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Der Umweg nach Santiago [Gebundene Ausgabe]

Cees Nooteboom
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1992
In Der Umweg nach Santiago bricht der große niederländische Erzähler Cees Nooteboom, jede Eile vermeidend, von Barcelona nach Santiago auf. Für ihn ist nicht das Ziel das Ausschlaggebende, sondern der Weg zu diesem Ziel - der Weg durch Spanien also.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 5. Aufl. (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518404970
  • ISBN-13: 978-3518404973
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,7 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 681.325 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman (Philip en de anderen), der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfaßt Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die neun Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors.
Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Durch Aragonien nach Soria

Beweisen läßt es sich nicht, und trotzdem glaube ich daran: An manchen Orten der Erde erhält auf geheimnisvolle Weise die eigene Ankunft oder Abreise durch die Empfindungen all jener eine besondere Intensität, die hier früher einmal angekommen beziehungsweise wieder abgereist sind. Wer eine Seele hat, die leicht genug ist, spürt einen sanften Widerstand in der Luft rund um den Amsterdamer Schreierstoren, der mit dem Ausmaß an Kummer der Abschiednehmenden zusammenhängt, die im 17. Jahrhundert für Jahre nach Niederländisch-Indien aufbrachen und möglicherweise nie zurückkehren würden - eine Art von Kummer, die wir nicht mehr kennen. Unsere Reisen dauern nicht mehr Jahre, wir wissen genau, wohin wir fahren, und unsere Chance auf Rückkehr ist um so vieles größer. Am Hauptportal der Kathedrale von Santiago de Compostela steht eine Marmorsäule mit tiefen Fingereindrücken, eine emotionale, expressionistische Klaue, die Millionen Hände, unter anderem auch meine, geschaffen haben. Doch es ist bereits eine leichte Verdrehung, wenn ich sage »unter anderem meine«, denn ich habe meine Hand nie mit solch großer Gefühlsregung am Ende eines Fußmarsches, der über ein Jahr dauerte, an diese Säule gelegt. Ich war kein Mensch des Mittelalters, ich glaubte nicht, und ich war mit dem Auto gekommen. Wenn man sich meine Hand wegdenkt, wenn ich nie dort gewesen bin, ist diese Klaue trotzdem noch immer da, von den Fingern all jener Toten aus dem harten Marmor ausgeschliffen. Und doch war ich, indem ich meine Hand in dieses Handnegativ legte, auf geheimnisvolle Weise an einem kollektiven Kunstwerk beteiligt. Ein Gedanke wird sichtbar in Materie: Das ist immer wundersam. Die Kraft einer Idee trieb Fürsten, Bauern und Mönche dazu, ihre Hand genau an der Stelle an die Säule zu legen, jede einzelne Hand nahm dabei eine verschwindend kleine Menge des harten Marmors mit, wodurch, eben weil dieser Marmor nicht mehr da war, eine Hand sichtbar wurde. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte und Gegenwart in Spanien - herausragend! 13. August 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Wunderbar beschreibt C. Nooteboom in diesem umfangreichen Werk seine Liebe zu Spanien. Wer mehr als nur Strand, Disco und Urlaub im Kopf hat, wird hier umfassend in die Geschichte Spaniens eingeführt. Wunderbar beschreibt Cees Nooteboom die Zusammenhänge von Literatur und Landschaft, von Christentum und Architektur und lässt einen völlig neuen Blick auf die asketischen Herrscher der spanischen Vergangenheit zu. Leider kann man bei einem heutige Spanienaufenthalt vieles von den Beschreibungen aus dem Beginn der 80er Jahre nur noch schwerlich entdecken. Dennoch, nach nahezu zehn Jahren wieder gelesen, lassen sich eine Fülle von Details nachvollziehen. Sehr empfehlenswert die Verbindung von Text und Bild, wie wir dies ja inzwischen auch aus anderen Werken des Autors kennen. Wer mehr über Spanien wissen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei und stößt auf neue Anregungen für Reise und Literatur.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leseerlebnis 11. April 2009
Format:Taschenbuch
Wenn man dieses Buch liest, dann hat man sicher einen Tip auf den Titel und den Autor bekommen und ist gespannt. Wenn man aber Spanien noch nicht kennt, dann ist diese Reisebeschreibung erlebt und gesucht und wiedergefunden über viele Jahre ein wunderbarer Genuß. Am liebsten möchte man sofort losreisen und hofft die gleiche Lust und Ausdauer und auch Glück zu haben, um all die Dinge und Orte zu finden wie der Autor. Für Leute die nur nach Santiago reisen wollen und den Jakobsweg nehmen ist es nicht gedacht. Es ist eben ein langer Umweg durch Spaniens Geschichte über mehr als 1000 Jahre und beleuchtet alle möglichen dazu gehörenden Kenntnisse aus Bereichen der Kunst, Wissenschaft, Religion, Sprachen, Menschen, eben alles was auf Reisen interessant ist.
u.s.w.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich gutes Buch. Kaufen und lesen! 20. Juli 2001
Von Alex
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Aufbruch von Barcelona nach Santiago - ohne Eile und Hast. Ausschlaggebend ist für Nooteboom nicht das Ziel, sondern der Weg zu Ziel, also der Weg durch Spanien. Der Weg dorthin besteht nur aus schmalen Seitenwegen, dadurch lernt der Leser ein anderes ein neuen Spanien kennen. Ein Buch nicht nur für Spanien-Liebhaber.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen immernoch aktuell 14. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Obwohl die Reiseberichte rund 20 Jahre alt sind, reflektieren sie noch immer die spanische Realität. Teils weil sich Spanien nicht verändert und teils weil der Autor zeitlose Themen behandelt.
Wer das echte Spanien liebt wird auch dieses Buch lieben, weil es ehrlich und unverblümt mit Spanien, seiner Tradition und Geschichte und den Spaniern selbst umgeht.
Rundum ein Buch, dass man immerwieder und mehrmals gerne liest!
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