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Dörte Fuchs und Jutta Orth stellen am Beispiel realisierter Wohnkonzepte Alternativen für traditionelle Wohnformen vor: Wohn- und Hausgemeinschaften, Frauen- und Mehrgenerationenprojekte sowie die Villa unter südlicher Sonne. Ist die Wahl auf eine bestimmte Wohn- und Lebensform gefallen, helfen viele Praxistipps bei der konkreten Vorbereitung und Umsetzung.
Jutta Orth geb. 1963, hat Literaturgeschichte, Kunstgeschichte und Ethnologie studiert. Seit 1993 ist sie zusammen mit Dörte Fuchs in Freiburg als freie Lektorin, Autorin und Herausgeberin tätig. Beide Autorinnen sind Mitglieder einer selbst organisierten Baugemeinschaft und haben zum Thema "Bauen und Wohnen" mehrere Publikationen veröffentlicht.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lebendig und intelligent geschrieben: Für beherzte Senioren,
Rezension bezieht sich auf: Umzug in ein neues Leben. Wohnalternativen für die zweite Lebenshälfte (Taschenbuch)
„Eine immer länger und wichtiger werdende Lebensphase nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten", heißt es im Vorwort des Buches, „in eine unbekannte Lebensform, mit neuen Weggefährten, vielleicht sogar in ein fremdes Land aufzubrechen" - immer mehr Senioren denken ernsthaft darüber nach, ihr bisheriges Leben als Single oder Paar aufzugeben und mit 60 und älter in eine Wohn- oder Hausgemeinschaft zu ziehen oder selbst eine zu gründen.Ist denn das überhaupt möglich: Sich nach langen Jahren eher traditionellen Lebens - bei weitem nicht alle, die heute Senioren sind, können auf eine studentische WG-Vergangenheit zurückblicken - auf einmal für ein Miteinander beispielsweise in einem Mehrgenerationenprojekt oder Frauenwohnprojekt zu entscheiden? Bei vielen paart sich das Interesse, nicht mehr alleine leben zu wollen, jedoch mit der Angst, nach der gefällten Entscheidung bis zum Lebensende gewohnte, vielleicht sogar einst schwer erkämpfte Freiheiten aufgeben zu müssen oder auf einmal Zwängen unterworfen zu sein, gegen die sie sich nicht wehren können. Wie kann diesen Ängsten begegnet werden? "Freundschaften schließt man in unserem Alter nicht mehr" - sagt eine der Interviewpartnerinnen an anderer Stelle. Dieser Satz stimmt traurig, charakterisiert aber auch die Sachlichkeit und Unsentimentalität, mit der viele Senioren den Tatsachen ins Auge sehen. „Aber," fährt die Sprecherin fort, „man kennt sich, fast wie in einer großen Familie." Sie weiß, wovon sie redet: mit 77 Jahren brach sie mit ihrem Mann nach Mallorca auf, um sich dort in einer Seniorenresidenz niederzulassen, im Alter ganz neu anzufangen - für immer. Was sollten Auswanderer wissen, bevor sie den großen Schritt machen? Die beiden Autorinnen haben mit frisch gebackenen und erfahrenen „Alten-WGlern" und Bewohnern von Hausgemeinschaften über Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wohnkonzepte in Deutschland und auf Mallorca gesprochen, dem gerade von Senioren begehrten „Platz an der Sonne". Und sie zeigen, wie sich Vorstellungen vom gemeinsamen Wohnen konkretisieren und umsetzen lassen. Sie leisten dafür gerade im zweiten Teil des Buches ganz konkret Hilfestellung. Das Buch reicht damit über herkömmliche Ratgeber weit hinaus. Es ist kenntnisreich und elegant geschrieben, an vielen Stellen gewürzt mit trockenem Humor. Und zuweilen erfreut es die Leserschaft mit kleinen Geschichten aus dem Alltag: - Die Frage eines männlichen WG-Anwärters „Und wer bekocht mich?" ist jedenfalls, wie wir erfahren, keine besonders gute Empfehlung, in ein Seniorenwohnprojekt aufgenommen zu werden. Für diejenigen, die über die umfangreiche Bibliografie am Ende des Buches hinaus an Informationen über alternative Wohnformen interessiert sind, eine Gruppe gründen möchten oder gerade dabei sind, eine zu gründen, gibt es viele weiterführender Adressen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht Lust, gleich für sich selbst ein Wohnprojekt zu planen,
Von Michael Peters (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Umzug in ein neues Leben. Wohnalternativen für die zweite Lebenshälfte (Taschenbuch)
"Wie stelle ich mir mein Leben in den kommenden Jahrzehnten vor?"...lautet die Frage, welche viele sich irgendwann ab 40, ab 50 oder darüber einmal stellen. Das Buch ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte stellen die Autorinnen selbstorganisierte Wohn-Projekte vor, machen richtig neugierig und regen sofort zu eigenen Planungen an. Im zweiten Teil bekommen die LeserInnen grundlegende Informationen für die erfolgreiche Umsetzung eigener Wunsch-Projekte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Antworten auf Fragen der Zukunft,
Rezension bezieht sich auf: Umzug in ein neues Leben. Wohnalternativen für die zweite Lebenshälfte (Taschenbuch)
Mit den Worten der beiden Autorinnen - eine Gesellschaft, die wie die unsere rapide und unaufhaltsam altert, ist auf nichts so dringend angewiesen wie auf den Mut und die Erfahrungen von Menschen, die nach neuen Antworten auf die Fragen der Zukunft suchen. Diese Antworten in diesem Buch zu finden, das hatten wir erhofft. Das Buch bespricht eine Vielzahl von praktizierten Wohnmodellen im Alter. Eine kritische Befragung der dort lebenden Menschen und eine Untersuchung hinsichtlich bestehender Konflikte und Erfahrungen ist versäumt worden, genauso wie die detaillierte Darstellung der Wesensmerkmale dieser Modelle. Das Buch ist vielmehr eine dahinplätschernde Reportage über Wohnmodellbesuche. Es wird nur wenig Konkretes aber viel Allgemeines geschildert. Der Kommentar meiner Frau dazu - langweilig und mühsam zu lesen. Eine echte Hilfe zu diesem Thema ist dieses Buch leider nicht.
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