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Ullsteinroman Taschenbuch – 14. Januar 2009

9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (14. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548269869
  • ISBN-13: 978-3548269863
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.521 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Sten Nadolnys Ullsteinroman, der zum 100-jährigen Jubiläum der Presse- und Verlegerdynastie in eben jenem Ullstein-Verlag erschien, macht es dem Leser nicht leicht. Schon der Publikationsort gibt dem dicken Buch den Anhauch von Auftragswerk und lässt den Leser fragen, ob von einem solchen Buch über den rasanten Aufstieg eines Verlagsimperiums und seinen durch die Nationalsozialisten brutal erzwungenen Fall denn auch Kritisches zu hören sei. Aber: Hat Nadolny überhaupt ein Buch über den Werdegang einer Berliner Dynastie geschrieben? Und, wenn ja: Warum bedient er sich hierzu eigentlich der Form eines Romans? Wäre da ein Sachbuch nicht viel sinnvoller gewesen?

Man muss die Frage wohl in zwei Richtungen beantworten: Wer Nadolnys Buch in die Hand nimmt, um möglichst viel über das in Vertriebsfragen revolutionäre Presse-Unternehmen einer jüdischen Familie zu erfahren, das aus dem Kapital zweier Papierhändler-Generationen erwuchs und bei dem schließlich fünf Brüder zentrale Funktionen des Hauses übernahmen, wird vom Ullsteinroman sicher etwas enttäuscht. Wer aber einfach einen unterhaltsamen, psychologisch tief gezeichneten Familienroman mit realem, historisch überaus interessant geschildertem Hintergrund sucht, der die eine oder andere wahre Anekdote und Geschichte über das wahre Schicksal der Ullsteins bereithält, der wird von Nadolny bestens bedient.

Am Anfang des Ullsteinromans sitzt der junge Leopold Ullstein, später der "Stammvater" des Hauses, am Ufer und sieht zu, wie Pegnitz und Rednitz an einer Flussgablung ineinander fließen. Meisterlich beschreibt Nadolny, wie der Knabe Leopold, schon ganz der hinterfragende Geschäftsmann, hinter die "Naturgesetze" der Vermischung beider Flüsse in der Tiefe zu kommen sucht. Bei der Mixtur von Dichtung und Wahrheit hingegen lässt uns der Autor nicht in die Karten schauen. Gerade dies aber ist der ganz eigenwillige Reiz dieses tiefgründigen Buchs. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Zwischen dem Schreiben über einen einzelnen und dem Schreiben über eine Generation, zwischen Schrift, Ironie, Scherz, Trauer und Ernst lässt Sten Nadolnys Buch eine wunderbare Balance.« Bernhard Schlink in DIE WELT »Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das so intelligent, so sorgfältig gearbeitet, so hinreißend gut geschrieben und zugleich so anrührend ist wie Sten Nadolnys Ullsteinroman.« Uwe Wittstock in Die Welt »Sten Nadolny gelingt eine exzellente Melange aus Wirtschafts- und Familiengeschichte. Spannend erzählt, mit Sinn für Details.« Handelsblatt »Sten Nadolny ist mit dem Roman dieser Familie ein großer Wurf gelungen. Er erzählt breit und episch, eingerückt in die Familiengeschichte findet sich so manches lesenswerte Kabinettstückchen.« Neue Osnabrücker Zeitung   -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kerstin Haensch am 14. Oktober 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Nadolny entwirft das Leben der Ullsteinfamilie in allen Facetten bis 1945. Ihm gelingt ein farbenfrohes Portrait dieser großen Familie; gleichzeitig auch ein Abbild der Zeit und der Gesellschaft in Deutschland. Wer sich für das deutsche Buch- und Zeitschriften-Verlagswesen interessiert, findet hier bis hin zu technischen Details wie z.B. dem Rotationsdruck, einiges. Das einzige Manko: die merkwürdigen Sprüge, wenn Verstorbene aus dem Himmel herunterschauen und ihre Befindlichkeiten äußern. Ein sehr schönes und spannendes Buch - für alle die gerne Familensagas lesen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wüstenblume am 25. Juni 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Der Ullsteinroman von Sten Nadolny liest sich wie ein Roman, aber er scheint mir mehr zu sein: eine authentische Biographie einer großen deutschen Familie mit jüdischem Hintergrund, das Faktische nicht erdacht, sondern recherchiert.
Stammtafeln und Personenregister verstärken den Eindruck der Authentizität. Auch der Stil des Buches wirkt in diese Richtung des Authentischen, fast Dokumentarischen: lakonisch, dichte Sprache, kurze Sätze, keine romanhaften Abschweifungen.
Der feinsinnige Humor des Autors blitzt aber - wie schon in seinen vorangegangenen Werken - auch hier überall auf.
Ein Buch, das meine Töchter und ich mit großem Vergnügen und Gewinn gelesen haben.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Iris W. TOP 1000 REZENSENT am 16. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Sten Nadolny hat offenbar von den Überlebenden der Familie Ullstein Briefe und Tagebucheinträge bekommen mit dem Auftrag, dieser jüdischen Familie, die in Deutschland trotz Nationalsozialismus so tiefe Spuren hinterlassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen. Entstanden ist eine Familiensaga, die sehr lebendig und ein wenig philosophisch geworden ist.
Das Buch ist, auch wenn es eine Auftragsarbeit ist, nicht zur Lobhudelei geraten. Vielmehr wird die Frage beantwortet, wie die verschiedenen Charaktere des riesigen Ullstein-Clans mit den Versuchungen der Macht und des Geldes umgegangen sind. Auch, was dazu gehört, ein Verlagshaus zu leiten und am Leben zu halten, wird deutlich. Und -
wie politische Machtverhältnisse schließlich alles zerstört haben
Ich habe das Buch binnen weniger Tage verschlungen und mich keine Sekunde lang gelangweilt. Streckenweise flossen Tränen oder ich bekam Gänsehaut, weil die Ereignisse allesamt wahr sind. Die Romanform, das wird schnell klar, hat Nadolny nur gewählt, um ein wenig philosophisch werden zu dürfen und eine gewisse Subjektivität anzudeuten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Der Ullsteinroman fesselte mich von Anfang an durch sein personenbezogene, lebendige Art der Darstellung einer längeren Epoche in der deutschen Geschichte. Dezent fließen Zeitströmungen und Geschichtswissen mit ein, aber stets aus einer menschbezogenen Sicht. Das Buch erinnerte mich stark an "Frau Thomas Mann" von Jens und Jens: die selbe Verwebung von Persönlichem und Zeitgeschichte. Allerdings vemisse ich im Ullsteinroman schmerzlich die Quellenhinweise. Nicht im Detail, sondern ein Vor- oder Nachwort, das über benutzte Briefe, Tagebücher o.ä. Recherchen Auskunft gibt. Trotzdem absolut lesenswert und schön flüssig lesbar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bookoholic am 10. Februar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser Roman über die Familie und den Konzern Ullstein ist nicht nur für Leser aus der Branche hochinteressant und spannend, sondern auch ein gutes Abbild jener Zeit im Allgemeinen und Berlins im Besonderen.
Man kann es als ganz "normalen" Familienroman" lesen - aber für Alle, die wollen, stecken jede Menge Informationen drin!
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