8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wunderschönes Familienspiel vor dem Hintergrund einer englischen Sage, 2. September 2006
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Beowulf (Spiel)
Das Material ist ungewöhnlich: ein L-förmiger Spielplan in sehr schönem Fantasy-Design, reichlich Karten mit zweckmäßiger Grafik und einiges an Countern, die auch absolut funktional sind. Beowulf selbst kommt als Kunststofffigur daher, die noch gewinnt, wenn man sie anmalt.
Für Strategen ist das Spiel aufgrund seines hohen Glücksanteils sicher weniger geeignet. Wer aber Freude daran hat, sein Glück zielgerichtet herauszufordern, kommt hier voll auf seine Kosten.
Das Spiel läuft anhand der Sage in mehreren Episoden ab, die jeweils ein unterschiedliches Vorgehen erfordern. Wer anschließend beschließt, die Sage auch einmal komplett zu lesen, begeht sicher keinen Fehler ("Das Buch zum Spiel")
Das Spiel fordert nicht zu großen Konfrontationen zwischen den Spielern heraus, sondern legt seinen Schwerpunkt eher auf den erfolgreichen Wettstreit beim Bestehen der verschiedenen Episoden.
Vielleicht wecken Cover und Autor Assoziationen zum Spiel "Herr der Ringe" - schade, denn die beiden haben weder im Guten noch im Schlechten etwas miteinander gemein.
Beowulf ist ein atmosphärisch dichtes Familienspiel, bei dem der Glücksanteil (beeinflussbar) deutlich höher wiegt als die Strategie. Wenn man das weiß, mag und berücksichtigt, wird man viele spannende Spieleabende mit Beowulf verbringen können.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sprödes Gefummel im Katastrophendesign, 26. Dezember 2005
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Beowulf (Spiel)
Beowulf ist ein Spiel, das versucht, ausschließlich aus seinem Titel heraus erfolgreich zu sein. Die Spielgruppe bewegt sich auf einem vorgegebenen Parcours durch das Leben des legendären Helden, wobei an den einzelnen Stationen Auktionen durchgeführt werden. Wer dabei erfolgreich ist, erhält Schätze, Ruhm oder sonstige nützliche Utensilien, wer hinten landet, verliert solche oder erhält Verwundungen. Das ist eigentlich schon das ganze Konzept. Während des Spiels gibt es keine Spannungskurve, sondern man arbeitet die einzelnen "Abenteuer" regelrecht ab.
Das allein allerdings könnte noch manchen Leuten gefallen. Aber dann ist da ja noch das Design - das wohl schlimmste, das ich in den letzten zehn Jahren bei einem Brettspiel gesehen habe. Der L-förmige Spielplan ist ja noch ganz originell, aber ansonsten hat man das Gefühl, fünf Designer/innen hätten unabhängig voneinander Einzelteile gestaltet und das ganze dann ohne weitere Rücksprache zusammengeworfen. Das Spielfeld ist zum Beispiel im klassischen Fantasy-Stil - und dann gibt es Verwundungsmarker, die aussehen wie aus einem Comic. Das tut regelrecht in den Augen weh. Der träge Spielverlauf tut ein übriges, um aus diesem Spiel einen der Flops des Jahres zu machen.
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