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Unabhängigkeitstag. Brigitte-Edition Band 6 [Gebundene Ausgabe]

Richard Ford , Fredeke Armin
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 588 Seiten
  • Verlag: Gruner + Jahr (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570195139
  • ISBN-13: 978-3570195130
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 428.231 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard Ford
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Unabhängigkeitstag" - das ist der Tag, an dem Frank Bascombe alles richtig machen will und alles, alles schief geht. Ein Roman über den ganzen Irrsinn von Familie, Trennung, Liebe und Pubertät.

Autorenportrait

Richard Ford, 1944 in Jackson, Mississippi, geboren, lebt heute in New Orleans und Montana. Bekannt wurde er mit seinen Romanen "Der Sportreporter" und "Unabhängigkeitstag". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ford kann mehr 11. April 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
"Unabhängigkeitstag" erschien 1995 und behandelt das Leben der Hauptfigur Frank Bascombe um den vierten Juli 1988 herum. Die zweite Amtszeit Reagans war gerade zu Ende und Bush senior stand zur Wahl bereit.
Frank Bascombe ist Immobilienmakler, geschieden, zwei Kinder. Er meint, seine Frau (die wieder verheiratet ist) immer noch zu lieben. Am vierten Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, macht er einen Ausflug mit seinem schwierigen Sohn (der tötet Vögel aus Spaß, zumindest vermutet das Frank). Ihr Hauptreiseziel ist die Basketball "Hall of Fame". Zwischendurch telefoniert Frank ausgiebig mit seiner Freundin, wobei diese Gespräche sich immer um Fragen drehen wie: Liebst du mich? - Ich weiß nicht - Könntest du dir vorstellen, dass es möglich ist - du fehlst mir - Ja du mir auch.

Das ist die Haupthandlung. Sie plätschert über die sechshundert Seiten dahin wie ein Tag, den man auf dem Sofa verbringt. Ohne große Höhepunkte, auch nicht unangenehm.
Es ist nichts Verwerfliches daran, eine solche Geschichte zu erzählen, vermutlich ist es sogar das, was Richard Ford zum Ausdruck bringen wollte. Der Unabhängigkeitstag garantiert einem die Freiheit, die Dinge zu tun, die einem wichtig erscheinen, und gerade die Tatsache, dass es normale, alltägliche Dinge sind, zeigt, dass die Freiheit funktioniert.

Dennoch wird die Sache ab Seite vierhundert langweilig. Dies liegt vor allem daran, dass die Haupthandlung (Reise mit dem Sohn) sehr schwach ist. Sie hat kein Spannungspotential. Gleiches gilt für die Beziehung Franks zu seiner Freundin.
Die starken Szenen liegen am Anfang: im Bemühen Franks, dem Ehepaar Markham ein Haus zu verkaufen, die Markhams sich aber unseins sind, ob sie denn ein Haus kaufen wollen und überhaupt, wie ihr weiteres Leben aussehen soll. Oder die Szene mit dem mysteriösen Mr. Tanks, den Frank in einem Motel trifft, in dem zuvor ein Verbrechen stattfand. In diesen Erzähleinheiten zeigt Ford seine schriftstellerische Klasse.

Ford gewann für "Unabhängigkeitstag" 1996 den Pulitzer-Preis. Ein eher mäßiges Jahr für die amerikanische Literatur.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr angenehmes Buch 14. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Richard Ford erzählt die "Unabhängigkeitstag" die Geschichte eines Vaters, der mit seinem Problemkind das Wochenende um den 4. Juli, den Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten, verbringt. Das alles geschieht in sehr unspektakulärer Art und Weise, vielmehr beschreibt Ford auf eine sanfte, sympathische Art. Er nimmt sich genügend Zeit, auf die Charaktere und ihr oftmals sehr alltägliche Leben einzugehen und sie werden einem sympathisch: der Vater Frank Bascomb, der nicht weiß, wie er mit den Problemen seines Sohnes zurechtkommen soll und deshalb dieses Wochenende plant, um ihrer Beziehung eine Chance zu geben; der Sohn und seine Nullbock-Einstellung mit der er es Frank schwer macht; die Sehnsucht nach Liebe; das Leben Franks; all das wird vor dem Leser ausgebreitet und man verfolgt die Leben der Akteure. Allzuviel Handlung entspinnt sich nicht, viel hängt von den geschilderten Gedanken und Dialogen ab. Der Autor geht einfach sehr sensibel mit dem Älterwerden des Vaters um und das macht ihn dem Leser sehr sympathisch und man kann mit Frank fühlen, der nicht weiß, ob er sein Leben gemeistert hat und eigentlich noch seiner Exfrau hinterhertrauert. Die Geschichte rührt an und gerade die Sorgfalt, mit der Ford schildert und beschreibt macht das Buch lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Reuter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Manchmal liest man Bücher mit dem Gefühl, ihnen nicht gerecht zu werden. Man fühlt sich gelangweilt, die Sätze erreichen einen nicht, man verliert dauernd den Faden. Und das, obwohl ein verlässlicher Freund einem in den Ohren liegt, wie großartig das nicht alles ist. "Independence Day" von Richard Ford ist so ein Buch für mich. Erzählt werden drei oder so Tage aus dem Leben des Frank Bascombe, ehemaliger Sportreporter, nun Immobilienmakler. Es ist der ganz normale, schreckliche Alltag, der geschildert wird, mit allen seinen Verkehrsstaus, kleinen Missgeschicken und mittelgroßen Katastrophen. All der Ärger und die Frustrationen, die einen an manchen Tagen begleiten, erhalten hier ihr Wort. Und alles wird durchlebt und reflektiert von Frank. Es ist ein Reflexionsroman. Sehr viel Zeitgeschichtliches. Auch das legt sich wie ein undurchdringlicher Schleier über das Lesevergnügen. Oder interessiert sich heute etwa noch jemand für eine Präsidentschaftsvorwahl aus den 80er Jahren.
Freilich gibt es bei soviel Reflexion viele tiefe Gedanken und außerordentliche Beschreibungen. Da hat Richard Ford schon mächtig was zu bieten. Aber diese Brillianten werden mitgeschleppt in einer großen Moräne aus Geröll und Alltagsschutt. Da kann man es dem artigen Leser nicht verdenken, wenn ihm der eigene tägliche Verkehrsstau reicht.
Aber wie gesagt - manchmal beschleicht einen das Gefühl, einem Buch nicht gerecht geworden zu sein. Man weiß nicht woher es kommt, aber es ist da. Dann gibt es nur eins: Beherzt zu einem neuen Buch greifen. Man wird's überleben.

Thomas Reuter
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Am 12. Juli 2000 veröffentlicht
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