Herr Feess hat es geschafft ein sehr gutes Buch über die mikroökomomische Sicht der Umweltökonomik, als Teilbereich der Finanzwissenschaft zu schreiben. Es ist didaktisch gut gegliedert und verständlich geschrieben, ohne dabei auf die mathematische Tiefe, die für VWL-Klausuren an der Uni verlangt wird, zu verzichten. Erörtert werden in den Kapitel die Paretoineffizienz der traditionellen Walras-Gleichgewichte (Nash-Cournot-Gleichgewichte) in der Industrieökonomik aufgrund der Nichtberücksichtigung externer Effekte. Ferner wird gleich zum Anfang eine Einführung in die Spieltheorie geliefert. In den fortgeschrittenen Kapiteln wird die Internalisierung externer Effekte durch verschiedener Instrumente diskutiert. Gut erklärt, sowie kritisch beleuchtet wird hierbei die Pigout-Steuer, das Coase-Theorem, Zertifikate, sowie der Clark-Grove-Mechanismus.
Alles in Allem ein sehr gelungenes Buch, das man sowohl für die Vorlesungen der traditionellen Finanzwissenschaft (öffentliche Ausgaben und Einnahmen), als auch für Umweltökonomik, Gesundheitsökonomik oder internationale Fiskalpolitik benutzen kann. Ich habe in der Klausur eine sehr gute Note erreicht.