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Umverteilung oder Anerkennung?: Eine politisch-philosophische Kontroverse (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
 
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Umverteilung oder Anerkennung?: Eine politisch-philosophische Kontroverse (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) [Taschenbuch]

Nancy Fraser , Axel Honneth , Burkhardt Wolf
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Preis für alle drei: EUR 41,00

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (31. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518290606
  • ISBN-13: 978-3518290606
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 10,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.180 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 24.05.2003
Nancy Fraser und Axel Honneth diskutieren in ihrem gemeinsamen Buch "Umverteilung oder Anerkennung?" die Frage, welcher normativen Kategorie bei der Interpretationen des Politischen und des Sozialen die zentrale Rolle zukommt, weiß Herlinde Pauer-Studer, deren Rezension beim besten Willen nicht als Musterbeispiel für elegante Formulierung und Verständlichkeit dienen kann. Während Fraser dafür plädiere, Anerkennung und Umverteilung als gleichwertige, aber getrennte Standards zu behandeln, vertrete Honneth die These, dass ein Konzept der Anerkennung auch ökonomische Benachteiligungen transparent mache. Pauer-Studer wirft den Autoren vor, analytisch ungenau zu argumentieren und damit gegenseitige Missverständnisse zu provozieren. Zudem empfiehlt sie ihnen etwas mehr Kant als Hegel, schließlich stehe und falle die Gerechtigkeit einer Gesellschaft mit der rechtlichen Struktur ihrer Institutionen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.04.2003
"Gut aneinander vorbeigeredet" hätten Fraser und Honneth in diesem Band - dies ist, so sagt es uns schon ihre Überschrift, der Tenor von Gustav Falkes insgesamt aber wohlwollender Besprechung. Aneinender vorbei redeten, mit den beiden Protagonisten, aber vor allem die mit ihrer beider Grundbegriffen - Umverteilung und Anerkennung - verbundenen "Theoriesprachen". Nancy Fraser fürchtet, kurz gesagt, wie wir von Falke erfahren, dass in den USA über dem Kampf um die Anerkennung weicher, kultureller Unterschiede der Blick für harte, soziale Ungleichheiten verloren geht. Honneth hält, ebenso kurz zusammengefasst, dagegen, dass die Theoriesprache der "Anerkennung" heute besser geeignet sei, die politischen Forderungen des Tages philosophisch zu begründen. Beide, meint nun Falke, hätten damit "recht und unrecht zugleich". Auf ihrem jeweiligen Gebiet nämlich hätten sie recht. Wo sie auf das des anderen überzugreifen versuchen, dagegen unrecht. Aus Frasers Sicht könne man sagen, "dass Honneth nicht verstanden hat, was Politik ist". Um politisch zu sein, müsse ein Anspruch "zu Initiative und Bewegung werden". Und Fraser habe, umgekehrt, "nicht begriffen, was (in Deutschland) Philosophie heißt". Falke meint darum, "Philosophie und Politik hätte der Band heißen sollen". Vielleicht wäre "Was eigentlich heißt heute 'Politische Philosophie'?" noch besser gewesen?

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

In diesem Band wird jene heute breitgeführte Diskussion fortgesetzt, die sich im Rahmen der politischen Philosophie mit dem Begriff der Anerkennung und seinem Verhältnis zur Gerechtigkeitstheorie beschäftigt. Nancy Fraser vertritt die These, dass eine politisch-philosophische Konzentration auf die Anerkennungsbegrifflichkeit die Folge hat, die nach wie vor brisanten Umverteilungsfragen in den Hintergrund treten zu lassen; demgegenüber möchte Axel Honneth zeigen, dass sich Fragen der Verteilungsgerechtigkeit normativ besser klären lassen, wenn sie im Rahmen eines hinreichend ausdifferenzierten Anerkennungskonzeptes reformuliert werden. Die durch diese Entgegensetzung gekennzeichnete Fragestellung wirft eine Reihe von politischen, gesellschaftstheoretischen und normativen Fragen auf, die in diesem Band kontrovers behandelt werden.

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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nancy Frazer und Axel Honneth liefern sich in diesem Buch eine Auseinandersetzung, der zwar nicht an Direktheit und Schärfe des Widerspruchs mangelt, die dabei aber immer sachlich bleibt und argumentativ direkt auf die jeweiligen Argumente der "Gegenseite" Bezug nimmt. "Nebenbei" legen beide Autoren ihre wissenschaftlichen Positionen zur Gerechtigkeitsdebatte dar: Während für Honneth die Anerkennung als normatives Grundprinzip zwischenmenschlicher Beziehungen in Gerechtigkeitsfragen leitend sein muss, sieht Frazer darin ungerechtfertigterweise Probleme der Umverteilung als Anerkennungsprobleme vereinnahmt.
In Form von in vier Kapiteln gegeliederten Darstellungen und direkten Erwiderungen darauf erhält der Leser einen guten Überblick über beide Theorien: Eine gelungene Form öffentlicher, wissenschaftlicher Diskussion!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von antje
Format:Taschenbuch
ich habe mich vorallem mit den theoretischen konstrukten fracers auseinander gesetzt und bin begeistert und beeindruck von der theorie der partizipatorischen parität, also der gleichberechtigten teilhabe aller menschen. schwer zu realisieren, so realistisch bin ich, aber wenn es funktionieren würde und die menschen nach diesem prinzip handeln (und denken), was schließlich in der hand der menschen liegt, hätten wir eine bessere welt. davon bin ich überzeugt. absolut lesenwert bei interesse an gerechtigkeitstheorien. und bei weitem nicht so schwer zu lesen wie manch anderen moralphilosophie.
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