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Der Umfang der Hölle: Kriminalroman [Taschenbuch]

Heinrich Steinfest
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Oktober 2009
Leo Reisiger rettet eine Dame vor einer Horde Hooligans. Ihr Gatte Siem Bobeck lädt ihn zum Dank in sein Schloss im österreichischen Purbach ein. Reisiger nimmt an, doch der Dank ist nicht von Dauer. Dort öffnet sich Reisiger der ganze Umfang einer Hölle: Bobeck ist Begründer einer Sekte und auf der Suche nach einem legendären mittelalterlichen Buch. Als Reisiger aus der Hölle entlassen wird, sitzt er im Rollstuhl, und Bobeck lebt immer noch … Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Kriminalroman zu etwas ganz Besonderem.

Wird oft zusammen gekauft

Der Umfang der Hölle: Kriminalroman + Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman
Preis für beide: EUR 19,90

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (9. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492249337
  • ISBN-13: 978-3492249331
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 298.816 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Er erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den HeimitovonDodererLiteraturpreis.

Heinrich Steinfest lebte und arbeitete in Wien, bis er vor zwölf Jahren nach Stuttgart zog. Er sieht sich als Interpret des Projekts »Stuttgart 21« sowie der Bürgerbewegung. Ganz besonders faszinieren ihn die soziologischen Dimensionen des Vorhabens.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt den Stuttgarter Krimipreis 2009 und den Heimito-von-Doderer-Preis. »Ein dickes Fell« wurde für den Deutschen Buchpreis 2006 nominiert. Zuletzt erschienen seine Romane »Die Haischwimmerin« und »Das himmlische Kind«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zumutung! 12. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ach, wie schön das mal wäre: Ein Polizist oder Detektiv, wahlweise natürlich auch eine PolizistIn oder DetektivIn, als Hauptfigur, gerne schrullig-skurril, dabei jedoch auf irgendeine Art liebenswert und endlich mal für die serielle Fertigung tauglich. Bislang hat uns der Steinfest nie das alles, aber immerhin noch das eine oder andere davon gegönnt (mit Ausnahme eines Serienhelden: Der „sture Hund" ist ja doch keine „klassische" Fortsetzung). Aber diesmal? Gar nix davon. Allein dieser Reisiger: Weder Polizist noch Detektiv, dafür nur noch schrullig, kein Deut sympathisch und, da so kaum als Identifikationsfigur zu gebrauchen, schon deshalb komplett serienuntauglich (vom Ende mal ganz abgesehen). Und noch eins draufgesetzt: Eigentlich kann man in diesem Buch gar niemanden uneingeschränkt leiden - ausgenommen vielleicht den Hund, aber Viecher kommen bei Steinfest ja immer gut weg.
Und dann noch die Sprache. Das flutscht zwar, aber leider nicht wie Öl, denn jedes Wort gehört gelesen. Nicht umsonst ist darüber diskutiert worden, ob sich die Bücher als S-Bahn-Lesestoff eignen.
Kurz: Das sind alles nicht die Zutaten, mit denen man Krimi-Konsumenten, die vor allem an gängige Kost gewöhnt sind, zu Freunden und damit zu Käufern macht. Und auch die bekennenden Fans der Abschweifung und des Abstrusen, des „ToRtengräbers" und des „Chengs" dürften allmählich Probleme kriegen, wird Steinfest doch von Buch zu Buch immer weniger ungebärdig, oder andersrum: immer nachdenklicher, plotmäßig immer stringenter, immer weniger ausufernd, sprachlich immer ausgefeilter, immer literarischer.
Stellt sich die Frage, wem dieses Buch überhaupt liegen könnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kriminalgeschichte ohne Fahndung 7. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Kriminalroman, der Detektive, Polizei und jegliches Fahndungspersonal lediglich als Ausnahme- und Randerscheinung kennt, und deren Protagonisten man ohne kriminalistisches Intervenieren verfolgt. Anders als in den vorigen Romanen von Steinfest wird in diesem neuen Krimi noch viel mehr beschrieben und den Eigenartigkeiten und Schrullen der Personen auf den Grund gegangen. Wobei weniger zu passieren scheint und auch die Spannung vor allem durch das Erwartungen, nicht aber durch Handlungen gesteigert wird. Ein ungewöhnlicher Krimi, spannend und gewitzt bis zur letzten Seite. Leider störend viele Rechtschreibfehler, die gelegentlich den Lesefluß wirklich stören. Sogar Namensverwechslungen mit Darstellen aus vorigen Krimis Steinfests, daher nur 4 Sterne, dennoch uneingeschränkt lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Komplette Entäuschung 28. Oktober 2008
Von C. Betz
Format:Taschenbuch
Das Buch beginnt nett. Schöne Sprache, ungewöhnliche Vergleiche, krimiuntypische Handlung. Die Vergleiche, Metaphern und unerwarteten Adjektive beginnen im weiteren Verlauf zum Selbstzweck reduziert zu werden. Die oberflächlichen Exkurse in Philosophie, theoretische Physik und Theologie bleiben bemüht. Das alleine macht keine gute Literatur aus, beginnt zunehmend auf die Nerven zu gehen. Zumal viele der anfangs interessanten Figuren (Kim) einfach verschwinden, ebenso wie diverse Handlungen (Reisigers Sex) einfach völlig überflüssig bleiben.
Etwa 100 Seiten vor Schluss beginnt das Buch dann vollends abzustürzen: Hier wäre noch ein unerwartetes und reizvolles Ende möglich gewesen. Jedoch beginnen sich jetzt die unwahrscheinlichsten Zufälle zu häufen um schließlich ein bißchen Fräulein Smilla Stimmung kombiniert James Bond Anklängen zu einem unsäglich krampfhaften Schluss zu führen.
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3.0 von 5 Sternen Absurder Roadtrip 11. Dezember 2011
Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Heinrich Steinfest bezeichnet sein Buch "Der Umfang der Hölle" als Kriminalroman. Damit führt er seine Leser aber total in die Irre, denn das Buch ist alles andere, aber sicher kein Krimi. Darum sind auch die sehr schlechten Bewertungen nachvollziehbar. Ich würde "Der Umfang der Hölle" als eine Art absurder Roadtrip mit Endpunkt Hölle bezeichnen. Eine Art Horrorrtrip à la "Apocalypse Now", der in den Wahnsinn führt. So betrachtet, ist das Buch nicht ganz so schlecht, weshalb 3 Sterne durchaus angezeigt sind.
Sprachlich und stilistisch ist Steinfests Buch zwar sehr gut gemacht, allerdings ist der Plot zu wenig konsequent und zielgerichtet durchgezogen, und im Ergebnis auch etwa 100 Seiten zu lang. Schliesslich verliert sich Steinfest zu stark in Nebengleisen, weshalb nicht erkennbar ist, worauf er eigentlich hinaus will. Am Schluss wird der Leser eher etwas ratlos entlassen.
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3.0 von 5 Sternen Nicht das Beste von Steinfest. 14. April 2011
Format:Taschenbuch
"Der Umfang der Hölle" bietet alles, was gestandene Steinfest-Leser erwarten: Eine schräge Story, abseitige Charaktere, metaphernreiche Sprache. Aber dennoch ist diesmal alles anders. Ein bisschen weniger Genialität, langsamerer Handlungsfluß, zum Ende hin für meinen Geschmack zu abstrus. Das Buch ist natürlich ein Muss für Steinfest-Fans, aber für Neueinsteiger empfiehlt sich doch was Anderes (Die feine Nase der Lili Steinbeck oder Mariaschwarz).
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5.0 von 5 Sternen Der Rat eines glücklichen Lesers: genießen! 19. August 2009
Format:Taschenbuch
Das war nicht mein erster Steinfest - und auch garantiert nicht mein letzter. Die sprachliche Eleganz dieses Krimi-Autors ist ohne Vergleich - da goutiere ich selbst solche Passagen, die der eigentlichen Handlung nur wenige (aber nie unwesentliche!) Facetten hinzufügen. Wer Krimis nur wegen des spannenden Plots liest und hinterher sauber geordneten Beweise und Motive im letzten Kapitel vor Augen geführt haben will, für den ist dieser Roman, der ganz ohne Detektiv und daher auch ohne richtigen Willen zur letztgültigen Aufklärung auskommt, freilich eine besondere Zumutung und Enttäuschung. Dann aber gleich von einer "Aneinanderreihung von unsinnigen Passagen" zu schreiben, heißt freilich die Steinfestsche Dramaturgie des sorgsam konstruierten Zufalls, des Beschreibens von Unwahrscheinlichkeiten, die gleichviel das Salz in der Suppe des Lebens ausmachen, völlig zu verkennen. Ich breche hiermit eine Lanze (gemessen an dem guten halben Dutzend, das ich bisher gelesen habe) für Steinfests vermutlich verstiegendsten und dennoch amüsantesten Roman und bekenne: ich habe mich nach kurzem Einlesen ins erste Kapitel bis zur letzen Seite des Epilogs bestens amüsiert (teile allerdings die Kritik einiger Mitrezensenten am schlampigen Piper-Lektorat! Dafür gibt's aber nur eine Rüge, keinen Punktabzug!).
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Was soll denn das bitte sein?
Das war mein erster Roman von Steinfest, aber auch mein letzter.
Mag sein, dass seine anderen besser sind, aber ich will es nicht herausfinden, meine Zeit ist mir dafür... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2011 von Sigrid Schliess
1.0 von 5 Sternen Der Rat eines frustrierten Lesers: Finger weg
War mein erster Steinfest - und mein letzter. Obwohl sprachliche Eleganz insbesondere bei Vergleichen und Bildsprache spürbar sind, ist der Handlungsstrom eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von drwodi
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Eine Kopfgeburt.
Anfangs fand ich es etwas irritierend, dass das Buch als Kriminalroman etikettiert war, und dann kam über Seiten nur postmoderner Hirnbläh. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von freundindergoetter
1.0 von 5 Sternen Das schwächste Buch von Steinfest
Steinfest ist großartig, keine Frage. Selten habe ich so spannende, witzig kurzweilige Romane gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2008 von Goldenes Prag
5.0 von 5 Sternen Uijehhh,,,,,
Ich kann - nachdem ich in zwei Wochen fünf Bücher von Heinrich Steinfest ausgelesen habe - nur eines sagen: Herr Haas, Herr Slupetzky, Herr Rans- und Herr Köhlmayer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2007 von A. Christ
3.0 von 5 Sternen Literarisch??
Dies war mein erstes Buch von Heinrich Steinfest und aus purer Neugier sicher auch nicht das letzte, trotz nicht allzu guter Bewertung.

Zunächst, ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2007 von I. Lichtenberg
2.0 von 5 Sternen aufgegeben
"Der Umfang der Hölle" fand für mich vor allem als Leser statt. Ich lese wirklich gerne und viel. Ganz selten lege ich ein Buch endgültig weg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von Doris Stein-Dobrinski
2.0 von 5 Sternen Anstrengende Lektüre
Obwohl ich bis dato ein leidenschaftlicher Steinfest-Fan war, komme ich leider nicht umhin, diese Lektüre als unglaublich anstrengend zu bezeichnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2007 von Susi Sorglos
2.0 von 5 Sternen Das Versprechen des Klappentextes kann das Buch nicht halten
der roman beginnt vielversprechend. reisiger, ein abgehobener, snobistischer einzelgänger, etwas soziophob rettet wider seines Charakters 2 jungen frauen das leben, als er in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2006 von Hermann N.
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