Kurzbeschreibung
Geschrieben wurden die kurzen Texte des Bandes zwischen 1946 und 1974. Sie vermitteln in Minutenbildern die Quintessenz einer langen literarischen Biographie.
Über den Autor
1901
am 30.1. als 3. Kind des Importkaufmanns Eugen Nossack und seiner Frau Ella Marie geb. Kröhnke in Harnburg geboren
1910-1919
Besuch des humanistischen Gymnasiums »Gelehrtenschule des Johanneums« in Hamburg
1920-1922
Studium an der Universität Jena (Jura und Philosophie)
1923-1933
Tätigkeit als Bankangestellter und Kaufmann
1925
Heirat mit Gabriele Knierer
1925-1936
entstehen die Dramen »Ilnin«, »Die Rotte Kain«, »Die Hauptprobe«, »Über die Freiheit« und »Der Hessische Landbote«
1933-1956
Tätigkeit als Kaufmann in der Importfirma des Vaters
1943
Verlust der Wohnung und aller bis dahin verfaßten Manuskripte bei der Bombardierung Hamburgs im Juli/August 1943
1947
Gedichte, Nekyia
1948
Tod des Vaters Eugen Nossack, Inte1950rview mit dem Tode
1949
Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, Die Rotte Kain
1950
Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Harmburg
1953
Tod der Mutter Ella Marie Nossack
1955
Der Neugierige, Spätestens im November
1956
Spirale, Die Hauptprob, Aufgabe der Hamburger Firma und Übersiedlung nach Aystetten bei Augsburg
1957
Ehrengabe des Kulturkreises der Deutschen Industrie
1958
Der jüngere Bruder
1961
Nach dem letzten Aufstand, Der Untergang, Georg-Büchner-Preis
1962
Übersiedlung nach Darmstadt
1963
Lesereisen nach Italien, Spanien, Portugal und Holland, Begegnung im Vorraum, Ein Sonderfall, Wilhelm-Raabe-Preis
1964
Sechs Etüden, Das kennt man, Lesereise nach Skandinavien
1965
Übersiedlung nach Frankfurt/M., Das Testament des Lucius Eurinus
1966
Die schwache Position der Literatur, Lesereise nach Großbritannien
1968
Lesereise in die USA, Poetik-Dozentur an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt/M., Der Fall d'Arthez
1969
Dem unbekannten Sieger, Übersiedlung nach Hamburg
1971
Pseudoautobiographische Glossen
1972
Die gestohlene Melodie
1973
Bereitschaftsdienst, Aufnahme in den Orden Pour le Mérite
1975
Ein glücklicher Mensch, Um es kurz zu machen
1976
Dieser Andere
1977
am 2.11. stirbt Nossack in Hamburg, am 8.11. wird er auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.