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Kommentar: vom Autor signiert auf Titelblatt, Engelsdorfer Verlag, 2005, broschiert, Einband etwas berieben - ansonsten sehr gut erhalten
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Umstellt. Sich umstellen Taschenbuch – Juni 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Engelsdorfer Verlag (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938607777
  • ISBN-13: 978-3938607770
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.190.850 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Marko Ferst, geboren am 1970 in Rüdersdorf bei Berlin. 2004 Abschluß des Studiums der Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin, von 1990 bis 1997 die Vorlesungsreihe "Sozialökologie" an der Berliner Humboldt-Universität besucht, die von Rudolf Bahro geleitet wurde. 2006 deutsch-polnischer Literaturpreis für Gedichte. Früherer Beruf Tischler/Bilderrahmer. Autorenseite: www.umweltdebatte.de

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marko Ferst,

geboren am 1970 in Rüdersdorf. 2005 Abschluß des Studiums der Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin, von 1990 bis 1997 die Vorlesungsreihe „Sozialökologie“ an der Berliner Humboldt-Universität besucht, die von Rudolf Bahro ins Leben gerufen wurde. 1994 die Ökologische Plattform im linkspolitischen Spektrum mitbegründet. Früherer Beruf Tischler/Bilderrahmer. Zahlreiche Beiträge in Tages- und Umweltzeitungen.

weitere Veröffentlichungen:

Beitrag „Umweltpolitik in Mecklenburg-Vorpommern seit 1998“ in: Politik unter der SPD-PDS-Koalition in Mecklenburg-Vorpommern (Arbeitstitel), Edeltraud Felfe u.a., Herbst 2005

Die Ideen für einen „Berliner Frühling“ in der DDR. Hefte zur DDR-Geschichte 91, 2005

Beitrag „Rudolf Bahro - Vom DDR-Kritiker zum spirituellen Ökologen“ in: „Jahrbuch Ökologie 2005“

Wege zur ökologischen Zeitenwende. Reformalternativen und Visionen für ein zukunftsfähiges Kultursystem, 2002 (zusammen mit Franz Alt und Rudolf Bahro)

Erich Fromm als Vordenker. „Haben oder Sein“ im Zeitalter der ökologischen Krise, 2002 (mit Rainer Funk, Burkhard Bierhoff, Helmut Wehr u.a.; Herausgeber des Bandes)

Beitrag „Neue Lebensformen als gesellschaftliches Experiment“ in „Apokalypse oder Geist einer neuen Zeit“ von Rudolf Bahro u.a., 1995

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Etwas in uns

Es lebt von der Hoffnung
zehrt von der Verzweiflung
verbündet sich mit der Liebe
und sucht sich einen Weg

Vertrauen baut es auf
es verändert sich langsam
man erkennt es wieder
die Spur verliert sich nicht

Angenommen, lernt man es schätzen
gibt ihm hin und wieder Nahrung
es ist mehr als Gleichmut
und weniger als Weisheit

Es taktet uns friedvoller
wächst auf innerer Freiheit
wir gehen in seinem Schatten
lassen uns ratlos zurück

Umstellt, sich umstellen

Du bist frei
lebst in der freien Welt
die Freiheit kann mit dir machen
was sie will
du solltest dich ihr fügen
so kannst du dir
eine eigene Meinung bilden
ohne gegen die Notwendigkeit
zu verstoßen

Auch kommst du so
nicht auf eigene Gedanken
die dich befreien
aus eingenisteten Zwängen
es schont dich
vor der Freiheit
auf etwas zuzugehen
das erst noch die Ketten
verlieren muß

Alles klar?

Wer will denn hier mauern?
alles in Butter
Beton weggespechtet
da gibt es keine dummen Nachfragen
die hat es nicht zu geben
Deckel drauf
alles schön stubenrein

Wo seht ihr Mauern?
wir sind jetzt die Einheit
da ist kein Platz
für Trennwerke neuer Bauart
die Marktwirtschaft
ist endgültig auf der
Siegerstraße

Wo führt sie denn hin?
hatten wir solche Verkehrsprobleme nicht schon?
diesmal auf flexible, dynamische Weise
die Hälse wenden?
kann das einem nicht das Genick brechen?

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Günther Bach am 18. August 2011
Format: Taschenbuch
Schon der Titel lässt aufhorchen: "Umstellt. Sich umstellen". Ein Gleichklang, der jedoch Gegenteiliges bedeutet. So ist auch inhaltlich in Marko Fersts Gedichtband das Eine wie das Andere zu finden: das Gefühl des Umstelltseins, wie das der als notwendig erkannten Umstellung.Die sprachlichen Mittel, die ihm dabei zur Verfügung stehen, sind reich und differenziert; so findet jedes Thema die ihm gemäße Sprachform. Gelegentlich erinnert das Spiel mit den Worten an Erich Fried und Besseres kann wohl kaum von einer Poetik gesagt werden. Unmöglich zu sagen, welchem der auf 125 Seiten gesammelten Gedichte der Vorzug zu geben sei, die noch nicht alle gelesen werden konnten, weil die Denkpausen, die sie fordern, noch nicht zu Ende sind. Ein empfehlenswertes und nachdenklich machendes Buch.
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