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Ullsteinroman : Roman.
  
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Ullsteinroman : Roman. [Unbekannter Einband]

Sten Nadolny
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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: München : Ullstein,; Auflage: 495 S. (2003)
  • ISBN-10: 3550084145
  • ISBN-13: 978-3550084140
  • ASIN: B002DUSTJ4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
fast wie singer 14. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Nadolny entwirft das Leben der Ullsteinfamilie in allen Facetten bis 1945. Ihm gelingt ein farbenfrohes Portrait dieser großen Familie; gleichzeitig auch ein Abbild der Zeit und der Gesellschaft in Deutschland. Wer sich für das deutsche Buch- und Zeitschriften-Verlagswesen interessiert, findet hier bis hin zu technischen Details wie z.B. dem Rotationsdruck, einiges. Das einzige Manko: die merkwürdigen Sprüge, wenn Verstorbene aus dem Himmel herunterschauen und ihre Befindlichkeiten äußern. Ein sehr schönes und spannendes Buch - für alle die gerne Familensagas lesen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesevergnügen 25. Juni 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Der Ullsteinroman von Sten Nadolny liest sich wie ein Roman, aber er scheint mir mehr zu sein: eine authentische Biographie einer großen deutschen Familie mit jüdischem Hintergrund, das Faktische nicht erdacht, sondern recherchiert.
Stammtafeln und Personenregister verstärken den Eindruck der Authentizität. Auch der Stil des Buches wirkt in diese Richtung des Authentischen, fast Dokumentarischen: lakonisch, dichte Sprache, kurze Sätze, keine romanhaften Abschweifungen.
Der feinsinnige Humor des Autors blitzt aber - wie schon in seinen vorangegangenen Werken - auch hier überall auf.
Ein Buch, das meine Töchter und ich mit großem Vergnügen und Gewinn gelesen haben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Sten Nadolny hat offenbar von den Überlebenden der Familie Ullstein Briefe und Tagebucheinträge bekommen mit dem Auftrag, dieser jüdischen Familie, die in Deutschland trotz Nationalsozialismus so tiefe Spuren hinterlassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen. Entstanden ist eine Familiensaga, die sehr lebendig und ein wenig philosophisch geworden ist.

Das Buch ist, auch wenn es eine Auftragsarbeit ist, nicht zur Lobhudelei geraten. Vielmehr wird die Frage beantwortet, wie die verschiedenen Charaktere des riesigen Ullstein-Clans mit den Versuchungen der Macht und des Geldes umgegangen sind. Auch, was dazu gehört, ein Verlagshaus zu leiten und am Leben zu halten, wird deutlich. Und -
wie politische Machtverhältnisse schließlich alles zerstört haben

Ich habe das Buch binnen weniger Tage verschlungen und mich keine Sekunde lang gelangweilt. Streckenweise flossen Tränen oder ich bekam Gänsehaut, weil die Ereignisse allesamt wahr sind. Die Romanform, das wird schnell klar, hat Nadolny nur gewählt, um ein wenig philosophisch werden zu dürfen und eine gewisse Subjektivität anzudeuten.

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