Kurzbeschreibung
Als pervers und abartig, bestenfalls als bizarr gilt die Art von Sexualität, nach der Harald sich sehnt: Ihn beherrscht ein starker Trieb nach Schmerz und Unterwerfung. Er will sich quälen lassen und ganz in die Hände eines anderen Menschen begeben. Das aber scheint so gar nichts mit Liebe gemein zu haben, und so verdrängt Harald seine Gefühle und Bedürfnisse. Ein Psychologiestudium und die Suche nach Rat im christlichen Glauben verstärken seine Gewissenskonflikte und Seelenqualen. Erst als er mit Menschen zusammenarbeitet, die ebenfalls an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, lernt er allmählich, sich und seine Wünsche zu akzeptieren und selbstbewußt in die Welt der lustvollen Schmerzen einzutreten.