Gebraucht kaufen
Gebraucht - Wie neu Informationen anzeigen
Preis: EUR 7,90

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen [Taschenbuch]

Hans Küng
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch EUR 14,95  
Taschenbuch, 12. September 2007 --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 720 Seiten
  • Verlag: Piper (12. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492051235
  • ISBN-13: 978-3492051231
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.899 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hans Küng
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Hans Küng auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Umstrittene Wahrheit heißt dieser zweite Band der Erinnerungen Küngs, der die Jahre ab 1968 umfasst. Ebenso wie beim ersten Band (Erkämpfte Freiheit) darf der Leser weit mehr erwarten als eine Autobiografie, die sich allein um die Person des einflussreichen Vordenkers des interreligiösen Austauschs dreht. Verarbeitet werden hier auch "Lebens-, Kirchen-, Theologie- und Zeitgeschichte". Vor allem aber die Gegenüberstellung mit einem anderen brillanten Theologen, der vom Kollegen zum hartnäckigen Widersacher wurde, macht diese "Kampfgeschichte" hochspannend: Die Rede ist von Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI.

Von Anbeginn war Hans Küng eine schillernde Figur: als er während des Theologiestudiums in Rom auffiel, in Paris promovierte und 1960 die Professur für Katholische Dogmatik in Tübingen antrat, seiner Wirkungsstätte für die folgenden Jahrzehnte. Er war theologischer Berater beim Zweiten Vatikanischen Konzil, später enttäuscht über die ausgebremsten Reformbestrebungen. Und er ging früh auf Konfrontationskurs mit der offiziellen Lehrmeinung der katholischen Kirche - immer dann, wenn die Kirchenführung Freiheiten einschränkte und dabei exegetisch-historisch auf tönernen Füßen stand. Daraus entstand etwa der frühe Bestseller Die Kirche (1967), der sich kritisch mit der direkten apostolischen Nachfolge der Bischöfe auseinandersetzte. Es folgte mit Unfehlbar? ein Meilenstein der Kirchenkritik, der an den Grundfesten des Vatikans rüttelte - ein Paukenschlag, der eine der heftigsten theologische Debatten der Nachkriegszeit auslöste. 1979 wurde Küng die katholische Lehrerlaubnis entzogen.

Viele Leser dürfte vor allem die schwierige Beziehung zwischen Hans Küng und Josph Ratzinger, heute Papst Bendikt XVI., interessieren. Beide Biografien kreuzten sich immer wieder: während der Ausbildung, beim Zweiten Vatikanischen Konzil, an der Universität Tübingen und während Küng von der Inquisiton geschasst wurde. Sie stehen für zwei konträre theologische Auffassungen in ganz zentralen Fragen - aus den Kollegen wurden erbitterte Widerstreiter. 2005, nach 22 Jahren, kam es erstmals in der päpstlichen Sommerresidenz zu einer Begegnung. Auch wenn sich Küng den einen oder anderen Seitenhieb nicht verkneift, so bemüht er sich doch um die Darstellung der Position beider Seiten.

Nach eigenen Worten ging es Hans Küng - in seinem beruflichen Wirken ebenso wie in diesem Erinnerungsband - im Kern um den "Streit um die Wahrheit, der in Freiheit zu führen ist". Die jüngsten Äußerungen der Glaubenskongregation in Rom belegen eindrücklich und auf fast erschreckende Weise, dass die katholische Kirche noch tief in den Kontroversen steckt, die Küng in den 60er-Jahren zu kritisieren begann. -- Henrik Flor, Literaturtest

Kurzbeschreibung

Seit Hans Küng 1957 sein erstes Buch geschrieben hat, versuchen die Mächtigen in der Kirche, ihren ebenso brillanten wie unbotmäßigen Theologen zu disziplinieren, zuletzt 1979 mit dem Entzug der Lehrerlaubnis. Küng ist Theologe, Christenmensch und Weltbürger, der sich den Herausforderungen der Zeit stellt. Er wird zu einem der meistgelesenen Theologen weltweit und zum »Gegenspieler« seines früheren Kollegen Joseph Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI. Temperamentvoll und anschaulich schildert Küng, wie ihn die dramatischen Umbrüche in Kirche und Gesellschaft veränderten und warum er jenen Lebensweg ging, der ihn zum Pionier der Ökumene, zum Partner im interreligiösen Dialog, zum Hoffnungsträger für eine erneuerte Kirche gemacht hat.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
64 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In «Umstrittene Wahrheit», dem zweiten Band seiner Erinnerungen, schildert Hans Küng den Zeitraum 1965 bis 1980. Es sind die Jahre vom Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils bis zum skandalträchtigen, endgültigen Entzug seiner kirchlichen Lehrbefugnis. Wer diese bewegten Jahre aktiv und engagiert miterlebte, für den ist dieser Küng-Band eine spannende, faszinierende, ja unverzichtbare Lektüre.

«Kampfgeschichte und eine Trauergeschichte» nennt Hans Küng den zweiten Teil seiner Selbstbiographie. Küng verbindet Erzählung und Reflexion; denn er erzählt seine Lebensgeschichte, zugleich verfasste er auch eine Ideengeschichte. «Fast alle meine großen Kampfgefährten für die Erneuerung von Theologie und Kirche seit der Konzilszeit sind tot oder inaktiv, ausser einem und der ist Papst geworden», schreibt Küng im Prolog; denn von 1966 bis 1969 war Hans Küng an der Universität Tübingen ein Kollege von Joseph Ratzinger: «Unsere Lebenswege laufen parallel, gehen auseinander, kreuzen sich wieder.«

Küngs Erinnerungen gewinnen ihre Spannung auch aus der leitmotivischen Gegenüberstellung zwischen dem frommen Bayern Ratzinger und dem weltoffenen Schweizer Küng. Freilich: Wenn schon Ratzinger als Negativfigur herhalten muss, dann müsste den klugen Köpfen, die das Manuskript Korrektur lasen, redigierten und lektorierten, aufgefallen sein, dass Ratzinger im Personenregister fälschlicherweise als Papst Benedikt VI. (sic!) firmiert. Und auf Seite 568 schreibt Küng, dass Ratzinger im Jahr 1975 zum Bischof geweiht und zum Kardinal kreiert worden sei. Richtig ist freilich: Ratzinger wurde erst zwei Jahre später, am 28. Mai 1977, zum Erzbischof von München-Freising geweiht und einen Monat später zum Kardinal ernannt.

Die härteste Attacke gegen Ratzinger erfolgt in einer Anmerkung auf Seite 686, wenn Küng schreibt: «Wenn die Offenbarung von Joseph Ratzinger als >immer größer als das bloß Geschriebene< angesetzt wird und sich ihre Wahrheit >stufenweise enthüllt<, dann können alle möglichen bisher verborgenen (apokryphen) gnostischen Offenbarungen gefunden und erfunden werden. So wird der Primat der kanonisierten Heiligen Schrift praktisch aufgegeben und die Tradition über die Schrift gestellt.» Dieser Angriff zeugt von intellektueller Unredlichkeit, denn Küng verschweigt Ratzingers entscheidenden Satz: «Die Schrift ist das wesentliche Zeugnis von der Offenbarung, aber Offenbarung ist etwas Lebendiges'...» Im Klartext: Auch Joseph Ratzinger vertritt den Primat der kanonisierten Heiligen Schrift. Doch Küng räumt ein: «Ich weiß um meine Irrtumsfähigkeit.» (S. 655)

Eine anrührende Schilderung seiner seelischen Verfassung gelingt Küng im Kapitel «Karfreitagsstimmung«. Einige Zeit nach dem Entzug der Lehrbefugnis ist er um Worte verlegen: «Während des ganzen Abendessens sitze ich schweigend da, erschrocken über mich selbst. (...) Was waren meine spirituellen Ressourcen? Das Beten hatte ich nicht verlernt, aber es war trostlos und ich fühlte eine innere Leere.»

Fazit: Küngs gewichtiges Buch es ein hoch spannendes Stück Kirchengeschichte. Und keine Autobiographie, so denke ich, ist frei von den typischen Eitelkeiten dieser Gattung. Zu guter Letzt gibt uns Küng Einblick in seine hoffnungsfrohe Spiritualität: «Deshalb hoffe ich, so Gott will, mein Leben noch ein wenig weitergehen zu dürfen und auch noch über das dritte Drittel meines Lebens Rechenschaft ablegen zu können, das mich in ungeahnte Weiten geführt hat, getragen von der Wirklichkeit dieses ganz Anderen.»
War diese Rezension für Sie hilfreich?
21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Küngs Kampf 14. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Im zweiten Band seiner Erinnerungen berichtet Küng über sein Leben in den 1970er Jahren. Den größten Teil nimmt dabei der Konflikt mit der Glaubenskongregation ein, der schließlich im Entzug seiner kirchlichen Lehrerlaubnis gipfelt.

Man ist von diesem bedeutenden katholischen Theologen, dessen journalistisch-flotter Stil das schnelle Lesen auch dem theologischen Laien gestattet, wenig Zurückhaltung in der Argumentation mit seinen wissenschaftlichen Gegnern gewohnt, aber dieses Buch ist keine retrospektive Zeichnung seines Lebens, es ist ein wahres Schlachtengemälde. Mag sein, dass Küng Unrecht zugefügt wurde, doch seine oft in Persönliche abgleitende Diffamierung seiner Gegner, die fast schon genießerisch ausgekosteten Beschreibungen ihrer menschlichen Fehler und Schwächen und - gelegentlich - abfälligen Bemerkungen über ihre Todesumstände machen das Lesen des Buchs dann doch anstrengend.

Detaillierte und langatmige Schilderungen seiner ausgedehnten Reisen und minutiöse gefällige Beschreibungen seiner wissenschaftlichen und journalistischen Ehrungen und Würdigungen , sowie seine häufigen Gedankensprünge und Wiederholungen (mehrmals wird die Ablehnung des Doktoranden Karol Woytila an Küngs Universität Gregoriana wegen der angeblich zu geringen theologischen Vorbildung des späteren Papstes und Küng-Gegners Johannes-Paul II. beschrieben) lassen vor allem eines vermissen: ein kritisches Lektorat des Verlags.

Zum Schluss bleibt die Frage: wie viel mehr hätten Gelassenheit und Sachlichkeit einem Theologen zur Ehre gereicht als ein Buch voller Selbstgefälligkeit, Verbitterung und Hass?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nach "Erkämfte Freiheit" nun die "Umstrittene Wahrheit". Lange mußte ich auf die Fortsetzung des ersten Bandes warten und war schon in Sorge, dass der Folgeband nicht mehr erscheinen würde. Kleine Enttäuschung: Es ist nicht der zweite und abschließende Band der "Erinnerungen" (er reicht nur bis 1980). Zugleich aber schon die Vorfreude auf den angekündigten dritten Band - wohl stark dem Projekt Weltethos gewidmet.
Küngs Erinnerungen sind sehr klar, lebendig und authentisch geschrieben. Sie geben einen guten und tiefen Einblick in die Denk-, Arbeits- und Lebensweise dieses theologischen Lehrers, gleichzeitig aber einen hochinteressanten aufklärenden Einblick in das Wirken und Funktionieren des Machtapparates der katholischen Kirche. Eigentlich ist allgemein bekannt, wie derartige Machtsstrukturen (nicht nur im kirchlichen Bereich) funktionieren und auf den eigenen Machterhalt ausgerichtet sind. Andererseits macht Küng sehr überzeugend deutlich, wie weit kirchliches Handeln und christliche Botschaft heute doch auseinander liegen. Küng begibt sich mit diesem Band auf eine schwierige Gratwanderung, die er aber letztlich grandios meistert: Über in der (v.a. theologischen) Öffentlichkeit bekannte Personen wird ausführlich berichtet und ihr Verhalten kritisch analysiert; die Kritik gleitet aber nie in Einseitigkeit und Polemik ab, wird sehr deutlich, bleibt aber immer ausgewogen und fair. Das gilt auch für die Person Ratzingers, der ausführlicher Gegenstand der Betrachtung ist.
Küng gleitet in seinen Erinnerung immer wieder in Kurzbetrachtungen und Zusammenfassungen seiner theologischen Positionen ab. Wer mit seinem Gesamtwerk vertraut ist, mag dies ein wenig überflüssig finden. Andererseits macht genau dieses den Band auch sehr interessant und spannend. Es wird so sehr deutlich, wie Küng sich entwickelt hat und welche Einflüsse sein Denken, sein Handeln und letztlich auch seine Botschaften und Werke geprägt haben.
Küng schreibt wie immer sehr ausführlich und hat auch hier wieder ein Mammutwerk vorgelegt (700 Seiten), aber eines das von der ersten bis zur letzten Seite äußerst lesenswert ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar