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Der Umfang der Hölle: Kriminalroman
 
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Der Umfang der Hölle: Kriminalroman [Taschenbuch]

Heinrich Steinfest
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 6., Aufl. (März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492249337
  • ISBN-13: 978-3492249331
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.289 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Romantisch und theologisch: Steinfest in Großform.« KrimiWelt-Bestenliste

Kurzbeschreibung

Leo Reisiger rettet eine Dame vor einer Horde Hooligans. Ihr Gatte Siem Bobeck lädt ihn zum Dank in sein Schloß im österreichischen Purbach ein. Leo Reisiger nimmt an, doch der Dank ist nicht von Dauer. Dort öffnet sich Leo Reisiger der ganze Umfang einer Hölle: Bobeck ist Begründer einer Sekte und auf der Suche nach einem legendären mittelalterlichen Buch. Als Reisiger aus der Hölle entlassen wird, sitzt er im Rollstuhl, und Bobeck lebt immer noch ... Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Kriminalroman zu etwas ganz Besonderem.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Zumutung! 12. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ach, wie schön das mal wäre: Ein Polizist oder Detektiv, wahlweise natürlich auch eine PolizistIn oder DetektivIn, als Hauptfigur, gerne schrullig-skurril, dabei jedoch auf irgendeine Art liebenswert und endlich mal für die serielle Fertigung tauglich. Bislang hat uns der Steinfest nie das alles, aber immerhin noch das eine oder andere davon gegönnt (mit Ausnahme eines Serienhelden: Der „sture Hund" ist ja doch keine „klassische" Fortsetzung). Aber diesmal? Gar nix davon. Allein dieser Reisiger: Weder Polizist noch Detektiv, dafür nur noch schrullig, kein Deut sympathisch und, da so kaum als Identifikationsfigur zu gebrauchen, schon deshalb komplett serienuntauglich (vom Ende mal ganz abgesehen). Und noch eins draufgesetzt: Eigentlich kann man in diesem Buch gar niemanden uneingeschränkt leiden - ausgenommen vielleicht den Hund, aber Viecher kommen bei Steinfest ja immer gut weg.
Und dann noch die Sprache. Das flutscht zwar, aber leider nicht wie Öl, denn jedes Wort gehört gelesen. Nicht umsonst ist darüber diskutiert worden, ob sich die Bücher als S-Bahn-Lesestoff eignen.

Kurz: Das sind alles nicht die Zutaten, mit denen man Krimi-Konsumenten, die vor allem an gängige Kost gewöhnt sind, zu Freunden und damit zu Käufern macht. Und auch die bekennenden Fans der Abschweifung und des Abstrusen, des „ToRtengräbers" und des „Chengs" dürften allmählich Probleme kriegen, wird Steinfest doch von Buch zu Buch immer weniger ungebärdig, oder andersrum: immer nachdenklicher, plotmäßig immer stringenter, immer weniger ausufernd, sprachlich immer ausgefeilter, immer literarischer.

Stellt sich die Frage, wem dieses Buch überhaupt liegen könnte. Vielleicht versuch ich's mal so:
- Für mich war die ganze Geschichte ausreichend krimi-mäßig, auch ohne Kommissare oder Detektive an prominenter Stelle. Auch das Gerade-noch-Plausible stört mich wenig, vor allem, wenn es spannend ist, und das war es zweifellos. Manche Stellen finde ich geradezu brillant geraten (etwa der Schluss im Eis).
- Zugegeben: Die Steinfest-Sprache muß man mögen, sie ist gewöhnungsbedürftig. Er formuliert oft auf den ersten Blick sperrig, wiederholt, übertreibt und bombardiert einen mit einer Unmenge von Vergleichen. Doch letztlich passt alles ganz wunderbar zusammen und ist vor allem mitunter ganz unglaublich originell und witzig. Da fällt auch nicht weiter ins Gewicht, dass ihm diesmal eine Handvoll Vergleiche weniger geglückt sind.
- Für mich Steinfests größte Stärke: sein Umgang mit Klischees - grandios! Welche er aufnimmt, wie er sie bricht, ob bei seinen Handlungssträngen oder seinen Figurenzeichnungen, da kommt keine Langeweile auf im Gegensatz zu vieler seiner KollegInnen, bei denen man häufig schon ahnt, was als nächstes kommt.

Fazit: Leicht macht es Steinfest keinem, sich selbst nicht - mit dem Fanmachen -, seinem Verlag nicht - der ihn ja plazieren muß und dabei sichtbar Probleme hat - und auch seinen Lesern nicht, um deren Erwartungen er sich einen Teufel zu scheren scheint. Aber genau für die Zielgruppe scheint er mir der richtige zu sein: die es bei ihrer Lektüre schätzen, wenn ihre Erwartungen NICHT bedient werden - für Freunde der Zumutung.

Eine Bemerkung noch zum Schluss: Auch ich fand die Menge von Tipp- und Schreibfehlern abenteuerlich. Allerdings finde ich es KEINE gute Praxis, solche Verlags- oder Lektoratsschlampereien mit Punktabzug zu bestrafen, das trifft nur den Autor und sein Buch. Denn häufig wird auf den Punktedurchschnitt geschaut, Begründungen für Abzüge gehen unter. Deshalb besser gleich eine Beschwerde an Piper, dort gehört sie nämlich hin.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Kriminalroman, der Detektive, Polizei und jegliches Fahndungspersonal lediglich als Ausnahme- und Randerscheinung kennt, und deren Protagonisten man ohne kriminalistisches Intervenieren verfolgt. Anders als in den vorigen Romanen von Steinfest wird in diesem neuen Krimi noch viel mehr beschrieben und den Eigenartigkeiten und Schrullen der Personen auf den Grund gegangen. Wobei weniger zu passieren scheint und auch die Spannung vor allem durch das Erwartungen, nicht aber durch Handlungen gesteigert wird. Ein ungewöhnlicher Krimi, spannend und gewitzt bis zur letzten Seite. Leider störend viele Rechtschreibfehler, die gelegentlich den Lesefluß wirklich stören. Sogar Namensverwechslungen mit Darstellen aus vorigen Krimis Steinfests, daher nur 4 Sterne, dennoch uneingeschränkt lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Komplette Entäuschung 28. Oktober 2008
Von C. Betz
Format:Taschenbuch
Das Buch beginnt nett. Schöne Sprache, ungewöhnliche Vergleiche, krimiuntypische Handlung. Die Vergleiche, Metaphern und unerwarteten Adjektive beginnen im weiteren Verlauf zum Selbstzweck reduziert zu werden. Die oberflächlichen Exkurse in Philosophie, theoretische Physik und Theologie bleiben bemüht. Das alleine macht keine gute Literatur aus, beginnt zunehmend auf die Nerven zu gehen. Zumal viele der anfangs interessanten Figuren (Kim) einfach verschwinden, ebenso wie diverse Handlungen (Reisigers Sex) einfach völlig überflüssig bleiben.
Etwa 100 Seiten vor Schluss beginnt das Buch dann vollends abzustürzen: Hier wäre noch ein unerwartetes und reizvolles Ende möglich gewesen. Jedoch beginnen sich jetzt die unwahrscheinlichsten Zufälle zu häufen um schließlich ein bißchen Fräulein Smilla Stimmung kombiniert James Bond Anklängen zu einem unsäglich krampfhaften Schluss zu führen.
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Absurder Roadtrip
Heinrich Steinfest bezeichnet sein Buch "Der Umfang der Hölle" als Kriminalroman. Damit führt er seine Leser aber total in die Irre, denn das Buch ist alles andere, aber... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von zueribueb veröffentlicht
Was soll denn das bitte sein?
Das war mein erster Roman von Steinfest, aber auch mein letzter.
Mag sein, dass seine anderen besser sind, aber ich will es nicht herausfinden, meine Zeit ist mir dafür... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Sigrid Schliess veröffentlicht
Nicht das Beste von Steinfest.
"Der Umfang der Hölle" bietet alles, was gestandene Steinfest-Leser erwarten: Eine schräge Story, abseitige Charaktere, metaphernreiche Sprache. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Leserleser veröffentlicht
Der Rat eines glücklichen Lesers: genießen!
Das war nicht mein erster Steinfest - und auch garantiert nicht mein letzter. Die sprachliche Eleganz dieses Krimi-Autors ist ohne Vergleich - da goutiere ich selbst solche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von Bernhard Jugel
Der Rat eines frustrierten Lesers: Finger weg
War mein erster Steinfest - und mein letzter. Obwohl sprachliche Eleganz insbesondere bei Vergleichen und Bildsprache spürbar sind, ist der Handlungsstrom eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von drwodi
Enttäuschend
Eine Kopfgeburt.
Anfangs fand ich es etwas irritierend, dass das Buch als Kriminalroman etikettiert war, und dann kam über Seiten nur postmoderner Hirnbläh. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von freundindergoetter
Das schwächste Buch von Steinfest
Steinfest ist großartig, keine Frage. Selten habe ich so spannende, witzig kurzweilige Romane gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2008 von Goldenes Prag
Uijehhh,,,,,
Ich kann - nachdem ich in zwei Wochen fünf Bücher von Heinrich Steinfest ausgelesen habe - nur eines sagen: Herr Haas, Herr Slupetzky, Herr Rans- und Herr Köhlmayer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2007 von A. Christ
Literarisch??
Dies war mein erstes Buch von Heinrich Steinfest und aus purer Neugier sicher auch nicht das letzte, trotz nicht allzu guter Bewertung.

Zunächst, ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2007 von I. Lichtenberg
aufgegeben
"Der Umfang der Hölle" fand für mich vor allem als Leser statt. Ich lese wirklich gerne und viel. Ganz selten lege ich ein Buch endgültig weg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von Doris Stein
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