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Umwege in die Vergangenheit: Star Trek und die griechisch-römische Antike
 
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Umwege in die Vergangenheit: Star Trek und die griechisch-römische Antike [Broschiert]

Otta Wenskus
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 268 Seiten
  • Verlag: Studienverlag Gmbh; Auflage: 1 (16. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3706546612
  • ISBN-13: 978-3706546614
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 16 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 802.874 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Otta Wenskus
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„In ihrer akribischen Behandlung der unterschiedlichen Facetten der Rezeption antiker Themen in einem Produkt der Populärkultur ist Otta Wenskus trotz des umfangreichen Quellenmaterials eine überaus fundierte Darstellung gelungen, die durch eine Fülle an Querverweisen und Vergleichen zu überzeugen weiß. Gerade die Auseinandersetzung mit Inhalten, die über den Tellerrand der Klassischen Altertumskunde hinausblicken, machen diese Publikation über die Grenzen des Rezeptionsfaches hinaus so wichtig und vielseitig einsetzbar, gerade im Bereich der schulischen oder universitären Didaktik.“ H-Soz-u-Kult, Alexander Juraske "W.' Buch imponiert zunächst einmal aufgrund der liebevollen Kleinarbeit, mit der die Verfasserin eine Unmenge an Details zusammengetragen hat. (...) Das (...), z.T. in seitenlangen Beispielreihen kulminierend, stellt aber nur die eine Ebene des unterhaltsamen Buches dar. Auf einer übergreifenden Ebene, die immer wieder hervorblitzt, geht es um etwas ganz anderes: Die Frage, wie 'Antike' eigentlich in die Populärkultur vermittelt wird, wie sie dort verarbeitet werden kann und welche Möglichkeiten ein durchschnittlicher Rezipient überhaupt hat, um sie zu erfassen - bzw. welche inhaltlichen und ideellen 'Botschaften' durch offene oder verdeckte Antikebezüge transportiert werden können. Hier gelingen der Autorin interessante Beobachtungen (...)" Gymnasium, Mischa Meier

Kurzbeschreibung

Die Rezeption von Motiven, mythischen Stoffen und Texten der Antike spielt in den „Star Trek“-Serien seit der Originalserie eine große Rolle. Auch Elemente der antiken Philosophie, Kunst, Literatur und Geschichte fanden Eingang in diese wohl bekannteste Science-Fiction-Serie. Diese einzigartige Rezeption der Antike in der modernen Populärkultur macht Otta Wenskus zum Ausgangspunkt für ihre gleichermaßen unterhaltsame wie aufschlussreiche wissenschaftliche Studie. Sie gibt unter anderem Antworten auf die Fragen, welche Texte, Ideen und Objekte antiker Kultur rezipiert werden, welche Unterschiede es zwischen der englischen Originalvariante und der deutschsprachigen Fassung gibt, welche Auswirkungen die Antikenrezeption auf die Qualität der Werke hat und wie die Fans von „Star Trek“ darauf reagieren. Dazu untersuchte sie nicht nur alle Folgen aller „Star Trek“-Serien einschließlich der Zeichentrickserie sowie die Kinofilme I–X, sondern auch zahlreiche Star-Trek-Romane, einige einschlägige Zeitschriften sowie die Star-Trek-Homepage. Otta Wenskus liefert mit diesem Werk nicht nur einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit „Star Trek“, einem der einflussreichsten Werke der modernen Populärkultur, sondern gleichzeitig auch einen Beleg für die Lebendigkeit der Antike in der Gegenwart.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Antike hat Zukunft 6. Juli 2009
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Altphilologie und Star Trek, die Erforschung der Antike und der unendlichen Weiten, auf den ersten Blick scheinen sie durch eine unüberbrückbare Distanz getrennt. Denkt man an Antike-Rezeption in Star Trek werden einem wahrscheinlich zunächst "Platons Stiefkinder" (Plato's Stepchildren) und "Meister der Sklaven" (The Gamsters of Triskelion) in den Sinn kommen, wobei in beiden Folgen der Originalserie die Bezüge schon mehr als offensichtlich sind. Doch wie Otta Wenskus mit viel Liebe zum Detail und einem bemerkenswerten Enthusiasmus aufzeigt gibt es da noch weit mehr zu entdecken. Natürlich gibt es auch andere Epen der Science Fiction welche mit einer bemerkenswerten Rezeption antiker Mythologie aufwarten können, doch kaum eines ist derart tief in die Populärkultur eingegangen und hat sich so etabliert wie Star Trek.

Es sind nicht bloß Raumschiffnamen, Gladiatoren oder Philosophen-Planeten die diese Antikebezüge ausmachen, sondern auch oft direkte Analogien zwischen Star Trek-Charakteren und Gestalten der altgriechischen Mythologie. Ob bewusst oder unbewusst, Science Fiction und damit auch Star Trek funktioniert ohne Vergangenheit einfach nicht, denn in so manchem Plot werden sich Anspielungen auf antike Mythen finden. So kann manche Antikerezeption eher zufällig geschehen sein, ohne dass die Autoren oder Produzenten einer Folge wussten, woher genau die antizipierten Ideen ursprünglich stammten.

Otta Wenskus weiß darum dass ihr Fachgebiet Gräzistik nicht unbedingt jedermann ein Begriff ist und selbst als "Wissenschaft von der altgriechischen Sprache u. Kultur" selten Reaktionen hervorruft, wie manch populärere Wissenschaften. Die Altphilologin verfolgt deshalb eine andere Strategie als graue Theorie zu dozieren, sie wendet sich gewissermaßen als Star Trek Fan an Fans. Für Wenskus die beste Lösung, denn nur im Gespräch unter Fans kann man einen belehrenden besserwisserischen Eindruck vermeiden und mit interessanten Erkenntnissen auftrumpfen, die umso begieriger aufgenommen werden. Und es ist wirklich bemerkenswert wie lebendig und interessant Wenskus ihren eigentlich wissenschaftlichen Vortrag gestaltet. Mitreißend nicht nur für Star Trek Fans, sondern auch jene welche die Serien und Filme bisher eher beiläufig verfolgt haben, denn Wenskus taucht tief in die Materie ein, trumpft mit Insider- und Fachwissen auf, so dass die Quellenangaben wie eine Mischung aus Star Trek-Magazinen und ansonsten eher reizloser altphilologischer Fachliteratur wirken.

Die Lektüre begeistert und so kann ich mich für meinen Teil nur Otta Wenskus abschließendem Resümee anschließen, dass jedoch nicht allein in Hinsicht auf Altertumskunde gelten muss: "Wenn die Vergangenheit selbst in der von euch so geliebten Zukunft eine so wichtige Rolle spielt, lohnt es sich doch sicher, sie auch für die Gegenwart zu entdecken." Würden doch nur mehr Autoren eine derartige Begeisterung für ihr Forschungsobjekt und Fachgebiet aufbringen, der mit ihrem Resümee verbundene Wunsch der Autorin würde womöglich Erfüllung finden.

Fazit:
"Umwege in die Vergangenheit" vereint wissenschaftlichen Ansprüche mit den hohen Standards der Fans und beidem wird das Werk gerecht, es begeistert und schafft Interesse, selbst bei zuvor Außenstehenden.
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