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am 1. Oktober 2005
Obwohl ich ein Fan der ultimativen Titel bin, werde ich aus dieser jüngsten fortlaufenden Serie nicht schlau, denn irgendwie präsentieren sich die UFV konzeptlos. Nachdem Bendis und Millar, die beiden Starautoren bei Marvel, sich an der ersten Storyline (UFF: The Fantastic TPB 1) die Zähne ausbissen versucht sich nun Ellis mit der zweiten Geschichte. „Doom" beschäftigt sich wie der Name schon sagt mit der Entstehung des vielleicht bekanntesten Bösewichts des Marvel Universums: Doktor Victor Van Damme. Nein, ich habe mich eben nicht gerade verschrieben, denn der aus dem klassischen Marvel Universum bekannte Doktor Victor Von Doom hat eine „Ultimatisierung" des Namens erfahren und nicht nur dieser wurde verändert, aber dazu werde ich weiter unten wieder eingehen.
Ellis zeigt zu Beginn, wie sich unsere vier Helden gerade von ihrem ersten Abenteuer erholen. Reed und Sue konzentrieren sich weiterhin darauf, ihre neuen Kräfte zu erforschen, was meiner Meinung nach schon den Höhepunkt dieser zweiten Storyline bildet. Es stellen sich praktische Fragen, die in irrwitzigen Situationen und Dialogen gipfeln:
Reed: „Sue might need to see you use the bathroom.
Ben: "Sue can bite me".
Reed: "She'd break her teeth".
Ellis frönt mit sichtlicher Freude dem Absurden, und schafft damit stellenweise sehr erheiternde Stellen. Währendem also die Vier sich mit ihrer neuen Existenz anfreunden, bahnt sich weit entfernt eine neue Gefahr an; es ist sprichwörtlich was faul im Staate Dänemark. Der seit dem verhängnisvollen Unfall für tot gehaltene Victor Van Damme plant „eisern" an seinem Plan sich an den Vier zu rächen. Und hier beginnt die Geschichte zu kränkeln, denn Victors Motive für seinen lächerlichen Racheplan (wofür?) bleiben im Dunkeln. Ellis macht es sich zu einfach in dem er Doom lediglich als banalen Wahnsinnigen darstellt. Ich zähle mich nicht zu den Comic Puristen, die jegliche Veränderung negativ werten, aber Doktor Doom als einen weiteren „gewöhnlichen" Irren darzustellen ist schlicht und einfach Vergeudung von Potential. Also ich weiss ja nicht wie ihr das seht, aber wenn man einen ursprünglich charismatischen, intelligenten, pragmatischen, eiskalten und deshalb gefährlichen Meisterschurken durch einen eindimensionalen, kurzsichtigen, leichtsinnigen, cholerischen und somit berechenbaren Querkopf ersetzt, so nenne ich das nicht „Ultimatisierung" sondern schlichtweg einen Rückschritt.
Aber auch unabhängig von dieser Story scheitert die Darstellung der Fantastischen Vier im Ultimativen Universum an einem weiteren Umstand: Durch die drastische Verjüngung der Figuren beraubt man der Serie ihrer grössten Stärke: das Familiengefüge. Die Fantastischen Vier waren immer dann am stärksten, wenn sie sich als Familie mit klarer Rollenverteilung präsentierten: Reed als autistischer aber liebevoller Ehemann und Vater, Sue als sensible und oftmals unbeachtete Ehefrau und Mutter, Ben als liebenswürdiger aber etwas mürrische Onkel und schliesslich Johnny als der egoistische, aber schlagfertige kleine Bruder. Im Nachhinein ist es zwar immer einfach zu kritisieren, aber ich bin der Meinung, man hätte die Figuren ruhig älter darstellen dürfen und dafür Veränderungen an ihren Persönlichkeiten und Rollen vornehmen sollen. Die ultimativen Vier wirken nicht im Entferntesten wie eine Familie sondern im besten Fall wie eine etwas desorientierte, unharmonische Klicke, die zusammen zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Natürlich wird man mir (zu Recht) entgegenhalten können, dass man der Serie etwas Zeit geben sollte, sodass die vier Hauptfiguren zu einer Gefährtschaft zusammenwachsen können. Diesem Argument würde ich jedoch entgegenhalten, dass man als Comic-Leser selten ein unbegrenztes finanzielles Budget zur Verfügung hat, sodass Geduld bei einer Serie, die offensichtlich nicht funktioniert, ein teuerer Luxus sein kann.
Des Weiteren lassen sich Stuart Immonens Zeichnungen nicht mit denjenigen Kuberts aus dem ersten Band vergleichen, erstere wirken in meinen Augen etwas schludrig und zuweilen lustlos. Aus all diesen Gründen kann ich in diesem Fall keine Kaufempfehlung aussprechen. Ich verweise jedoch mit Freude auf die wesentlich besser gelungene Interpretation der Fantastischen Vier: Marvel Knights 4.
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am 2. April 2005
in diesem comic ist einfach alles drin: action, gefühl und dramatik.
es ist obendrein gut gezeichnet, was man ja nicht von jedem comic sagen kann. der stil ist modern und spricht junge sowie alte leser an.
im gegensatz zum ersten buch, wo die ganze vorgeschichte drin ist, mit u.a. wie sind die zu den fantastic four geworden, dreht sich hier alles um die frage was ist aus Victor geworden.
lest einfach selber. ihr werdet spass dran haben :-)
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