiedene Kategorien sortiert sind, z. B. Selbsterfahrungsspiele, Kennlernspiele usw. Nervig an der Kartei ist, dass die Spiele in den Kategorien alphabetisch sortiert sind. Vor dem Hintergrund der weitgehend nichtssagenden Spieletitel sind die Spiele doch nicht richtig gut erschlossen. Ich vermisse hier so etwas wie ein Stichwortverzeichnis o. Ä. Fazit: Wer spielepädagogisch arbeitet und keine Zeit bzw. Lust hat, sich selbst Spiele auszudenken, der kann in Fritzs Mainzer Spielkartei bei 255 Spielideen sicher fündig werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)