Das Buch erklärt, wie unser Handeln die Welt verändert hat und noch immer verändert. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass unser Planet auch in Zukunft bewohnbar bleibt. Wir alle brauchen den Planeten Erde, auch wenn die Umweltprobleme vor unserer Haustür noch nicht sichtbar sind...
Nachtrag:
Kinder erfahren z.B. warum Hamburger essen den Regenwald zerstört.
Die vielen Fotos helfen ihnen sich ein Bild auch von ferneren Lebensräumen zu machen, welche es zu schützen gilt. Der Text ist knapp und gut verständlich.
Auch Erwachsene, die sich noch nicht so viel mit dem Thema Umwelt befasst haben und Dinge verändern möchten, erhalten hier erste Informationen und Tipps.
Was mir persönlich gefehlt hat:
- Warum Biodiesel kein Alternativ-Treibstoff ist und den Urwald trotz Schutzmaßnahmen weiter zerstört.
- Wie wir die Teller der Armen leer essen.
Geiz ist geil, möglichst alles billig?!
Auf S. 42/43 fehlt der Hinweis, welchen Einfluß unser Kaufverhalten von Billig-Produkten "Made in China" hat.
(Folge hier: schwindende Arbeitsplätze, Verarmung, Steigerung von Frust und Gewalt...).
Punktabzug für den Bericht über Gentechnik:
Vorteile ? Weniger Chemiekalien ???
- kein Hinweis auf Resistenzen/bereits entstandene Superunkräuter !
Risiken ? Zu harmlos wiedergegeben !
Wem nutzt Gentechnik wirklich ?
- letztendlich doch mehr teure Pestizide
- teures Saatgut ohne Keimkraft, Abhägigkeit
- unbeherrschbare Ausbreitung
- unvorhersagbare Veränderung der Natur
- russisches Roulette *
- keine Sicherheit durch ausreichende "Erforschung" !!!
- bereits entstandene Veränderungen/Schäden bei Tieren (Unfruchtbarkeit) und in der Natur
* Genmanipulation ist keine Züchtung, sondern es werden natürliche Artengrenzen überschritten:
Im Labor werden zum Beispiel Rattengene in Salat oder Kuhgene in Soja-Bohnen eingebaut. Die natürliche Evolution wird einfach ausgeschaltet. Dabei kann niemand Risiken für Gesundheit und Umwelt ausschließen.
Der Wind der Sahara fliegt kilometerweit, Genpollen kann man kein Flugverbot erteilen.
Den Hunger bekämpfen, erreicht man durch eine gerechtere Verteilung der Lebensmittel - im regionalem Anbau - fast ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen !!!
Lieber Verlag, druckt doch bitte in Deutschland, auch wenn in der Slovakei vielleicht bessere Umweltbedingungen herrschen als in China.